Schwarze-News http://www.schwarze-news.de News zur Schwarze Szene von Gothic bis Metal, Elektro und Lifestyle. Gothic News | Metal News | Schwarze Szene News Sat, 04 Feb 2012 14:26:25 +0000 http://www.schwarze-news.de en hourly 1 Blind Guardian – Memories Of A Time To Come (Review und Kritik) http://www.schwarze-news.de/2012/02/04/blind-guardian-memories-of-a-time-to-come-review-und-kritik/ http://www.schwarze-news.de/2012/02/04/blind-guardian-memories-of-a-time-to-come-review-und-kritik/#comments Sat, 04 Feb 2012 14:26:25 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36977

Typisch episches Blind Guardian-Cover

Memories Of A Time To Come“, oder wie Blind Guardian es in ihrem Booklet ausdrücken: “You can consider the next 5 Blind Guardian albums as an accomplished achievement of the future, the past and the present.”
Songs, Fragen und Wortspiele rund um das Thema Zeit waren schon immer eine Spezialität der Krefelder, auch wenn diese zweifellos nicht spurlos an ihnen vorübergegangen ist.
Doch sie haben sich gehalten, und zwar eisern: Nach 25 Jahren das erste Best Of – Alle Achtung, andere machen sowas nach 10 Jahren!
Auf diesem Doppelpack finden sich aber nicht nur die besten Stücke zum Mitgröhlen, sondern unter anderem vier Lieder in kompletter Neuaufnahme. Was das Album sonst noch zu bieten hat, erfahrt ihr im Folgenden.

Es geht wuchtig los, und zwar mit einem absoluten Klassiker: “Imaginations Of The Other Side”. Hier wurde glasklar produziert, Hansis Stimme hat nochmal ordentlich einen draufgelegt und ist nun besser zu hören. Auch die anderen Instrumente, die auf dem gleichnamigen Album noch eher verschluckt wurden, kommen nun besser zur Geltung. Auf dem Best Of sind auch zwei Songs vom letzten Werk “At The Edge Of Time”. An diesen wurde allerdings nicht viel gemacht, vielmehr scheint es, dass die anderen, älteren Produktionen aufpoliert und auf den Stand von 2010 gebracht wurden.

Das merkt man besonders den frühesten Werken wie “The Last Candle” und “Traveler In Time” an, die nun schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben. Hier machen sie trotzdem – oder gerade deswegen? – eine gute Figur, nicht zuletzt weil die Musiker in dieser Zeit natürlich enorm gewachsen sind und André es sich nicht nehmen lässt, seine Soli noch raffinierter auszutüfteln.

Noch längst nicht ergraut

An den Remixes von “Bright Eyes” und “Mirror Mirror” lässt sich nicht viel Außergewöhnliches feststellen. Es ist dennoch sehr schön, dass diese Klassiker hier auch vertreten sind.
Anders, und zwar ziemlich anders, kommen da schon die Neuaufnahmen der beiden Versionen vom Bard’s Song – “In The Forest” und “The Hobbit” – daher. Hier werden die Lager wieder gespalten. Kritiker des neuen Stils und Anhänger der “180 Aufnahmespuren pro Song”-Verschwörungstheorie werden diese Interpretationen wahrscheinlich verteufeln, wogegen andere diese Entwicklung wiederum begrüßen werden. Man kann sagen was man will, aber in Sachen Epik kommt eine Akustik-Gitarre nicht gegen eine etwas getragener gespielte Klampfe mit Unterstützung von Streichquartett, Orchesterpercussion und glasklaren, mehrstimmigen Gesang an.
Das 14-minütige Opus “And Then There Was Silence” ist auf der zweiten Scheibe als Abschluss vertreten und hat noch einen gehörigen Schuss Dynamik und Bombast erhalten. Die Neuaufnahme hat sich wirklich gelohnt!

