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	<title>Schwarze-News &#187; Sonstige Reviews</title>
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	<description>News zur Schwarze Szene von Gothic bis Metal, Elektro und Lifestyle. Gothic News &#124; Metal News &#124; Schwarze Szene News</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 13:40:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Treibhaus &#8211; Alphatier (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2012/02/09/treibhaus-alphatier-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorrstein Bernhardsson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektro Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alphatier]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro News]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue deutsche Härte]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es also endlich auf dem Markt, das 4. Studioalbum von Treibhaus mit dem schicken Titel &#8220;Alphatier&#8220;. Die Band aus der niedersächsischen Landeshauptstadt um Curt Doernberg lässt sich auch dieses Mal nicht lumpen und nimmt auch die Promotion selbst in die Hand. Was erwartet den geneigten Hörer? Erweisen sich Treibhaus als Leitwölfe oder nicht? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32178" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Treibhaus_Alphatier_Frontcover_300dpi.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-32178" title="Treibhaus_Alphatier_Frontcover_300dpi" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Treibhaus_Alphatier_Frontcover_300dpi-150x150.jpg" alt="Treibhaus - Alphatier" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Treibhaus - Alphatier</p></div>
<p>Nun ist es also endlich auf dem Markt, das 4. Studioalbum von<strong> Treibhaus</strong> mit dem schicken Titel &#8220;<strong>Alphatier</strong>&#8220;. Die Band aus der niedersächsischen Landeshauptstadt um <strong>Curt Doernberg </strong>lässt sich auch dieses Mal nicht lumpen und nimmt auch die Promotion selbst in die Hand. Was erwartet den geneigten Hörer? Erweisen sich Treibhaus als Leitwölfe oder nicht? Die Frage wird der Player beantworten müssen.</p>
<p><span id="more-32176"></span></p>
<p>Zuerst wird natürlich fleissig das beigelegte Schriftgut geprüft, während &#8220;<strong>Alphatier</strong>&#8221; durch die erste &#8220;Grobanhörrunde&#8221; geht. 2 Jahre hat Curt an den Songs und der Produktion gearbeitet. Die Drums wurden live von Michael Wolpers eingespielt und auch im Nachhinein nicht durch Samples ersetzt. Ansonsten wurden alle Instrumente von Curt selbst eingespielt.</p>
<p>So, nachdem die erste Runde durchgelaufen ist und die Füße schon einiges an Mitwippkilometern hinter sich haben, gehen wir mal &#8220;in medias res&#8221;.</p>
<p>Die<strong> Einführung</strong>, ein reines Instrumentalstück, lassen wir aussen vor und kommen gleich zum ersten &#8220;richtigen&#8221; Song, &#8220;<strong>Syndrom</strong>&#8220;. Eine gute Mischung aus Elektro, Drums und Gitarren, die eigentlich, wie auch auf dem ganzen restlichen Album, Fans verschiedenster Richtungen bedient. Was den Text angeht, ist dieser sehr einfach gestrickt, einprägend und wohl eine gute Beschreibung der Bandphilosophie: Kein Massenprodukt, reale, unabgehobene Musiker, ohne Rezept. Einfach aus der Emotion heraus komponiert, ohne Reissbrett und Plan. Das soll auch das &#8220;Erfolgsrezept&#8221; sein in einer Welt, in der Musik mittlerweile nur noch nach &#8220;Hitpotenzial&#8221; komponiert wird und wie von Lenas überrollt werden.</p>
<p>&#8220;<strong>Tanz der Teufel</strong>&#8220;, der nächste Song, schliesst hervorragend zum Vorgänger auf, sowohl was Instrumentierung und auch Lyrics angeht. Denn wer nach dem Codex seiner eigenen Diktatur lebt, lässt sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat und macht sein Ding, auch gegen den Strom, vorbei an den Massen, um selbst vielleicht Massen zu bewegen.</p>
<p>&#8220;<strong>Wahrheit tut weh</strong>&#8220;<strong> </strong>eröffnet mit einem elektronisch östlich klingenden Thema, das sich durch den ganzen Track zieht und eher, würde man in einem Club das ganze Album am Stück hören, dazu einlädt, genau jetzt schnell mal ein Bierchen zu holen und das Glas auf die Wahrheit zu erheben. Kurz verschnauft, und weiter gehts.</p>
