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	<title>Schwarze-News</title>
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	<description>News zur Schwarze Szene von Gothic bis Metal, Elektro und Lifestyle. Gothic News &#124; Metal News &#124; Schwarze Szene News</description>
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		<title>Mergel Kratzer &#8211; Isotop (Review und Kritik)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenriz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht erst seit gestern weiß man: Der Cyber-Electro-Hellectro-Trendzug fährt mit Vollgas auf die Wand zu, gesteuert von Menschen, die vor lauter Kunstblut auf der Schweißerbrille die Wand, auf die sie zusteuern, nicht sehen, was auf dieser Wand draufsteht: Lächerlichkeit. Lächerlich ist es tatsächlich, was viele Bands tun: Agonoize reduzieren ihren musikalischen wie textlichen Gehalt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25518" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Mergel-Kratzer-Isotop_1500.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25518" title="Mergel-Kratzer-Isotop_1500" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Mergel-Kratzer-Isotop_1500-150x150.jpg" alt="Mergel Kratzer - Isotop" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mergel Kratzer - Isotop</p></div>
<p>Nicht erst seit gestern weiß man: Der Cyber-Electro-Hellectro-Trendzug fährt mit Vollgas auf die Wand zu, gesteuert von Menschen, die vor lauter Kunstblut auf der Schweißerbrille die Wand, auf die sie zusteuern, nicht sehen, was auf dieser Wand draufsteht: Lächerlichkeit. Lächerlich ist es tatsächlich, was viele Bands tun: Agonoize reduzieren ihren musikalischen wie textlichen Gehalt auf &#8220;Blut, Sex und Tod&#8221;, wie sie es im gleichnamigen Track sogar für die ganz tumben, denen &#8220;Koprolalie&#8221; noch zu kompliziert war, formulieren.<span id="more-25471"></span> Achja, wie sich <strong>Mergel Kratzer</strong> davon abzuheben gedenken? Durch einen größeren EBM-Einfluss. Dass dabei nicht viel mehr herauskommt als normaler Harsh EBM, allerdings nicht wegzudiskutieren. Dabei sind die Ideen gar nicht schlecht: Vom Optischen her nicht &#8211; Ich ziehe Mädels in Lack jedem EBM-Proleten vor &#8211; und vom musikalischen kann man mit <a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Mergel-Kratzer_01_big.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-25519" title="Mergel-Kratzer_01_big" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Mergel-Kratzer_01_big-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Tyske Ludder und Signal Aout 42 als grobe Orientierung nicht viel falsch machen. Allerdings: Um vollends zu überzeugen, brauchen Mergel Kratzer meiner Meinung nach vor allem eines: Zeit. Gute Ansätze sind vorhanden, die Jungs und Mädels wissen, wie man Synthesizer bedient, die Songs sind für den Clubeinsatz durchaus brauchbar &#8211; Nur an dem, was eine Band, die nicht im Einheitsbrei verschwinden will, wirklich braucht, und zwar Individualität, daran mangelt es. Noch.</p>
<p><strong>&#8220;The Prisoner&#8221;</strong> ist ein superguter Song. Doch an diesem wird das ganze Dilemma, das ich mit dieser Scheibe habe, deutlich: Da ich kein Über-Electrofreak bin, der sich 24/7 EBM gibt, lege ich Wert auf Charakter. Der ist zwar ansatzweise vorhanden, gerade durch den etwas stärkeren EBM-Einfluss, aber die Electro-Dauerkrankheit &#8220;Einheitsbrei&#8221; wird leider nicht konsequent umgangen. Hier liegt der Fokus ganz klar auf der Tanzbarkeit, was zwar hübsch gelingt, aber die Details, das Interessante an der Band, kommen etwas zu kurz.</p>
<div id="attachment_22831" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png"><img class="size-full wp-image-22831" title="Fenriz" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png" alt="" width="109" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Fenriz</p></div>
<p>Und so bleibt eigentlich nur das zu sagen, das ich zu vielen Electro-Bands zu sagen habe. Nett, aber nicht herausragend. Im EBM-Sektor sind andere neue Namen, z.B. Autodafeh, weiter vorne, Hellectro ist so gut wie tot, erstickt unter den tausenden Nichtskönnern, die mit Schweißerbrille und Bassdrum auf die 4 Clubhits landen wollen, und das Feld dazwischen ist mit zu großen Namen &#8211; eben Tyske Ludder, Signal Aout oder auch die jüngst reformierten X Marks the Pedwalk &#8211; besetzt, um wirklich eine langfristige Perspektive zum Überleben zu bieten. Hätte man etwas mehr Fokus auf Individualität gelegt, wäre das Album aber durchaus gelungen, gelungener als es ohnehin schon ist.</p>
<p>Tracklist:</p>
<ol>
<li>Iso</li>
<li>Get A Taste</li>
<li>Prisoner</li>
<li>Serve the World</li>
<li>Fuglesang</li>
<li>Satisfy</li>
<li>Xina</li>
<li>Abducted</li>
<li>Iso (Syndrome X/209 Remix)</li>
</ol>
<div id="attachment_6440" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/02/65.png"><img class="size-full wp-image-6440" title="wertung6,5" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/02/65.png" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">6,5</p></div>
<p>Anspieltipps:</p>
<p>- Get A Taste<br />
- Prisoner</p>
<p><a href="http://www.mergelkratzer.de/">http://www.mergelkratzer.de/</a></p>
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		<title>Debutalbum von Mundtot erscheint am 16.04.2010</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic News]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Darkwave]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Mundtot]]></category>
		<category><![CDATA[Postpunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der EP „Endzeit“ von Mundtot, legen ein paar rebellische, junge Musiker am 16.04.2010 ihr Debüt vor. Die musikalischen Wurzeln des Münchner Trios liegen im Postpunk und New Wave . Hinzu kommen wavige Gitarren, Synthiepop-Hooklines und aggressive Punkrhythmen mit stampfenden Industrialelementen.