Fazit:

Eine gelungene Zusammenstellung und ein guter Querschnitt durch das Schaffen von Blind Guardian. Gerade bei den hier vertretenen alten Songs kann man sehr gut sehen, wie die Band gewachsen ist. Alle Stücke wurden glasklar und knallhart produziert, sodass die Musik hier wirklich ordentlich Attack und Epik aufweist. Ein lohnenswerter Kauf, nicht nur für beinharte Fans. Für diese dürfte allerdings insbesondere das Booklet interessant sein, wo man unter anderem Fotos von den jungen Blind Guardian findet, als sie noch in weißen Turnschuhen, Jeans und Bandshirt herumliefen. Wer die Deluxe-Edition nimmt bekommt sogar noch eine dritte Scheibe mit 15 Demo-Tracks wie “Lucifer’s Heritage” dazu.

Tracklist:

Disc I
1. Imaginations From The Other Side
2. Nightfall
3. Ride Into Obsession
4. Somewhere Far Beyond
5. Majesty
6. Traveler In Time
7. Follow The Blind
8. The Last Candle

Disc II
1. Sacred Worlds
2. This Will Never End [2011 Remix]
3. Valhalla [New Recording]
4. Bright Eyes [2011 Remix]
5. Mirror Mirror [2011 Remix]
6. The Bard’s Song (In The Forest) [2011 Remix]
7. The Bard’s Song (The Hobbit) [New Recording]
8. And Then There Was Silence [New Recording]

9/10

Erscheinungsdatum:

Bereits erschienen (23.01.2012)

Anspieltipps:

Traveler In Time; The Bard’s Song (In The Forest)

Links:

Homepage

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TURISAS headlinen “PaganFest: America Part III” Tournee http://www.schwarze-news.de/2012/01/31/turisas-headlinen-%e2%80%9cpaganfest-america-part-iii%e2%80%9d-tournee/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/31/turisas-headlinen-%e2%80%9cpaganfest-america-part-iii%e2%80%9d-tournee/#comments Tue, 31 Jan 2012 14:58:56 +0000 Mustaveri http://www.schwarze-news.de/?p=36972

Turisas - Melodischer Pagan Metal aus Finnland

Zwar nicht gerade vor der Haustür, aber vielleicht dennoch für manche interessant:

Nach ausgedehnten Tourneen durch Europa setzen die Battle Metal Könige TURISAS erneut nach Nordamerika über – und zwar als Headliner der “PaganFest: America Part III”-Tour. Unterstützt bei ihrer triumphalen Rückkehr in die neue Welt werden sie von einer internationalen Gefolgschaft: Alestorm (Schottland), Ex Deo (Rom), Arkona (Russland) und Huntress (USA).

Warlord Nygard zur Tour: „Es hat eine Weile gedauert, aber endlich kehren wir zurück nach Nordamerika. Nach diversen erfolgreichen Tourneen mit Bands wie Cradle Of Filth und Dragonforce kommen wir nun als Headliner. Das Billing bietet eine interessante und weitgefächerte Auswahl an Bands, die sich dem folkigeren Metal verschreiben haben. Man sollte sich auf einen heftigen Partyabend gefasst machen – ich zähle auf das ein oder andere komplett wahnsinnige Publikum.“

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Breaking Dawn-Festival am 23.03. in Dorsten http://www.schwarze-news.de/2012/01/27/breaking-dawn-festival-am-23-03-in-dorsten/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/27/breaking-dawn-festival-am-23-03-in-dorsten/#comments Fri, 27 Jan 2012 13:33:23 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36966

Breaking Dawn-Festivalflyer

Breaking Dawn? Keine Angst, das hat weder mit glitzernden Vampiren noch mit Bodybuilder-Werwölfen zu tun, vielmehr geht es hierbei um ein Konzert im Treffpunkt Alstadt in Dorsten, wo von 19:30 bis 1 Uhr morgens vier Bands Livemusik machen.

Für 10 Euro Eintrittsgeld bekommt ihr:

Neue Deutsche Härte von Seelenzorn,

Gothic Metal von Serenade,

EBM und Dark Wave von tagismar und

Gothic Rock von Autmn’s Leave.

Die Location findet ihr hier oder auf Facebook.