<p>&#8220;<strong>Die Pest</strong>&#8220;, auch etwas ruhiger mit fulminanteren Zwischenparts. Die rechte Mischung, um seiner Verflossenen so richtig selbige an den Hals zu wünschen. Die Mischung aus elektronischen Triller und klaren Gitarrenlinien unterstreicht das hin und her gerissen sein, zwischen &#8220;Ich war doch so verliebt&#8221; und &#8220;Du hast mich so dermassen vera**&#8221;. Gelungenes Stück.</p>
<p>Aber Treibhaus sind mit der Verarbeitung des Beziehungsendes noch nicht durch, denn mit &#8220;<strong>Scheiss auf Dich</strong>&#8221; wird das Thema, ruhig elektronisch, weitergeführt. Wurden bei &#8220;<strong>Die Pest</strong>&#8221; ja noch Fragen nach dem &#8220;Warum&#8221; gestellt, tritt hier die Verarbeitung in die Endphase. Das Stück verzichtet auf Gitarren und harten Metal. Es weicht das Fragen der Erkenntnis, dass man am Ende sich frei fühlt und neue Wege beschreiten kann.</p>
<p>&#8220;<strong>Alphatier</strong>&#8220;, Track 7 des Werkes&#8230;und schwupps, passend zum Leitanspruch wird&#8217;s wieder härter, Gitarren und Drums scheinen einen nach den ruhigeren Stücken gleich zu überrollen. Wobei man sich schon fragt, ob der Anspruch, Gottes wahrer Sohn zu sein, nicht ein wenig hoch gegriffen ist. Aber diese Frage muss wohl einen andere, übergeordnete Stelle dereinst beantworten.</p>
<p>&#8220;<strong>Auf in den Kampf</strong>&#8220;<strong> </strong>eröffnet mit schönem Synth-Stakkato, überrascht aber im Refrain wieder mit harten Gitarren, die man eher nicht erwartet hätte, die aber doch auch hier wieder die Botschaft des Songs passend untermalen.</p>
<p>Auch die nächsten Tracks, &#8220;<strong>Eiszeit</strong>&#8221; und&#8221;<strong>Ave Maria</strong>&#8220;, sind ein Hinhörer, wobei letzteres auch noch das Potenzial als Tanzflächenfüller mitbringt. Diesbezüglich seien hier aber auch noch einmal &#8220;<strong>Alphatier</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Tanz der</strong> Teufel&#8221; und &#8220;<strong>Die Pest</strong>&#8221; erwähnt.</p>
<p><strong>&#8220;Helden </strong><strong>von gestern</strong>&#8221; hat für mich persönlich das größte &#8220;Hitpotenzial&#8221;, auch, oder vielleicht gerade, weil es doch sehr stark an Rammstein denken lässt.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Ein sehr gelungenes Werk, das in seiner Machart Vergleiche mit Rammstein und anderen nicht zu scheuen braucht. Und das Emotionen auf eine feine, trotzdem hie und da heftige Art herausschreit, dabei aber nicht auf ein flaches Niveau fällt. Wohl durchdacht, obwohl das oben genannte Reissbrett nicht zu erkennen ist, nicht so &#8220;Platt&#8221; wie das Wutgebrülle a la Steinkind. Hörenswert, tanzbar, eine Ohrenweide. Und durchaus noch weiteres Potenzial nach oben.</p>
<div id="attachment_7944">
<p><strong>Titelliste von “Alphatier”</strong></p>
<p>01. Einleitung 00:57<br />
02. Syndrom 03:03<br />
03. Tanz der Teufel 03:33<br />
04. Wahrheit tut weh 03:54<br />
05. Die Pest 03:50<br />
06. Scheiss auf Dich 03:07<br />
07. Alphatier 03:26<br />
08. Auf  in den Kampf 04:05<br />
09. Eiszeit 04:48<br />
10. Ave Maria 04:02<br />
11. Helden von gestern 04:41<br />
12. Die Pest &#8220;Drum Dance Version&#8221; 03:54<br />
13. Auf in den Kampf &#8220;Input Synthex Remix&#8221; (by &#8220;Enter And Fall) 04:39</p>
<div id="attachment_106">
<p><strong> </strong></p>
<div>
<dl id="attachment_100">
<dt><strong><strong><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></p>
<p></a><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></a><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></a><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></a></p>
<div class="mceTemp"><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></a>
<dl id="attachment_32177" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;"><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></a>
<dt class="wp-caption-dt"><a href="../wp-content/uploads/2008/07/6.png"></a><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/85.png"><img class="size-thumbnail wp-image-32177" title="8;5" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/85-150x150.png" alt="(8,5/10)" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">(8,5/10)</dd>
</dl>
</div>
<p></strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong> </strong></strong></p>
</dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Anspieltips:</strong></p>
<p>&gt; Helden von gestern<br />
&gt; Tanz der Teufel<br />
&gt; Alphatier<br />
&gt; Wahrheit tut weh</p>
<p><strong>Erscheinungstermin:<br />
</strong>28.01.2011</p>
<p><strong>Link zur Bandseite:</strong></p>
<p><a href="http://treibhaus-sound.de">http://treibhaus-sound.de</a></p>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>Gruselkabinett &#8211; Pickmans Modell (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/12/03/pickmans-modell/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cebesty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[gruselkabinett]]></category>
		<category><![CDATA[hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[pickmans modell]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Serie Gruselkabinett vertont sehr atmosphärisch gruselromantische klassische Romane.
Berühmte Sprecher aus Fernseh-, Film- und Theaterwelt bereichern das Hörvergnügen ungemein, und sorgen für eine sehr bildhafte Vorstellung dessen, was man hört.
Zur Handlung:
Der exzentrische Maler Richard Upton Pickman (gesprochen von Sascha Rotermund) läd seinen Bekannten und Bewunderer Henry Thurber (gesprochen von Dietmar Wunder) zu einem abgelegenen Haus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36781" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/12/61FNYZRgjXL._SL500_AA300_.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-36781" title="61FNYZRgjXL._SL500_AA300_" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/12/61FNYZRgjXL._SL500_AA300_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pickmans Modell</p></div>
<p>Die Serie <strong>Gruselkabinett</strong> vertont sehr atmosphärisch gruselromantische klassische Romane.</p>
<p>Berühmte Sprecher aus Fernseh-, Film- und Theaterwelt bereichern das Hörvergnügen ungemein, und sorgen für eine sehr bildhafte Vorstellung dessen, was man hört.</p>
<p><strong>Zur Handlung:</strong></p>
<p>Der exzentrische Maler Richard Upton Pickman (gesprochen von Sascha Rotermund) läd seinen Bekannten und Bewunderer Henry Thurber (gesprochen von Dietmar Wunder) zu einem abgelegenen Haus im Northend ein, um dort ihm seine Inspiration und seine morbide Vorliebe für die Kunst zu offenbaren.</p>
<p><span id="more-36780"></span></p>
<p>Was Henry anfänglich für eine großartige Gelegenheit hält, einen Blick in die Abgründe zu werfen, die Pickman inspiriert, enttarnt sich bald als ein Horrortrip, den Henry nachhaltig mit Ängsten zu bezahlen hat. Um sich jemandem anzuvertrauen bittet Hernry seinen Freund Eliot Granger, seine Geschichte anzuhören.</p>
<p>Der neue Teil, Pickmans Modell, fängt wie eine Weiterführung des Orginalromans von H.P. Lovecraft an. Aus einer einseitigen Schilderung (des Orginalromans) wurde eine lebhafte Geschichte des Erzählten. Wer die Kurzgeschichte Lovecrafts kennt, kann sehr gut Vergleiche zum Original ziehen, und doch ist die Hörspielumsetzung wesentlich vielfältiger und bunter geraten, büßt jedoch nichts von ihrem klassischen Charme ein.</p>
<p>Einige Elemente der Geschichte, die nur mit 2-3 Sätzen erwähnt wurden, sind hier sehr bildhaft und hintergründich verzeichnet.</p>
<div id="attachment_36462" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung7.png"><img class="size-full wp-image-36462" title="wertung7" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung7.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(7 von 10)</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>9MM – Dem Teufel ein Gebet  (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/11/21/9mm-%e2%80%93-dem-teufel-ein-gebet-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustaveri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[9MM]]></category>
		<category><![CDATA[Dem Teufel Ein Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschrock]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 


 
 
9MM sind ein Deutschrock-Quartett aus Hanau und „Dem Teufel ein Gebet“ ist deren viertes Studioalbum. Hier entsteht ein Gesamtkonzept aus Old School, Thrash Metal Elementen und Punkrock. Sie bezeichnen sich selbst liebevoll als „Assi-Rock’N’Roll“ (Assi steht hier für Attrraktiv-Schön-Sexy-Intelligent).  Mal sehen, inwiefern sie dieser Selbstbeschreibung gerecht werden. 