Mundtot sind vor allem auch gesellschafts- und zeitkritisch. Sie haben etwas zu sagen. Ihre Wut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Mundtot.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25514" title="Mundtot" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Mundtot-150x150.jpg" alt="Mundtot" width="150" height="150" /></a>Mit der EP „Endzeit“ von Mundtot, legen ein paar rebellische, junge Musiker am 16.04.2010 ihr Debüt vor. Die musikalischen Wurzeln des Münchner Trios liegen im Postpunk und New Wave . Hinzu kommen wavige Gitarren, Synthiepop-Hooklines und aggressive Punkrhythmen mit stampfenden Industrialelementen.<br />
Mundtot sind vor allem auch gesellschafts- und zeitkritisch. Sie haben etwas zu sagen. Ihre Wut bedeutet Kraft, Energie und Kreativität. In einer Zeit, in der manch einer schon längst resigniert hat oder Aggression nur zum Erschrecken kleiner Mädchen einsetzt, bringen die drei Jungs revoltierend frischen Wind in die Szene. Man darf also gepsannt sein. Mehr Infos zur Band sowie Hörproben gibt es bei <a href="http://www.myspace.com/mundtot">Myspace</a> oder auf der <a href="http://mundtot.bandcamp.com/">Bandseite</a>.</p>
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		<title>Neues Album von Rebentisch &#8220;Unter der Stadt&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexx</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rebentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Unter der Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrem viel gelobten Album &#8220;Herz zerrissen&#8221; und dem Freedownloadwerk &#8220;Homerecording&#8221; von 2009 erscheint nun am 23.04.2010 ein neues Album von Sven Rebentisch und Jens Bohm. Nachts sind alle Ratten grau? Nein! Denn wenn Rebentisch aus Berlin &#8220;Unter der Stadt&#8221; eine Party mit Freunden feiern, dann geht es dunkel-bunt, kreativ-verrückt, lyrisch-anspruchsvoll, erotisch-romantisch und provokant-ironisch zu. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Repentisch.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25509" title="Repentisch" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Repentisch-150x150.jpg" alt="Rebentisch - Unter der Stadt" width="150" height="150" /></a>Nach ihrem viel gelobten Album &#8220;Herz zerrissen&#8221; und dem Freedownloadwerk &#8220;Homerecording&#8221; von 2009 erscheint nun am 23.04.2010 ein neues Album von <strong>Sven Rebentisch</strong> und <strong>Jens Bohm</strong>. Nachts sind alle Ratten grau? Nein! Denn wenn <strong>Rebentisch</strong> aus Berlin &#8220;Unter der Stadt&#8221; eine Party mit Freunden feiern, dann geht es dunkel-bunt, kreativ-verrückt, lyrisch-anspruchsvoll, erotisch-romantisch und provokant-ironisch zu. Die Jungs beweisen: Lyrik ist tanzbar! Lasst Euch die Party in den Neonlicht flirrenden Abenden &#8220;Unter der Stadt&#8221; nicht entgehen! Reinhören könnt ihr auf der <a href="http://www.myspace.com/rebentisch">Myspaceseite</a> und weitere Infos gibt es auf der offiziellen <a href="http://www.rebentisch.de">Bandseite</a>.</p>
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		<title>Simple Existenz &#8211; Interview mit Zorn</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iskharian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[das leben vor dem tod]]></category>
		<category><![CDATA[simple existenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ihr im Review nachlesen könnt, bin ich absolut begeistert vom großartigen Debut-Album von Zorns Projekt Simple Existenz. So konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen und musste Zorn mit ein paar Fragen löchern, denn die Hintergründe zu einem so authentischen und ehrlichen Album wollte ich unbedingt in Erfahrung bringen. Dabei kamen einige interessante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24557" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/Zorn-II.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-24557" title="Zorn II" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/Zorn-II-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Simple Existenz - Zorn</p></div>
<p>Wie ihr im Review nachlesen könnt, bin ich absolut begeistert vom großartigen Debut-Album von <strong>Zorns </strong>Projekt <strong>Simple Existenz</strong>. So konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen und musste <strong>Zorn </strong>mit ein paar Fragen löchern, denn die Hintergründe zu einem so authentischen und ehrlichen Album wollte ich unbedingt in Erfahrung bringen. Dabei kamen einige interessante Details zur Zukunft des Projekts ans Licht, aber lest selbst:</p>
<p><span id="more-24554"></span></p>
<p><em>Hallo Zorn, ich hoffe, dir geht es gut. Was ist denn seit 2002, dem Ende Nagelfars, bei dir musikalisch passiert? Dass du mit Egonoir etwas zu tun hast, hat man ja mittlerweile mitbekommen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Musikalisch ist in der Zwischenzeit nicht allzu viel passiert. Ich habe mich vor allem persönlich weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit BinZynisch von EgoNoir, basiert auf einer sehr guten Freundschaft. Er hat es vermocht aus ziemlich wenig ausgefeilten Fragmenten, die er von mir bekam, das komplette vorliegende EgoNoir Repertoire zu fertigen.  Ich denke die Zusammenarbeit wird auch  in Zukunft noch einige interessante Früchte tragen.</p>
<p><em><br />
Praktisch aus dem Nichts scheint Simple Existenz erweckt worden zu sein. War dieser Schritt geplant, oder darf man das Projekt als spontane Idee betrachten?</em></p>
<p>Die Idee zu Simple Existenz ist bereits Ende der 90er entstanden. Aber bis Anfang 2009 war ich mit vielen anderen Sachen beschäftigt, sodass nur wenig Zeit zum musizieren blieb. Doch im Moment und sicher auch in Zukunft bin ich mit viel Engagement bei der Sache und freue mich auf alles was kommt! Simple Existenz ist auf keinen Fall eine spontane Idee, sondern ein ausgearbeitetes Konzept, welches auf der Überzeugung basiert, dass wir als Menschen nichts zu verlieren haben.<em> </em></p>
<p><em><br />
Ist Simple Existenz als vollständige Band geplant, oder wirst du dich auch in Zukunft um alles kümmern und wenn nötig von Gästen aushelfen lassen? Oder sind tatsächlich sogar Live-Auftritte geplant?</em></p>
<p>Ich plane nicht andere Musiker in die Verantwortung für die Gestaltung der Musik zu nehmen, es sei, es ist in einem von mir gesteckten Rahmen. Allerdings bin ich gerade dabei ein Live-Line-Up auf die Beine zu stellen. Ich liebe es live zu spielen, weil man erst beim Auftritt so richtig mit den Zuhörern in Kontakt kommt. Es ist geil es auf der Bühne zu stehen und die Musik an die zu richten, die sie ganz laut mitten ins Gesicht bekommen wollen!<em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_24286" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><em><em><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/01/Simple_Existenz_-_Das_Leben_vor_dem_Tod_artwork.jpg"><img class="size-medium wp-image-24286 " title="Simple_Existenz_-_Das_Leben_vor_dem_Tod_artwork" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/01/Simple_Existenz_-_Das_Leben_vor_dem_Tod_artwork-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Simple Existenz - Das Leben vor dem Tod</p></div>