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Satyros – Riven (Review und Kritik) http://www.schwarze-news.de/2012/01/27/satyros-riven-review-und-kritik/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/27/satyros-riven-review-und-kritik/#comments Fri, 27 Jan 2012 12:07:16 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36940

Riven - Cover

Die Band Satyros hat weder mit Satyricon noch mit Fauns Hit “Satyros” irgendetwas zu tun, es handelt sich hierbei um eine Black-/Death-Metal-Band vom Bodensee, die bereits seit 2005 in gefestigtem Lineup besteht. Sie haben eine Wandlung vom kalten Old School Black Metal der 90er hin zum melodischen Death Metal vollzogen, die sie auf ihrem kostenlos veröffentlichten Album “Riven” zeigen.

Gemäß ihres Leitspruchs “It’s time to purify!” geht es auch mit diesem Song los: Ein stimmiges Intro und starkem Bass, der etwas an frühe In Flames erinnert, das im Verlauf zu einem treibenden Stück mit prägendem Gitarrenlauf wird. Hier geht es einmal durch die Wand, der Hörer wird sogleich von allen Störeinflüssen “purifiziert” und ist voll aufnahmefähig für das Feuerwerk, das sich da ankündigt.

Bei “Sardonica” geht es dann rhythmisch schon ein wenig ungewöhnlicher zu, was der Durchschlagskraft aber nur unwesentlichen Abbruch tut. Beatdowns sind hier ebenso vertreten wie Synths und cleane Gitarrenparts, die allerdings maßvoll und passend eingesetzt wurden.

So langsam aber sicher kristallisiert sich der Stil von Satyros heraus: Melodische Läufe, variables Schlagzeug von vollem Brett bis funkig / Off-Beat, verhältnismäßig gut verständliche Screams, und ein gutes Bassfundament, dass man zwar nicht immer hört, aber trotzdem spüren kann. Es ist nun mal das Leid des Bassisten, erst bemerkt zu werden, wenn man fehlt.

Auch zum Repertoire gehören bei den Bodensee-Metallern die Bretter wie “Eyes Of Eternity”, die hier aber eher die Ausnahme bilden. Das Blasten von früher ist auf diesem Album gut akzentierten Doppelbassläufen und Stoppakkord-Kanonaden gewichen. Eine Entwicklung, die dem Abwechslungsreichtum hier sehr gut tut, die Band stellt sich ganz anders dar, als man es noch vom Debütalbum gewohnt war.

Dazu gehören natürlich auch die Balladen, und mit “Wermode’s Fall” kriegen wir hier ein Werk aus dem Bilderbuch zu hören: Stimmiges Leitmotiv, Growls und Screams zur Untermalung, tragendes Schlagzeug, und Synthesizer wirklich nur da, wo es nötig ist. Richtig episch wird es in der Mitte des Albums bei “Seizing The Sceptre Of  God”. Ein Chor und entsprechend drückende Schlagzeugwände sorgen hier für das richtige Feeling, bevor der Gitarre zum Großteil das Spielfeld überlassen wird. Die Saiteninstrumente ergänzen sich hier gut und halten den Song zusammen.

Mit “Riven” hat die Band schon ein kleines Epos geschaffen, das in das bewährte Schema noch ein paar andere Einflüsse wie orientalisch angehauchte Melodien einbringt.

Düster und melodisch

Bei “Lost In Grey” wollte man wohl zeigen, wie nah man an Göteborgs Wassern gebaut hat, einige Riffs aus diesem Song klingen so verdächtig ähnlich nach den Jungs in Flammen, dass man schon nicht mehr an Zufall glauben möchte. Auch bei “Moments Of Mine” kann man sich dieses Verdachts nicht erwehren, aber irgendwie klingt es auch wieder eigenständig, was Satyros da musizieren.

Zum krönenden Abschluss wird “In Dialogue With Time” kredenzt. Ein sehr getragener Song, der stellenweise an Agalloch erinnert, jedoch auch durch Elemente wie weiblichen Gesang zu überraschen weiß.

Fazit:

Ein grundsolides und sauber produziertes Album, das stellenweise ein wenig in die Länge gezogen wirkt. Etwas merkwürdig klingt auch die Abmischung des Schlagzeugs, insbesondere Toms und Bassdrum. Dieses Pochen klingt doch etwas hohl und eher nach Plastikeimer als nach Tieftongewitter.

Der Gesang könnte noch einen Tick lauter, sonst stimmt hier klanglich alles.