Der Opener „Wenn Träume [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_36743" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/9mm-Dem-Teufel-ein-Gebet-CD.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-36743" title="9mm - Dem Teufel ein Gebet - CD-Cover" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/9mm-Dem-Teufel-ein-Gebet-CD-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">9mm - Dem Teufel ein Gebet - CD-Cover</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>9MM</strong> sind ein <strong>Deutschrock</strong>-Quartett aus Hanau und „<strong>Dem Teufel ein Gebet</strong>“ ist deren viertes Studioalbum. Hier entsteht ein Gesamtkonzept aus Old School, Thrash Metal Elementen und Punkrock. Sie bezeichnen sich selbst liebevoll als „Assi-Rock’N’Roll“ (Assi steht hier für Attrraktiv-Schön-Sexy-Intelligent).  Mal sehen, inwiefern sie dieser Selbstbeschreibung gerecht werden. <span id="more-36742"></span></p>
<p>Der Opener „<strong>Wenn Träume Fliegen</strong>“ ist ein harter, aber eher fröhlicher „Kopf-Hoch-Song“, und „Dein Wille Ist Gesetz“  ruft mit einem motivierenden Punk-Sound dazu auf, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sich von Niederlagen nicht unterkriegen zu lassen und immer nach vorn zu schauen und zu streben (so einen Song MUSS doch jede Deutschrock-Band in ihrem Repertoire haben…)</p>
<p>„<strong>9/ARR</strong>“ (Abkürzung für 9MM/Assi-Rock’N’Roll), „<strong>Party Rock n Bier</strong>“ und „<strong>Amigos Para Siempre</strong>“ (Gitarrist <strong>Ritchie</strong> stammt schließlich aus Puerto Rico, da darf auch ein spanischer Titel nicht fehlen) sind dann die Tracks, mit denen die Band sich den „Assi“-Stempel verdient, jedoch sollte man diesen immer mit einem Augenzwinkern betrachten, wenn die Wonneproppen sich für die Selbstironie schon nicht zu schade sind.<br />
Die Texte sind so tiefgründig wie Party-Songs eben sein können und die Melodien sind simpel, sodass sie sich dem feiernden Publikum leicht einprägen. Es gibt doch nichts Schöneres, als auch mit drei Promille noch mit“singen“ zu können.</p>
<div id="attachment_36744" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/read_file.php_.jpg"><img class="size-full wp-image-36744" title="9mm.php" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/read_file.php_.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Zusammen über 600 kg geballte Manneskraft!</p></div>
<p>Die vier Rocker können aber mehr als nur Party: „<strong>Der Letzte Engel</strong>“ ist ein harter aber auch trauriger Song über eine Liebe, die der Tod beendete. Sänger <strong>Rock Rotten</strong> schreit hier die pure Verzweiflung heraus, lässt jedoch auch hier die Hoffnung nicht sterben: „Die Liebe zu dir ist so stark, der Tod uns niemals trennen mag!“ Bei Songs mit dieser Thematik hätte man, was lyrischen Anspruch angeht jedoch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können.</p>
<p>Die Titel „<strong>Symphonie Des Zorns</strong>“ und „<strong>Abel Vs Kain</strong>“ sprechen schon für sich: Rache ist süß und bringt  kraftvolle und wütende Töne auf die Gitarren und Stimmbänder. Gitarrensoli im Old-School-Stil runden die Songs noch einmal ab.</p>