<p><em>Zum Namen Simple Existenz brauchst du ja nicht mehr viel sagen, dieser erklärt sich ja anhand deiner Myspace-Seite. Deine Texte (die auf der Homepage allsamt nachzulesen sind) scheinen aber sehr persönlicher Natur zu sein und dennoch können sie einen jeden von uns betreffen. Dürfen wir diese als autobiographisch betrachten oder schreibst du eher im Allgemeinen? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ich bin Dir dankbar, dass Du das fragst! Meine Musik und meine Texte sind ausnahmslos autobiographisch. Sie sind alle in bestimmten Phasen entstanden, die sich dann auch entsprechend auf die Lieder ausgewirkt haben. So ist z.B. der sterbende Mann in einer sehr düsteren Zeit entstanden. Damals habe ich mich sehr ernsthaft mit dem Thema „Suizid“ auseinandergesetzt. Wobei dringend ich darum bitte, zu beachten, dass das Lied keineswegs ein romantisierendes Bild darstellt. Vielmehr zeigt es die dumme Absurdität des Wunsches – aus Schmerz – aus seinem Leben fliehen zu wollen. Wer auch immer den Gedanken der Erlösung durch den Tod denkt, irrt! Denn der Tod erlöst dich nicht vom Leid, sondern vom Leben. Nur wer der Irrwitzigen Idee eines Lebens nach dem Tod auf erliegt, kann sich sinnvoll töten! Somit sind Todessehnsüchtige Spinner! Mein Vorschlag ist, erst leben, dann sterben!</p>
<p><em><br />
Hast du das Gefühl in gewisser Weise über den Dingen und explizit über der &#8220;Metal-Welt&#8221; zu stehen? Man hat beim Hören der Platte ein gewisses Gefühl von Weisheit und auch Optimismus, vor allem durch die mehr als gelungenen Texte. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Was ist die „Metal-Welt“?  Sind das alle Menschen, die Metal hören, so ist diese Welt äußerst bunt und vielfältig. In diese Welt gehöre ich definitiv, denn ich höre sehr viel Metal. Wenn man allerdings glaubt, dass man um ein Metaller zu sein immer schön grimmig gucken muss, dass man nicht zu glücklich sein darf, dass man sich stets hinter einer dicken Mauer aus Klischees verstecken muss usw., dann stehe ich definitiv über der Metalszene. Eines habe ich im Laufe der Zeit gelernt, sei immer du selbst. Ich lasse mir von Nichts und Niemanden vorschreiben, was ich zu denken, wie ich zu leben, was ich anzuziehen oder was ich zu sagen habe.</p>
<p><em><br />
Die Musik von Simple Existenz erklärst du selbst als Musik ohne Schnörkel. Und man kann sagen die Stücke gehen geradlinig voran und rocken ordentlich. Der Black Metal aus Nagelfar-Zeiten ist nur noch in manchen Riffs und in Textfetzen zu erkennen. Wie kommt es zu dieser Orientierung?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Sehr schwer zu beantworten. Das war kein bewusster Prozess. Die Musik hat sich so ereignet und nun ist sie da. Ich bin aber froh, dass ich mich dann doch noch musikalisch emanzipieren konnte, ohne dabei den Kerngedanken zu verlieren. Für mich bedeutete Metal immer, „tu was du willst“. Was ich allerdings schon sagen muss, ist, dass ich mich damals (vor allem am Ende) sehr durch die Klischees und Erwartungen eingesperrt gefühlt habe. Daher war es für mich äußerst wichtig auf Distanz zur Metalszene zu gehen. Nun kann ich auch hier voll und ganz ich selbst sein. Authentizität ist für mich das wichtigste im Leben, daher stören mich soziale Festlegungen!</p>
<p><em><br />
Hast du Jander lange bitten müssen, das Stück Schaben einzusingen? Immerhin hat er auch den Text dazu geschrieben. Wie siehts bei ihm aus, wird von ihm musikalisch wieder etwas kommen, denn sein Gesang auf Schaben lässt einen ja schon nostalgisch in die Vergangenheit blicken.</em></p>
<p>Ich habe eigens bei ihm nachgefragt, um diese Frage zu beantworten. Er schließt nicht aus, dass es irgendwann mal wieder Musik von ihm geben wird, aber es steht definitiv noch nichts fest. Die Idee Jander zu fragen, den Gesang und den Text für ein Lied beizusteuern, kam mir die dem letzten Rock Hard Interview. Dort erhielt ich den Eindruck, dass er der Sache gegenüber nicht so abgeneigt war, wie ich es immer vermutet hatte. Und da ich seinen Gesang und seine Art Gefühl in die Stimme zu legen sehr schätze, habe ich mich sehr gefreut, als er zusagte. Und als dann noch der Text so perfekt in mein „Simple-Existenz<em>-</em>Konzept“ passte, war ich natürlich komplett begeistert. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er mir diesen Gefallen getan hat.</p>
<p><em><br />
War es für dich selbstverständlich bei Sveinn und dem Van anzuheuern? Immerhin scheinst du dich ja örtlich aus der Aachener Gegend entfernt zu haben. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Es war eigentlich nicht von vornherein klar, dass ich überhaupt veröffentlichen werde. Zunächst habe ich, wie die Jahre davor eigentlich nur so vor mich hin komponiert. Irgendwann habe ich mal ein Stück an den Sveinn geschickt. Sicher – wenn aus nicht bewusst – ein bisschen mit der Hoffnung, dass er Lust hat mir bei der Veröffentlichung zu helfen. So war es dann ja auch. Im Laufe der Zeit sind dann noch weitere Stücke dazu gekommen und es wurde schließlich ein Longplayer. So ist die Sache immer weiter gewachsen und gereift, bis sie war wie sie jetzt ist. Ich hoffe sie gefällt!?</p>
<p>Ich bin Sveinn sehr dankbar, dass er sich so engagiert der Sache angenommen hat, ich kann mir keine bessere Plattenfirma vorstellen. Er hat viel Mut bewiesen, schließlich ist die Investition in Simple Existenz ein riesen Wagnis, da es unheimlich schwer fällt zu sagen, wie sich die Sache entwickeln wird.</p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_24556" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><em><em><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/Zorn-I.jpg"><img class="size-medium wp-image-24556 " title="Zorn I" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/Zorn-I-300x226.jpg" alt="" width="240" height="181" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Simple Existenz - Zorn</p></div>
<p><em>Was erwartest du von deinen Hörern. Immerhin sagst du ja selbst, dass es schwer ist zu sagen, wie sich das Album entwickeln wird und wie es bei der Masse ankommt. Gab es schon Reaktionen zu &#8220;Das Leben vor dem Tod&#8221;? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Bis jetzt gab es wenige Reaktionen. Die Reaktionen die ich bis jetzt bekommen habe, sind eigentlich äußerst positiv. Ein bisschen stören mich die Vergleiche mit Bands, die ich nicht besonders mag. Ich denke ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, dass manche Hörer sich nicht die Zeit und den inneren Raum gönnen um Simple Existenz einen eigenen Platz zu geben. Wo wir zugleich bei der Antwort auf den ersten Teil der Frage sind. Ich erwarte, dass man versucht der Musik eigenes Leben zu geben, was in sie reinzulegen, sie mit eigenen Gedanken erfüllt, so dass Simple Existenz etwas Angeeignetes wird.</p>
<p><em><br />