Für die Band stellt dieses Album eine gute Steigerung dar, die aber bestimmt noch nicht alles war, was es von dieser Gruppe zu hören geben wird.

Tracklist:

01. Purify
02. Sardonic
03. Eyes Of Eternity
04. Wermode’s Fall
05. Ataraxia
06. Seizing The Sceptre Of God
07. Riven
08. Irasyati
09. Traumhallen
10. Lost In Grey
11. Moments Of Mine
12. In Dialogue With Time

(8,5 von 10)

Erscheinungsdatum:

Bereits veröffentlicht

Anspieltipps:

Sardonica; Seizing The Sceptre Of God; Moments Of Mine

Links:

MySpace

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Moonspell geben Titel des neuen Albums bekannt http://www.schwarze-news.de/2012/01/25/moonspell-geben-titel-des-neuen-albums-bekannt/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/25/moonspell-geben-titel-des-neuen-albums-bekannt/#comments Wed, 25 Jan 2012 12:46:44 +0000 Mustaveri http://www.schwarze-news.de/?p=36959

Moonspell - Gothic Metal aus Portugal

Die portugiesischen Metaller von Moonspell haben den Titel ihres neuen Albums bekannt gegeben, das am 27. April über Napalm Records erscheint: Alpha Noir. Das Werk wurde von Tue Madsen produziert und abgemischt.
Fernando Ribeiro dazu der Facebook-Seite der Band:

“Kein Moonspell-Album zuvor ist jemals so nah an das Absolute gekommen wie das neue Opus Magna Alpha Noir.

“Moonspell haben ihren energiegeladenen Gothic-Metal mit einer Gitarrenwand verstärkt, die von so zeitlosen Künstlern wie Bathory oder King Diamond inspiriert ist, aber auch alte Thrash-Legenden wie Onslaught, die frühen Metallica und selbst Testament und Artilley hatten ihren Anteil, sodass wir mit Alpha Noir eine frische Platte haben, auf der alle Songs einen Höhepunkt haben, einen ganz eigenen, spannungsgeladenen Charme, dessen Funke sicher auf das Live-Publikum überspringt.

Stücke wie der Titelsong „Alpha Noir“, das packende “Versus”, die Wolfshymne “Lickanthrope” oder das auf Portugiesisch gesungene “Em Nome Do Medo” (Im Namen der Furcht) und das abschließende, epische “Grandstand” lassen bestimmt wohlig-schaurige Erinnerungen an die Vergangenheit aufkommen, aber lasst euch nicht täuschen: Alpha Noir ist ein gewagter Sprung im Glauben an unsere Fähigkeiten im Songwriting und der Komposition progressiver Musik.

Moonspell und Napalm bieten zusammen mit der Deluxe und Special Edition als Digipack von Alpha Noir keine Live-DVDs, Making Ofs oder anderes Füllmaterial an, stattdessen gibt es noch mehr vollwertiges Material: Omega White, der musikalische Zwilling von Alpha Noir – eine Sammlung von acht Stücken voll purer Atmosphäre und Schatten, das an das Durchbruchsalbum „Irreligious“ erinnert. Eine angemessene Hommage an ihre Wurzeln Type O Negative und Sisters Of Mercy. Titel wie das erotische “Herodisiac”, das ohrwurmverdächtige “White Skies” oder das herzzerreißende “Whiteomega” werden euch durch eine Nacht voller Schmerz und Verlust dunkelromantische Gesellschaft leiten. Sie sind beruhigend, aber auch aufwühlend. Beide Meisterwerke wurden von Tue Madsen abgemischt und von Benny Richter vorproduziert!”

Alpha Noir/Omega White wird außerdem vollständig im Campo Pequeno in Lissabon, der knapp 5000 Fans fasst, vorgetragen werden. In ihrer Heimat Portugal wird die Band die gewagtesten Bühnengestaltungen und Bilder ihrer bisherigen Karriere vorstellen.