<p>„<strong>Feigheit</strong>“ ist ein Thrash-Kracher, der allen Feiglingen abrechnet, die mit ihrer Passivität die Mächtigen ungebremst handeln lassen – selbst wenn diese den eigenen Interessen zuwider handeln. Resultat: „Du wirst die Hölle seh’n  - und mit ihr untergeh’n“. Nach dem wirklich knackigen und für die Scheibe wirklich außerordentlich gut gelungenen Solo, das noch einmal vom Refrain unterbrochen wird, ist auch schon Schluss mit dem Song – in der Kürze liegt halt die Würze.</p>
<p>Mit einem Cover von „<strong>Durstige Männer</strong>“  &#8211; der „Hommage“ der <strong>Dimple Minds</strong> an wirklich klischeehafte „echte Kerle“, die sich wonnevoll mit Bier zuschütten und stolz drauf sind, ungepflegte Proleten zu sein, während sie ihre Frauen und Kinder zu Hause verhungern lassen, sind wir am Ende der 13 Songs angelangt. Ein bisschen Selbstironie muss ja auch mal sein – zumindest kann man nur hoffen, dass das ironisch gemeint ist!</p>
<p><strong>Fazit</strong>:<br />
Die Songs sind nicht sonderlich komplex, dafür aber eingängig, da die Riffs gut aufeinander abgestimmt sind und die Soli an manchen Stellen zeigen, dass eigentlich mehr Talent in den vier Musikern steckt. Dasselbe gilt für die Texte: Rotziger Deutschrock mit lyrischem und philosophischem Tiefgang wäre etwas ungewöhnlich, aber etwas auf dem Niveau von <strong>FREI.WILD</strong> könnte man schon erwarten. Ansonsten ist Deutschrock wohl immer Geschmackssache. Fans des Genres dürften hier bedient werden und zur musikalischen Untermalung einer Party kann man „Dem Teufel Ein Gebet“ auf jeden Fall rausholen. Einen Pluspunkt gibt es auf jeden Fall noch für etwas aufwändiger gestaltete Cover. Insgesamt kann man hier guten Gewissens 6 Punkte geben.</p>
<p><strong>Tracklist</strong>:</p>
<p>Wenn Träume Fliegen<br />
Symphonie Des Zorns<br />
Der Letzte Engel<br />
Kain Vs Abel<br />
9/ARR<br />
Dein Wille Ist Gesetz<br />
Feigheit<br />
Party Rock n Bier<br />
Evil Knievel<br />
Sommer<br />
Amigos Para Siempre<br />
Störtebeker<br />
Durstige Männer</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_36460" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung6.png"><img class="size-full wp-image-36460" title="wertung6" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung6.png" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">(6 von 10)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erscheinungsdatum</strong>:<br />
Bereits erschienen</p>
<p><strong>Anspieltipps</strong>:<br />
Der Letzte Engel, Feigheit, Symphonie des Zorns</p>
<p><strong>Links</strong>:<a title="Offizielle Homepage" href=" http://www.9mm-rock.com/pages/start.php"><br />
</a><a href="http://www.9mm-rock.com/pages/start.php">Offizielle Homepage</a></p>
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		<item>
		<title>Lonely Kamel &#8211; Dust Devil (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/11/18/lonely-kamel-dust-devil-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2011/11/18/lonely-kamel-dust-devil-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spjelke_Ulv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dust devil]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[lonely kamel]]></category>
		<category><![CDATA[napalm records]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Blues, grooves and a bottle of booze!

Obwohl der Spruch auch von Bon Scott sein könnte, hängt er in diesem Fall mit einer jungen Gruppe aus Norwegen, die ordentlich Dampf unter'm Kessel hat.

Die Rede ist von Lonely Kamel. Die Osloer vermengen in ihrer Musik Stoner-Rock mit psychedelischem und Doom.