Wie wird es weiter gehen mit Simple Existenz? Bleibt das Album für sich alleine stehen, oder geht es jetzt erst richtig los? Ich habe ja das Gefühl, du sprühst nur so vor Kreativität und dass da noch einiges ist, was nach draußen soll!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Zweites ist der Fall, es geht jetzt erst richtig los und es ist wahr, es will noch viel mehr aus mir raus. Es sind bereits erste Rohfassungen für das nächste Album bzw. die Split fertig. Im Moment bin ich auf der Suche nach einer Wohnung im Raum FFM, in der ich gelegentlich etwas lauter sein kann. Außerdem muss ich noch ein zwei neue Teile für mein Homestudio kaufen und dann kann es mit den Aufnahmen für die Split losgehen. Mit wem das sein wird und was da drauf sein wird, wird z.Z. noch nicht verraten. Aber ich bin überzeugt, es wird eine richtig geile Sache!</p>
<p><em><br />
Ich danke dir im Namen unserer Leser für die Beantwortung der Fragen. Ich hoffe Simple Existenz wird die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdient! Die letzten Worte für das Interview gehören natürlich dir!</em></p>
<p><em> </em>Vielen Dank für Deine Unterstützung! Abschließen möchte ich gerne mit einem Zitat: „Es ist durchaus nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei dabei für mich zu nehmen: im Gegenteil, eine Dosis Neugierde, wie vor einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir.&#8221; Friedrich Nieztsche</p>
<p>Das Leben ist kurz,</p>
<p>ZORN</p>
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		<title>Defekt 86 &#8211; Ultramarin (Review und Kritik)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexx</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ultramarin]]></category>

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		<description><![CDATA[Alt trifft neu. So könnte man die Musik von Defekt 86 beschreiben. Ist nicht falsch, aber auch nicht ganz richtig. Traditionelle Darkwave- und Postpunkelemente treffen auf neuere elektronische Klänge und Stimmverzerrer und die Sprache wechselt von Song zu Song zwischen Deutsch und Englisch. &#8220;Das kann sich doch nicht gut anhören!&#8221; Doch! Kann es. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25499" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/frontcover-defekt-86-ultramarin1200.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25499" title="frontcover defekt 86 - ultramarin1200" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/frontcover-defekt-86-ultramarin1200-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Defekt 86 - Ultramarin</p></div>
<p>Alt trifft neu. So könnte man die Musik von <strong>Defekt 86</strong> beschreiben. Ist nicht falsch, aber auch nicht ganz richtig. Traditionelle Darkwave- und Postpunkelemente treffen auf neuere elektronische Klänge und Stimmverzerrer und die Sprache wechselt von Song zu Song zwischen Deutsch und Englisch. &#8220;Das kann sich doch nicht gut anhören!&#8221; Doch! Kann es. Und das tut es auch&#8230;</p>
<p><span id="more-25498"></span></p>
<p>Manche Bands können ihre musikalischen Vorbilder einfach nicht verleugnen. <strong>Defekt 86</strong> gehören definitiv dazu. Der Gesang hört sich sehr oft nach <strong>Andrew Aldrich</strong> an und auch der Sound ist mehr als einmal an <strong>Joy Division</strong> angelehnt. Allerdings stört das nicht weiter, denn <strong>Defekt 86</strong> schaffen es trotzdem ihren eigenen Stil hervorzuheben. So beginnt das Album mit &#8220;Idols for the Weak&#8221;, welches sowohl von der Machart als auch vom Gesang sehr an <strong>Sisters of Mercy</strong> oder <strong>Fields of the Nephilim</strong> erinnert, allerdings dafür sehr untypische Drums aufweist und natürlich ein ganzes Stück elektronischer ist. Gefolgt wird der Song von &#8220;Die Helden meiner Zeit&#8221;, das musikalisch ein wenig an frühe <strong>Cure</strong> einnert, gesanglich jedoch in Richtung <strong>Fliehende Stürme</strong> geht. Das Ganze ist mit einer ohrwurmerzeugenden Synthiemelodie hinterlegt. Schön!</p>
<p>&#8220;Silence&#8221; breitet sich zunächst beim gleichnamigen Stück aus, bis Meeresrauschen an das Ohr des geneigten Hörers dring. Das mit 8:37 min. längste Stück des Albums verbreitet die Resignation und Verzweiflung von <strong>Fehlfarben</strong> und erweckt mit seinen Tempiwechseln auch irgendwie den Eindruck von Ebbe und Flut. Vielleicht eine Metapher für das Ausgeliefertsein dem Schicksal gegenüber? Inhaltlich drehen sich die Texte ja insgesamt um Angst und Schmerz, Religiöses  und Verführung, aber auch um die, wie aus Albträumen entstandene, sehr persönliche Resignation und die Erkenntnis des Allein- und Unverstandenseins. Dies erlaubt eine surreale Sichtweise auf die Welt, wie im eingängigen Minimalstück &#8220;Meine Haut&#8221;. Daran anknüpfend ist auch &#8220;Sterne&#8221; voller Verzweiflung, die allerdings eher durch die ruhige Art des Songs herührt.</p>
<p>&#8220;A hundred times&#8221; könnte ohne weiteres auch auf &#8220;Some Girls Wander by Mistake&#8221; von den <strong>Sisters</strong> erschienen sein. Allerdings scheint der Gitarrensound diesmal eher aus der Richtung von <strong>Sanguis et Cinis</strong>. Allerdings ist hier auch wieder der nette Kontrast von Stimme, verzerrten Gitarren und elektronischem Klangteppich zu erwähnen. &#8220;Baikonur&#8221;, das ruhige Liebeslied, ist zwar nicht gerade das Highlight des Albums, gibt allerdings Zeit zu verschnaufen und sich für das folgende &#8220;Ein Schnitt&#8221; zu wappnen. Die an Einstürzende Neubauten angelehnten Idustriegeräusche vertreiben garantiert auch das letzte bisschen Trübsal.</p>
<p>Als Bonus gibt es noch zwei weitere Songs auf &#8220;Ultramarin&#8221;. Die extended Version von &#8220;Meine Haut&#8221;, die sich im Wesentlichen darin unterscheidet, dass das Intro 2 Minuten länger ist und &#8220;Another Night&#8221;, welches mit einem erneuten Mix aus elektronischen Melodien, sistereskem Gesang und verzerrten Gitarren einen netten Abschluss bildet.</p>
<p><img class="alignleft" title="Lexx" src="http://www2.pic-upload.de/06.10.09/a49e99ruxyy8.png" alt="" width="109" height="144" /><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span></strong> Super, dass das Album unter <strong>Creative Commons</strong> läuft, aber diese Band gehört eigentlich schon unterstützt. Die Verbindung als Darkwave, Postpunk und elektronischen Elementen ist durchaus erfrischend und, wenn man mal von kleinen Makeln wie der nicht ganz so optimalen Soundqualität und der doch etwas ausgeprägten Anlehnung an die Urgesteine des Gothrock absieht, dann hat man mit &#8220;Ultramarin&#8221; doch recht viel Spaß.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Tracklist:</span></strong></p>
<ol>
<li>Idols for the Weak</li>
<li>Die Helden meiner Zeit</li>
<li>Silence</li>
<li>Meine Haut</li>
<li>Sterne</li>
<li>A Hundred Times</li>
<li>Baikonur</li>
<li>Ein Schnitt</li>
<li>Meine Haut (extended)</li>
<li>Another Night</li>
</ol>