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Deine Lakaien Acoustic-Tour 2012 http://www.schwarze-news.de/2012/01/25/deine-lakaien-acoustic-tour-2012/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/25/deine-lakaien-acoustic-tour-2012/#comments Wed, 25 Jan 2012 11:10:08 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36954

Die Avantgarde

Von gewöhnlichen Konzerten kann und konnte man bei Deine Lakaien noch nie sprechen. Dem Einfallsreichtum, mit dem Ernst Horn und Alexander Veljanov ihre Zuhörer erfreuen und überraschen sind keine Grenzen gesetzt.

Deine Lakaien zeichnen sich durch perfektes musikalisches Zusammenspiel aus:  Veljanovs Gesang in Verbindung mit elektronischen und akustischen Instrumenten.

Sie sind in der Lage diese Basis zu einem fulminanten Klangerlebnis auszuweiten, wie sie es 2007 mit ihrer “20 Years of Electronic Avantgarde” Orchester Tour zusammen mit der Neuen Philharmonie Frankfurt gezeigt haben.

Genauso gelingt es ihnen, ihre Werke perfekt auf das Wesentliche – die prägnante Stimme von Alexander Veljanov und das virtuose Klavierspiel von Ernst Horn – zu minimieren. Unter so genannten Elektronikbands wahrscheinlich weltweit eine einmalige Angelegenheit.

Bereits 1995 gab es dazu ein “Acoustic” Album, sowie eine  umjubelte  ”Acoustic” – Tournee, und das  gleichnamige Album hielt sich überraschend wochenlang in den deutschen Verkaufscharts. Und auch 2009  konnten sich alle Fans und Musikliebhaber erneut auf solch ein pures Musikerlebnis freuen: Konzerte vor ausverkauften Häusern, bei denen, neben einem Querschnitt durch ihr bisheriges Schaffen, bereits  auch neue Songs ihres 2010 erschienen Albums ”Indicator” präsentiert wurden. Nicht nur in Deutschland, sondern quer durch ganz Europa, Russland und auch in China, gastierten „Deine Lakaien“ in Theatern und Konzertsälen, Museen und Kirchen, in Musik-akademien und auf Festivals, und hinterließen ein erstauntes und begeistertes Publikum.

Auch diesmal gibt es einen musikalischen Streifzug durch 25 Jahre gemeinsamen Schaffens, wobei Bekanntes, Rares und auch bis dato noch nicht Gehörtes im Akustikgewand zu erleben sein wird. Deine Lakaien in Reinform. Einzigartig und unvergleichlich.

Konzerttermine:

11. 5.  Leipzig – Theaterfabrik
12. 5. Erfurt – Alte Oper
13. 5. Dresden – Lukaskirche
18. 5. Stuttgart – Liederhalle
19. 5. Offenbach/Main – Capitol
20. 5. Dortmund – FZW

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Die Vorboten – Sturm & Drang (Review und Kritik) http://www.schwarze-news.de/2012/01/22/die-vorboten-sturm-drang-review-und-kritik/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/22/die-vorboten-sturm-drang-review-und-kritik/#comments Sun, 22 Jan 2012 11:02:24 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36946

Sturm & Drang

Die Vorboten, eine junge Band aus Wismar in Mecklenburg-Vorpommern, haben es sich zum Ziel gemacht, mit ihrem “Kraut-Metal” neue Wege zu erschließen. Zitat: ” Kraut-Metal ist gitarrenschwerer, treibender Metal und intensive Klangexperimente ganz nach dem Vorbild unserer Vorfahren, den Kraut-Rockern aus den 70ern.”
Und obwohl ihre neu veröffentlichte, kostenlose EP “Sturm & Drang” nur drei Stücke zählt, so sind diese doch genug, um Lust auf mehr zu machen.

Keyboarder Philipp verwendet nicht nur uralte Synthesizer aus den 80ern, sondern schließt daran auch noch Bodentreter von Effektgeräten an, sodass teilweise abstruse Klänge herauskommen, welche die Musik der Vorboten zu dem machen, was sie ist: Absolut unkonventionell und polarisierend. Sprechgesang und rhythmische Brechungen sind in packende Arrangements verpackt, Sänger Karsten experimentiert nach Lust und Laune herum, sodass den Texten hier wirklich Leben eingehaucht wird.
Im Prinzip kann man keinen der Songs in eine Schublade stecken, außer der, die sich Die Vorboten selbst gezimmert haben: Kraut-Metal.

Kraut-Metal aus Wismar

Vollkommen verrückt oder einfach genial? Musikalisch auf jeden Fall mutig und erfrischend!
Wer ein Beispiel braucht: “Zum Meer” ist eine Mischung aus Rammstein, Die Apokalyptischen Reiter, Das Ich, und einem ziemlich verrückten Keyboard. Kingt komisch, ist aber so.
Die Produktion ist übrigens astrein, so saubere Klänge sind ein wahrer Ohrenschmaus.

Tracklist:

1. Zum Meer
2. Angst
3. Ehrgeiz

(8,5 von 10)

Erscheinungsdatum:

27. Januar 2012

Links:

Homepage

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Borknagar fertig mit neuem Studioalbum, Titel und VÖ steht http://www.schwarze-news.de/2012/01/17/borknagar-fertig-mit-neuem-studioalbum-titel-und-vo-steht/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/17/borknagar-fertig-mit-neuem-studioalbum-titel-und-vo-steht/#comments Tue, 17 Jan 2012 15:00:45 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36934

by Asgeir Mickelson & photo-design by Marcelo Vasco

Die norwegischen Avantgarde Metaller Borknagar haben den Mix ihres kommenden Studioalbums mit Jens Bogren in den Fascination Street Studios (Opeth, Paradise Lost, Katatonia, etc.) abgeschlossen. Der Titel des neuen Opus lautet „Urd“ und erscheint am 23. März 2012 via Century Media Records.
Borknagars Mastermind Øystein G. Brun kommentiert:

„Unser neues Album „Urd“ wurde Mitte Dezember vollendet und insgesamt haben wir knapp sechs Monate zum Aufnehmen, Produzieren und Abmischen gebraucht. In der „Bork-Welt“ ist das nicht sehr lang, aber ich kann euch versichern, dass wir zuvor nie soviel Zeit, Energie und Aufwand in eine einzige Produktion gesteckt haben. Es war ein harter, aber dennoch inspirierender Ritt. Seit Juni habe ich durchgehend an dem Album gearbeitet. Aufnehmen, Bearbeiten und so weiter – Tag und Nacht. Das gleiche gilt auch für meine Kollegen. Niemals zuvor haben wir ein Album erschaffen, in dem sich jeder so stark eingebracht hat wie jetzt. „Urd“ ist sicher bei Weitem die Spitze unserer musikalischen Reise bisher und wir sind stolz dieses gigantische Album kreiert zu haben! Es ist massiv, es ist emotional, es ist schnell, es ist langsam, es ist episch und es ist progressiv… all die Bestandteile, die unsere musikalische Welt ausmachen. Ganz zu schweigen davon, wie das „goldene Dreiergespann“ beim Gesang (Vintersong, Mr. Vortex und Lazare) auf diesem Album glänzt…muss ich noch mehr sagen?!“

Zum Albumtitel verrät er:

„Unser letztes Album hieß „Universal“ und wo sollten wir nach einem Albumtitel von solchem Ausmaß hingehen? Wir haben uns entschlossen nach Hause, zur Erde zurück zu kehren. Wir wollten wirklich zurück zum Kern der Band, dorthin, wo alles begonnen hat – zu unseren Grübeleien über die Natur und den Platz der Menschheit darin. „Urd“ ist der Name einer der Nornen, die in der nordischen Mythologie unter Yggdrasill steht und die Lebenslinie der Menschheit webt. „Urd“ verkörpert die Vergangenheit, während „Verdande“ die Gegenwart und  „Skuld“ die Zukunft repäsentieren. Man könnte sagen, dass das eine sehr altertümliche Erklärung für das ist, was wir heute als DNA kennen. Und ich war schon immer sehr fasziniert von dem Fakt, dass Bauteile und Stücke unserer DNA wirklich vom Anfang der Zeit herrühren. Alle lebenden Kreaturen stammen gewissermaßen von der ersten organischen Zelle ab. Das ist unter Anderem Teil der Geschichte hinter dem Albumtitel…“

BORKNAGAR Line-Up:

Øystein G. Brun – Clean & Electric Guitars (Cronian, ex Molested)

Vintersorg – Grim Vocals, Clean Vocals & Choirs (Vintersorg, Fission)

Lars A. Nedland – Keys, Clean Vocals & Choirs (Solefald, ex Carpathian Forest)

Jens F. Ryland – Lead Guitars (ICS Vortex)

ICS Vortex – Bass, Clean Vocals & Choirs (ex Dimmu Borgir, Arcturus, ICS Vortex)

Schlagzeug und Percussion auf “Urd” wurden von David Kinkade (Soulfly, ex Malevolent Creation) eingespielt.