<div id="attachment_103" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/07/85.png"><img class="size-thumbnail wp-image-103" title="Bewertung 8.5" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/07/85-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">( 8,5 / 10 )</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Veröffentlicht:</span></strong> 28.09.2009</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps:</span></strong> Die Helden meiner Zeit, Meine Haut, Ein Schnitt</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Myspace:</span></strong> <a href="http://www.myspace.com/defekt86">www.myspace.com/defekt86</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaltlicht &#8211; The Red Rain (Review und Kritik)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtfalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltlicht]]></category>
		<category><![CDATA[The Red Rain]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaltlicht, das süddeutsche Duo, welches sich aus Anton Newerow (Programming, Vocals, Guitar, Bass, Keys) und Linda Sziklai (Violin, Vocals) zusammensetzt, wird laut MySpace maßgeblich durch Alkohol, Drogen, Nikotion, schlaflose Nächte und dem Leben selbst beeinflusst. Dies hört man dem bizarren Klangprojekt auch an, was keinesfalls negativ ist. Mit dem nun veröffentlichen und bei MySpace zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25466" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/THE-RED-RAIN-Cover-front-page-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-25466" title="The Red Rain" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/THE-RED-RAIN-Cover-front-page-1-295x300.jpg" alt="The Red Rain" width="130" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">The Red Rain</p></div>
<p><strong>Kaltlicht</strong>, das süddeutsche Duo, welches sich aus <strong>Anton Newerow</strong> (Programming, Vocals, Guitar, Bass, Keys) und <strong>Linda Sziklai</strong> (Violin, Vocals) zusammensetzt, wird laut MySpace maßgeblich durch Alkohol, Drogen, Nikotion, schlaflose Nächte und dem Leben selbst beeinflusst. Dies hört man dem bizarren Klangprojekt auch an, was keinesfalls negativ ist. Mit dem nun veröffentlichen und bei MySpace zum freien Download bereitgestellten Nachfolger von Mordstimmung, <strong>„The Red Rain“</strong>, ist nun ein weiteres dieser bizarren Klangkompositionen erhältlich, auf welcher sich erstmalig auch englische Tracks finden.<span id="more-25465"></span></p>
<p>Neun Tracks und fast eine Stunde stellt der Silberling vor. Beachtlich!<br />
<strong>„Feed my wounds“</strong> nennt sich der erste Track und beginnt bereits ziemlich experimentell. Eine zunächst spärlich musikalische Begleitung, dafür eine umso deutlichere Gesangsleistung, ehe sich langsam elektronische Klänge untermischen und <strong>Anton Newerows</strong> Stimme verzerrt und Angst einflössend einsetzt, eher gesprochen als gesungen, optimal um die verzweifelte Stimmung zu übermitteln.<br />
Mit <strong>„I killed a friend“</strong> folgt ein Text voller paradoxer Aussagen<em> („I killed a friend / a person i couldn’t stand“)</em>. Der Track beginnt jedoch zunächst mit einem gesprochenen, deutschen Intro, während der Gesangspart aus dem Englischen stammt. Hier zeigt sich erneut ein ähnlicher Aufbau, zunächst eine weibliche hohe Stimme, dann die verzerrten psychopatischen Gesangsparts der männlichen Fraktion <strong>„Kaltlichts“</strong>. Darunter mischen sich verzweifelte Schreie, die wohl dem umgebrachten Freund entstammen. Die verzerrten Teile des Gesangs erinnern hier stark an eine Art der Stimmmodulation, der sich bereits Künstler wie Marilyn Manson betätigten.<br />
Es folgt der Albumtitelgebende Track <strong>„The Red Rain“</strong>, der sich zunächst aus einem musikalischen Widerhall aufbaut und dann in einen bösartig, zischenden Gesang übergeht, der die allgemein düstere, bedrohliche Atmosphäre noch makaberer gestaltet, und welcher in diesem Track deutlich dominiert, nur unterbrochen von dem gelegentlichen Summen der weiblichen Stimme.</p>
<p>Mit <strong>„Traumbild“</strong> schaffen Kaltbild ein weiteres bizarres, markantes, psychisch bedrückendes Klangwerk. Das Intro ist zunächst nur gesprochen nur gesprochen und offenbart einen verwirrenden Text der zunächst ein Traumbild beschreibt ehe der Gesang, der nun die eindeutig brutale und blutige Richtung des Tracks vorgibt.<br />
<strong>„Menschen Abscheu“ </strong>erinnert textlich an viel, Assoziationen wie Saw oder Pyromanie kommen einem in dem Kopf und passen wie schon in den zuvor gehenden Tracks gut zum Klangbild, und schaffen durch den abstoßenden Text von der unschuldigen weiblichen Stimme gesungen eine paradoxe Atmosphäre.<br />
Es folgt der Instrumentaltrack <strong>„Nameless“</strong>, welcher sich als instrumental anspruchsvollster Track erweist, was maßgeblich an der orchestralen Beteiligung liegt.</p>
<p><strong>„Phönix“</strong> nennt sich das nächste Stück und startet mit einem verzerrt gesprochenem Intro, bevor der Refrain wieder von Linda gesungen wird. Hier zeigt sich wieder eine klare Teilung, während die eher makaberen Teile von Anton gesungen werden, übernimmt Linda die fantastischeren, unschuldigeren Teile.<br />
Der nunmehr achte Track heißt <strong>„Fragile“</strong> und zeigt weitaus elektrischere Elemente und außerdem eine gesunde Mischung zwischen Gesang und verzerrten gesprochenen Teilen und reiht sich wunderbar zu den anderen bizarren, makaberen Klangwerken.<br />
<strong>„Sleeping Slaughter“</strong> ist nun der letzte und längste Track des Albums. Dieser ist definitiv ein gelunger Abschluss, da hier noch einmal alle Geschütze aufgefahren werden. Elektrische Klänge, das Geräusch knarrender Türen, verzerrter Gesang, hoher, schöner weiblicher Gesang, deftige Beats.</p>
<p><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-25467" title="Nachtfalter" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf.gif" alt="" width="109" height="144" /></a>Fazit:</strong><br />
„The Red Rain“ von „Kaltlicht“ ist ein bizarres, makaberes, melancholisches, abstoßendes, anziehendes, düsteres, elektronisches, melodisches Klangwerk, all das zugleich, da es all diese Emotionen hervorruft. Eins jedoch ist der Silberling auf jeden Fall, gelungen und daher auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist Pflicht hineinzuhören, schon allein weil man das Album über MySpace kostenlos downloaden kann.</p>
<p><strong><br /> </strong></p>
<p><strong>Tracklist: </strong></p>
<ol>
<li>Feed my wounds</li>
<li>I killed a friend</li>
<li>The red rain</li>
<li>Traumbild</li>
<li>Menschen Abscheu</li>
<li>Nameless</li>
<li>Phönix</li>
<li>Fragile Sleeping Slaughter</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_25468" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung9.png"><img class="size-full wp-image-25468" title="9/10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung9.png" alt="9/10" width="100" height="100" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">9/10</p></div>
<p><strong>Anspieltipps: </strong><br />
Muss im Ganzen genossen werden</p>
<p><strong>Veröffentlichung:</strong> Ist bereits erschienen</p>
<p><a title="Kaltlicht MySpace" href="http://www.myspace.com/projektkaltlicht">Kaltlicht MySpace</a></p>
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		<item>
		<title>Avenue d&#8217;Electronique &#8211; Le Voyage Mondial (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/03/09/avenue-delectronique-le-voyage-mondial-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektro Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Avenue d'Electronique]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Le voyage mondial]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Halle an der Saale ist ja eher für hässliche Plattenbauten als für seine Musikszene bekannt. Doch selbst im tristesten grauen Betondschungel kann man Kreativität nicht einmauern. Das Electro-Pop / EBM- Projekt Avenue d&#8217;Electronique ist das beste Beispiel dafür. 2005 von den Produztenten Sylvio Pretsch und Thomas Fraulob gegründet, erscheint nun nach der Trennung des Duos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25440" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Avenue-d_Electronique-Album-Cover-Le-voyage-mondial.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25440" title="Avenue d_'Electronique - Album-Cover (Le voyage mondial)" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Avenue-d_Electronique-Album-Cover-Le-voyage-mondial-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Avenue d&#39;Electronique - Le Voyage Mondial</p></div>
<p>Halle an der Saale ist ja eher für hässliche Plattenbauten als für seine Musikszene bekannt. Doch selbst im tristesten grauen Betondschungel kann man Kreativität nicht einmauern. Das Electro-Pop / EBM- Projekt <strong>Avenue d&#8217;Electronique</strong> ist das beste Beispiel dafür. 2005 von den Produztenten <strong>Sylvio Pretsch</strong> und <strong>Thomas Fraulob</strong> gegründet, erscheint nun nach der Trennung des Duos das erste Album &#8220;Le Voyage Mondial&#8221; unter der alleinigen Führung von <strong>Sylvio Pretsch</strong>.</p>
<p><span id="more-25439"></span></p>
<p>Los geht es mit dem Titeltrack &#8220;Voyage Mondial&#8221;. Sehr eingängiger, poppiger Synthiesound, der ein wenig an 80er Jahre Serien-Intros erinnert. Weiter geht es mit &#8220;Rise of the Phoenix&#8221;, welches mit seiner etwas düsteren Atmosphäre ein wenig an <strong>VNV Nation</strong> erinnert und vom sich langsam steigernden, ebenfalls synthiepoppigen &#8220;Realize the Change&#8221; abgelöst wird. &#8220;Infiltration Explained!&#8221; zeichnet sich dagegen durch seinen stetigen Wechsel zwischen ruhigen und lebhaften Passagen aus. Bisher hört sich das Album so sehr wie aus einem Guss an, dass man kaum glauben kann, dass die Arbeit daran schon 2008 begonnen hat. &#8220;The Mirror&#8221; kommt dann schon etwas härter daher, ist allerdings nichts wirklich Besonderes. Das darauf folgende &#8220;Unattainable&#8221; ist zwar auch eine musikalische Offenbarung, ist aber durch seine ruhig dahinfließende Melodie perfekt für einen Frühlingsspaziergang.</p>
<p>Der <strong>EBM</strong> kommt dann bei &#8220;Seven Oceans&#8221; ins Spiel, welches mit dem bisher doch recht ruhigen Grundtenor des Albums bricht und treibende Beats mit fröhlicher Synthie-Pop Melodie verbindet. Noch einen Tick härter geht es dann mit &#8220;Escape from Earth&#8221; weiter, welches mit über 8 Minuten das längste Stück des Albums ist. Bei &#8220;Things from Bad to Worse&#8221; kommen zum ersten Mal Vocals &#8211; wenn auch nur verzerrt &#8211; zum Einsatz. Passt aber ganz gut zu der sonst recht sphärisch gehaltenen Melodie.</p>
<p>Sogar politisch motivierte Songs sind auf dem Album zu finden. &#8220;They Were Angels&#8221; thematisiert das traurige Schicksal zweier deutscher Studentinnen, die im Juni 2009 bei einem Anschlag im Jemen ums Leben kamen. Die Pressemeldungssamples am Anfang des Stückes sollen darauf aufmerksam machen. Der vorletzte Song, &#8220;Wie Fremde im eigenen Land&#8221; knüpft daran an und stellt in den Lyrics die Frage nach den Grenzen der Toleranz. Wer jetzt jedoch rechtsgerichtete Parolen erwartet wird positiv überrascht; <strong>Pretsch</strong> singt lediglich vom Status Quo der deutschen Gesellschaft und prangert im gleichen Atemzug die fehlende Tolenranz der deutschen Kultur gegenüber und die Engstirnigkeit religiös motivierter Fanatiker an. Frei nach dem Motto &#8220;When in Rome, do as the Romans do.&#8221; Abgerundet wird das Album mit einer etwas härteren Version von &#8220;Le Voyage Mondial&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft" title="Lexx" src="http://www2.pic-upload.de/06.10.09/a49e99ruxyy8.png" alt="" width="109" height="144" /><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span> Es ist zwar nichts wirklich neu an EBM oder Future/Synthie-Pop, aber die Verbindung der beiden Elemente hat auf jeden Fall etwas Eigenes. Wer nicht zu viel erwartet und auch vor politischen Themen nicht zurückschreckt, dem wird &#8220;Le Voyage Mondial&#8221; auf jeden Fall gut gefallen. Eingängige Melodien und ungewöhnliche Arrangements sind auf jeden Fall das Reinhören wert.<br />
<br class="spacer" /><br />
<br class="spacer" /><br />
<br class="spacer" /><br />
<strong><span style="text-decoration: underline;">Tracklist:</span></strong></p>
<ol>
<li>Voyage Mondial</li>
<li>Rise Of The Phoenix</li>
<li>Realize The Change</li>
<li>Infiltration Explained!</li>
<li>The Mirror</li>
<li>Unattainable</li>
<li>Seven Oceans</li>
<li>Escape From Earth</li>
<li>Things From Bad To Worse</li>
<li>They Were Angels</li>
<li>Wie Fremde Im Eigenen Land</li>
<li>Le Voyage Mondial (Artist Album)</li>
</ol>
<p><br class="spacer" /></p>
<div id="attachment_101" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/07/75.png"><img class="size-thumbnail wp-image-101" title="( 7 / 10 )" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/07/75-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">7,5 / 10</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Veröffentlicht:</span></strong><strong> </strong></p>
<p>Bereits erschienen</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps:</span></strong></p>
<p>Voyage Mondial, Wie Fremde im eigenen Land</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Website:</span></strong> <a href="http://www.lastfm.de/music/Avenue+d'Electronique">http://www.lastfm.de/music/Avenue+d&#8217;Electronique</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lacrimosa Doppelalbum zum 20. Bandjubiläum</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic News]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelalbum]]></category>