BORKNAGAR Live 2012:

04.-07.04. Oslo (Norway) – Inferno Festival / www.infernofestival.net

13.-14.04. Lichtenfels (Germany) – Ragnarök Festival / www.ragnaroek-festival.com

www.borknagar.com

www.myspace.com/borknagar

www.facebook.com/borknagarofficial

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Neosis unterschreiben bei SAOL – Erstes Album im April http://www.schwarze-news.de/2012/01/17/neosis-unterschreiben-bei-saol-erstes-album-im-april/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/17/neosis-unterschreiben-bei-saol-erstes-album-im-april/#comments Tue, 17 Jan 2012 14:48:48 +0000 Spjelke_Ulv http://www.schwarze-news.de/?p=36928

Neosis aus der Schweiz

Neosis ist der vierte Neuzugang bei SAOL dieses Jahr.

Für alle Freunde von technisch orientiertem Metal der Extreme: Am 05.04.2012 wird die Band Neosis ihr Debütalbum “Neosis (Eponymous Album)” über SAOL / H’Art / Zebralution weltweit auf die Bevölkerung loslassen. NEOSIS spielen polyrhythmischen Metal mit elektronischer Atmosphäre – innovativ und futuristisch. Dabei bewegen sie sich zwischen energiegeladene Screams und cleanen Vocals.

Die vier Metalheads aus der Schweiz werden kurz vor dem Release auf großer UK-Tour mit Chimaira sein.
Natürlich wird es zeitnah auch ein Review des Albums geben!
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Friesenblut – Urgeist (Review & Kritik) http://www.schwarze-news.de/2012/01/16/friesenblut-%e2%80%93-urgeist-review-kritik/ http://www.schwarze-news.de/2012/01/16/friesenblut-%e2%80%93-urgeist-review-kritik/#comments Mon, 16 Jan 2012 10:04:31 +0000 Mustaveri http://www.schwarze-news.de/?p=36905

Friesenblut - Urgeist (Albumcover)

Friesenblut ist eine fünfköpfige Horde Pagan-Metaller aus Rhauderfehn in Ostfriesland. Aus dem Interesse von Gitarristin Melanie und Drummer Jens an der friesischen Geschichte entstand das Grundkonzept für Friesenblut. Man wollte Geschichten über das Leben der alten Friesen mit musikalischen Stilmitteln des Black- und Pagan-Metal vertonen. Nach dem Demo „schwarz, heidnisch, tot“ präsentiert die Band uns hier ihr erstes Studioalbum „Urgeist“, welches im Folgenden rezensiert werden soll.
Das Album beginnt mit „Auf den wilden Äckern“. Das Intro wird gesprochen und von einer cleanen, ruhigen, melancholisch-düsteren Gitarre begleitet. Der Song weist eine steigende Dynamik auf und in der Mitte gibt es einen Rhythmuswechsel. Die Gitarrenriffs, gespielt von Melanie und Torsten, wiederholen sich häufig und sind relativ simpel gehalten, werden aber von Hendriks donnerndem Bass tatkräftig unterstützt. Gesanglich haben wir durch das ganze Album hindurch ein hohes Krächzen, wie wir es auch von vielen anderen Bands dieses Genres kennen. Die Härte von kompromisslosem Black Metal wird hier konsequent eingehalten. Am Ende ballert der Doppelbass noch einmal richtig durch. Sehr kraftvoll!