		<category><![CDATA[jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[lacrimosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwanzig Jahre gibt es Lacrimosa nun schon, dies ist definitiv ein besonderer Anlass für eine Band. Zum Jubiläum erscheint daher am 7 Mai ein Doppelalbum mit 17 unveröffentlichten Tracks aus 20 Jahren Bandhistorie, inklusive der ersten Demos von 1990 bis zu brandneuen Songs, die Tilo und Anne derzeit im Studio aufnehmen. Man darf also gespannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25436" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Lacrimosa-Logo.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25436" title="Lacrimosa-Logo" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/Lacrimosa-Logo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Lacrimosa Logo</p></div>
<p>Zwanzig Jahre gibt es <strong>Lacrimosa</strong> nun schon, dies ist definitiv ein besonderer Anlass für eine Band. Zum Jubiläum erscheint daher am 7 Mai ein <strong>Doppelalbum mit 17 unveröffentlichten Tracks</strong> aus 20 Jahren Bandhistorie, inklusive der ersten Demos von 1990 bis zu brandneuen Songs, die <strong>Tilo</strong> und <strong>Anne</strong> derzeit im Studio aufnehmen. Man darf also gespannt sein. Selbstverständlich werden wir dieses Album auch für euch unter die Lupe nehmen. <br /> Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Bandseite <a href="http://www.lacrimosa.ch">www.lacrimosa.ch</a></p>
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		<item>
		<title>De/Vision &#8211; Popgefahr (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/03/08/devision-popgefahr-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kopfueber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektro Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[De/Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Popgefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Synthiepop]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fast drei Jahren langem Wartens veröffentlichen De/Vision unter eigenem Label ihr neues Album Popgefahr unter dem frisch gegründeten eigenen Label &#8220;Popgefahr Records&#8221;. Einen Einblick in das ersehnte Album können Fans jedoch bereits nehmen &#8211; mit der online erhältlichen Single &#8220;Rage&#8221;! Im Hinblick auf die anstehende Tour darf man sich auf das Album freuen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24886" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/popgefahr.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-24886" title="popgefahr" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/popgefahr-150x150.jpg" alt="De/Vision Popgefahr" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">De/Vision Popgefahr</p></div>
<p>Nach fast drei Jahren langem Wartens veröffentlichen <strong>De/Vision</strong> unter eigenem Label ihr neues Album <strong>Popgefahr</strong> unter dem frisch gegründeten eigenen Label &#8220;Popgefahr Records&#8221;. Einen Einblick in das ersehnte Album können Fans jedoch bereits nehmen &#8211; mit der online erhältlichen <strong>Single &#8220;Rage&#8221;</strong>! Im Hinblick auf die anstehende Tour darf man sich auf das Album freuen &#8211; die Sammlung harmonischer Synthpop-Klänge der feinsten Sorte ist bereits jetzt, auch als Fanedition &#8211; vorbestellbar. Das Warten hat sich gelohnt!</p>
<p><span id="more-25407"></span></p>
<p>Der erste Song mANDROIDS begeistert bereits durch die Kunst der harmonischen Klänge, es fehlt einfach an nichts. Bereits hier steht fest: Sie können es nicht nur noch immer, sie werden auch noch immer besser! De/Vision enttäuschen meine Hoffnungen in keinster Weise. Auch der zweite Track <strong>&#8220;Rage&#8221;</strong> lässt keine Wünsche offen und überrascht mit eher rauen Klängen, die gefolgt von dem ruhigeren und melodischeren <strong>&#8220;What´s love all about&#8221;</strong> ins Ohr gehen &#8211; und dort bleiben! Rage ist definitiv einer meiner Favoriten und bestens geeignet als Single Auskopplung &#8211; lasst Euch das nicht entgehen! Die Rhythmen werden Euch sicherlich einige Zeit verfolgen, solange der klare und gekonnte Gesang von Steffen euch Gelegenheit zu Gedanken an anderes erlauben! Auch <strong>&#8220;Time to be alive&#8221;</strong> lässt erkennen, dass hier Musiker am Werk sind, die nicht nur schon 22 Jahre erfolgreich Synth-Pop produzieren, sondern auch musikalische Meisterleistungen hervorbringen. Ruhige Phasen wechseln sich ab mit mehr als tanzbaren Klängen in brillanter Athmosphäre. Auch die weiteren Songs des Albums halten diese aufrecht und begeistern unter anderem durch die teils sehr emotionalen Lyrics und die typischen De/Vision Klänge. Insbesondere <strong>&#8220;Ready to die&#8221;</strong> ist wieder ein sehr energiegeladener Song, während <strong>&#8220;Until the end of time&#8221;</strong> das Album mit einem sehr schönen, träumerischen und ruhigen Song beendet.</p>
<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/10/kopfuber-newsava.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2821" style="margin-left: 30px; margin-right: 30px;" title="kopfueber" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/10/kopfuber-newsava.png" alt="" width="109" height="144" /></a> Fazit: Vorbestellen! Das Album beinhaltet sowohl bekannt anmutende, traditionelle Klänge wie auch neue, harmonische, sowohl ruhige als auch tanzbare Sounds, die die Herzen der Fans und der liebhaber des Synthpops höher schlagen lassen. Faszinierend, wie qualitativ hochwertig und mitreißend auch dieses Album ist,  zumal sich mit dem eigenen Label sicherlich ganz neue Herausforderungen geboten haben. Unsere und vielleicht auch Eure Fragen hierzu werdet ihr im Rahmen eines Interviews bald zu lesen bekommen. Ich freue mich jedoch zunächst auf die <a href="http://www.schwarze-news.de/index.php?s=de%2Fvision">Tour</a>!</p>
<p>Trackliste:</p>
<div>1. mANDROIDS</div>
<div>2. Rage (Album version)</div>
<div>3. What´s love all about</div>
<div>4. Time to be alive</div>
<div>5. Plastic heart</div>
<div>6. Be a light to yourself</div>
<div>7. Ready to die</div>
<div>8. Flash of life</div>
<div>9. Twisted story</div>
<div>10. Until the end of time</div>
<div>
<br />
<div id="attachment_25071" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/wertung9.png"><img class="size-full wp-image-25071" title="wertung9" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/wertung9.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">9/10</p></div></p>
<div><strong>Erscheinungstermin des Albums: </strong></div>
<div>19.03.2010</div>
<div><strong>Erscheinungstermin Single &#8220;Rage&#8221;: </strong></div>
<div>06.03.2010</div>
<p></p>
<div><a href=" http://www.devision-music.de/">http://www.devision-music.de/</a></div>
<div><a href="http://www.myspace.com/devisionmusic">http://www.myspace.com/devisionmusic</a></div>
</div>
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		<title>Bandbestätigungen für das WGT 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kopfueber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 21. bis 24. Mai 2010 ist es wieder soweit: Das jährliche Wave-Gotik-Treffen findet in Leipzig statt. Auch dieses Jahr wird wieder eine hochkarätige Auswahl verschiedenster Musikrichtungen und anderer Darbietungen der schwarzen Szene zusammentreffen &#8211; zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 108 Künstler und Künstlerinnen bestätigt worden.
Es geben sich dieses Jahr folgende Künstler die Ehre:
Alcest (F) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25416" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wgtbanner2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25416" title="wgtbanner2" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wgtbanner2-150x150.jpg" alt="" width="164" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">WGT</p></div>
<p>Vom <strong>21. bis 24. Mai 2010</strong> ist es wieder soweit: Das jährliche <strong>Wave-Gotik-Treffen</strong> findet in Leipzig statt. Auch dieses Jahr wird wieder eine hochkarätige Auswahl verschiedenster Musikrichtungen und anderer Darbietungen der schwarzen Szene zusammentreffen &#8211; zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits <strong>108 Künstler und Künstlerinnen</strong> bestätigt worden.<span id="more-25415"></span></p>
<p>Es geben sich dieses Jahr folgende Künstler die Ehre:</p>
<p>Alcest (F) &#8211; Alight (I) &#8211; Andrew Liles (GB) &#8211; Arcana (S) &#8211; Ashes You Leave (HR) &#8211; Attrition (GB) &#8211; Auto Auto (S) &#8211; Beloved Enemy (D) &#8211; Bettina Köster (D) &#8211; Big Boy (USA) &#8211; Biomekkanik (S) &#8211; Bloody, Dead &amp; Sexy (D) &#8211; Brigitte Handley &amp; The Dark Shadows (AUS) &#8211; Bury Me Deep (D) &#8211; Caspian (USA) &#8211; Catastrophe Ballet (D) &#8211; Chameleonsvox (GB) &#8211; Christ Vs. Warhol mit Eve Ghost (USA) &#8211; Cinderella Effect (D) &#8211; Cobra Killer (D) &#8211; Colin Potter (GB) &#8211; Conjure One (USA) &#8211; Decadence (GR) Weltpremiere &#8211; Demented Are Go (GB) &#8211; Der Fluch (D) &#8211; Diary Of Dreams (D) &#8211; Dr. Mark Benecke (D) &#8211; Eisheilig (D) &#8211; Elegant Machinery (S) &#8211; Endless (D) Wiedervereinigung &#8211; Escape With Romeo (D) &#8211; Faith &amp; The Muse (USA) &#8211; Flint Glass (F) &#8211; Gene Loves Jezebel (GB) &#8211; Geneviéve Pasquier (D) &#8211; Genitorturers (USA) &#8211; Ghoultown (USA) &#8211; Gitane Demone (USA) &#8211; Hide &amp; Seek (F) &#8211; HTRK (GB) &#8211; Indukti (PL) &#8211; Jabberwock (F) &#8211; Jarboe (USA) &#8211; Joe Black (GB) &#8211; Joy/Disaster (F) &#8211; Kiew (D) &#8211; Koffin Kats (USA) &#8211; Kommunity FK (USA) &#8211; Lacrimosa (D) &#8211; Lealoo (CZ) &#8211; Liquid Divine (D) &#8211; Loell Duinn (HR) &#8211; Lola Angst (D) &#8211; Long Distance Calling (D) &#8211; Luxury Stranger (GB) &#8211; Lyronian (D) &#8211; Madre Del Vizio (D)  &#8211; Modulate (GB) &#8211; Mona Mur &amp; EN Esch (D/GB) &#8211; Mono No Aware (D) &#8211; Moonspell (P) &#8211; MS Gentur (D) &#8211; Nahemah (E) &#8211; Noyce TM (D) &#8211; Oberer Totpunkt (D) &#8211; Omega Lithium (HR) &#8211; Orange Sector (D) &#8211; Orgonautic (D) &#8211; Phallus Dei (D) &#8211; Poisonblack (FIN) &#8211; Punish Yourself (F) &#8211; Rabia Sorda (MEX) &#8211; Raum41 (D) &#8211; Rawkfist (D) &#8211; Reaktivate (D) &#8211; Revolution By Night (GB) &#8211; Richard Ruin &amp; Les Demoniaques (D) &#8211; Rotersand (D) &#8211; S.I.T.D. (D) &#8211; S.P.O.C.K (S) &#8211; Samsas Traum (D) &#8211; Schallfaktor (D) &#8211; Schneewittchen (D) &#8211; Seventh Harmonic (S/GB) &#8211; Sex Gang Children (GB) &#8211; Slave Republic (D) &#8211; Sol Invictus (GB) &#8211; The Brains (CDN) &#8211; The Crystelles (USA) &#8211; The Deep Eynde (USA) &#8211; The Essence (NL) &#8211; The Klinik (B) &#8211; The Lovecrave (I) &#8211; The PCP Principle (GB) &#8211; The Pussybats (D) &#8211; The Sun And The Moon (GB) &#8211; The Vision Bleak (D) &#8211; The Wounded (NL) &#8211; This Morn&#8217; Omina (B) &#8211; Trial (D) &#8211; Twisted Nerve (GB) &#8211; Valravn (DK) &#8211; Vigilante (RCH) &#8211; Violet (D) &#8211; Welle:Erdball (D) &#8211; X Marks The Pedwalk (D) Exklusive Wiedervereinigung &#8211; Zeraphine (D) &#8211; Zwielicht (D)</p>
<p>Die Karten für das 4-tägige Festival sowie auch die Obsorge-Karten sind bereichts <a href="http://wave-gotik-treffen.de/karten.php">online</a> erhältlich.</p>
<p><em>Quelle:</em> www.wave-gotik-treffen.de</p>
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