Der nächste Song, „Friesische Knechtschaft“, behandelt den Aufstand der Friesen gegen die Römer. Hier sind die Gitarrenriffs schon wesentlich ausgefeilter als im ersten Song und werden in verschiedenen Variationen gespielt, während der Teppich der tiefen Gitarren permanent die gemischte Atmosphäre aus Düsternis und Aggression aufrecht erhält.
„Die Willküren“ ist stilistisch dem Vorgänger sehr ähnlich: Knüppelndes Schlagzeug und aggressive Gitarren, die hier jedoch in etwas höheren Lagen spielen und nicht ganz so düster klingen.

Die Friesenblut-Horde

Der Text von „Dorestad“  behandelt die  gleichnamige Stadt und eine ihrer zahlreichen Zerstörungen (die Stadt wurde insgesamt sechs Mal von den Wikingern geplündert). Das Intro ist ruhig, clean und wird gezupft, die Lyrics werden mit klarer Stimme gesprochen. Erst in der zweiten Minute gehen sie wieder in das verzerrte Spiel und Tobias’ gewohnten gutturalen Gesang über. Der Beat bleibt aber sehr ruhig. Lediglich das Schlagzeugspiel steigert ein wenig die Dynamik. In Minute sechs dieses über zehn Minuten langen Stücks gibt es dann einen Break: Der Beat wird wesentlich schneller, die Gitarren feuern ihre Riffs in die Gesangspausen und toben sich am Ende des Stücks zusammen mit dem Schlagzeug, gespielt von Jens, noch einmal richtig aus.

„Wilde Jagd“ ist ein mythologischer Text über Wotans Jagd auf seinem Pferd Sleipnir über Bifröst und Hel. Das Stück beginnt mit einem Basssolo. Nach einem Rhythmuswechsel kommt ein ruhiges und düsteres, cleanes Interlude, das später im Song noch einmal verwendet wird. Am Ende wird noch einmal ordentlich drauf los geknüppelt.

Der Text von „Der Götter Zorn“  behandelt die Naturgewalt des Wassers. Die Überschwemmung wird als Zorn der Götter gedeutet. Das Besondere an diesem Text ist, dass wir sogar eine Textpassage in friesischer Sprache geboten kriegen. Wieder sehr aggressives Geknüppel mit schnellen Gitarrenriffs und sehr doppelbasslastigem Schlagzeug. Die Gitarren bleiben permanent in einer hohen Lage.
Der letzte Song der Platte, „Nordendi“ erzählt von der Bedrohung einfallender Normannen, die die Friesen an ihren Drachenbooten erkennen, die aber durch ein Seebeben Schiffbruch erleiden, ehe sie das Ufer Frieslands erreichen. Die Friesen danken es Tyr, da sie es für eins seiner Wunder halten. Musikalisch beginnt das Stück langsam, mit hohen, fast schon schrägen Gitarren. Der Beat bleibt, abgesehen vom Intro und einem späteren Interlude im gleichen Stil, aber dennoch variiert das Schlagzeug mit abwechslungsreichen Spieltechniken. Der Song endet mit einem cleanen, sehr atmosphärischen Part.

Fazit:
Vom musikalischen Anspruch her auf keinen Fall 08/15, aber auch nicht in der obersten Liga. Durchaus aber ein solides Gerüst, aus dem noch viel herauszuholen ist. Den krächzenden Gesang muss man einfach mögen, um ihn ein ganzes Album durch zu hören. Wer lieber tiefen gutturalen Gesang oder Höhenwechsel mag, wird hiermit weniger anfangen können, aber das ist reine Geschmackssache. Auf jeden Fall verdient der Sänger ein Lob, diese hohe Tonlage so konsequent durchzuziehen vermag, ohne einen Qualitätsverlust in der Stimme einbüßen zu müssen. Die Texte sind gut recherchiert und schön geschrieben –Fans von stolzen Kriegern und blutigen Schlachten kommen ganz auf ihre Kosten.

Tracklist:
01.    Auf Den Wilden Äckern
02.    Friesische Knechtschaft
03.    Die Willküren
04.    Dorestad
05.    Wilde Jagd
06.    Der Götter Zorn
07.    Nordendi

(7 von 10)

Anspieltipps:

Friesische Knechtschaft, Wilde Jagd, Nordendi

Erscheinungsdatum:

Bereits erschienen

Links:
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