Ihr neuestes Album Dust Devil wurde über Napalm Records herausgebracht. Mal sehen, ob sich auch die Musik entsprechend weiterentwickelt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36727" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/dust_devil.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-36727" title="dust_devil" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/dust_devil-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Loney Kamel - Dust Devil</p></div>
<p>Blues, grooves and a bottle of booze!</p>
<p>Obwohl der Spruch auch von Bon Scott sein könnte, hängt er in diesem Fall mit einer jungen Gruppe aus Norwegen, die ordentlich Dampf unter&#8217;m Kessel hat.</p>
<p>Die Rede ist von <strong>Lonely Kamel</strong>. Die Osloer vermengen in ihrer Musik Stoner-Rock mit psychedelischem und Doom.</p>
<p>Ihr neuestes Album <strong>Dust Devil</strong> wurde über <strong>Napalm Records</strong> herausgebracht. Mal sehen, ob sich auch die Musik entsprechend weiterentwickelt hat.</p>
<p><span id="more-36726"></span></p>
<p>Los geht&#8217;s mit &#8220;Grim Reefer&#8221;, und für einen Moment möchte man denken, man ist hier mitten im Wilden Westen gelandet.<br />
Das Intro erzeugt selbst ohne Schlagzeug groovige Stimmung, die Gitarren klingen dreckiger und verrotzter denn je, auch der Gesang kommt noch ne ganze Ecke authentischer rüber.<br />
Auch wenn die bärtigen Herren nicht ganz so alt sind, wie sie aussehen mögen: Ihre Hausaufgaben haben sie gemacht. Bei &#8220;Blues for the Dead&#8221; sind ganz klar die Parallelen zum Black Sabbath-Riffing und den klassischen Ian Pace Shuffle Blues zu hören. Ein richtig guter Song, der Laune macht.</p>
<p>Aber die Band besteht ja nicht nur aus Gitarren. Mit dem Bass geht hier auch einiges, wie ein äußerst cooles Fundament legt der Viersaiter in &#8220;Rotten Seed&#8221;, wo das Schlagzeug ebenfalls durch Abwechslung zu überzeugen weiß. Jungs, eure Rhythmusgruppe steht!</p>
<p>Lonely Kamel können jedoch mehr als nur nach vorn zu rocken. Das stellen sie in &#8220;Seventh Son&#8221; eindrucksvoll unter Beweis. Schon ab den ersten Tönen sieht man die Tumbleweeds vorüberziehen, und wer Filme wie Drive Angry gesehen hat, der weiß dass das der Soundtrack für den Bad Guy überhaupt ist! Zwar kommt die Band über knapp 7:45 Spielzeit nicht wirklich in Schwung, aber das ist wohl bei diesem eher Doom-orientierten Song auch nicht beabsichtigt. In diesem Schema geht es auch auf dem Rest der Platte weiter: Energiegeladener Bluesrock mit norwegischer Note und doomige Stücke wie &#8220;Ragnarörkr&#8221;.</p>
<div id="attachment_36728" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/lonelykamel.jpg"><img class="size-medium wp-image-36728" title="lonelykamel" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/lonelykamel-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Alle die mit uns Bluesrock spielen...</p></div>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein für Stoner-Rock-Verhältnisse gutes Album, für Lonely Kamel eine ordentliche Steigerung. Die Band hat nichts von ihrem Schwung verloren, die Arrangements sind noch ausgefeilter, der Sound noch besser abgemischt. Hier standen eindeutig die tiefen Frequenzen im Vordergrund, der Gesang ist aber trotzdem wunderbar zu hören.</p>
<p>Ein bisschen viel Spielerei in den langen Songs kann man vielleicht ankreiden, ansonsten verdient &#8220;Dust Devil&#8221; aber eine gute Bewertung.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Grim Reefer</li>
<li>Evil Man</li>
<li>Blues For The Dead</li>
<li>Rotten Seed</li>
<li>Seventh Son</li>
<li>The Prophet</li>
<li>Ragnarökr</li>
<li>Roadtrip With Lucifer</li>
<li>Hard To Please</li>
<li>Whorehouse Groove</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_36462" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung7.png"><img class="size-full wp-image-36462" title="wertung7" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung7.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(7 von 10)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong></p>
<p>Bereits erschienen</p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong></p>
<p>Blues for the Dead; Seventh Son</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/lonelykamel">Myspace</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mark Brandis Alarm für die Erde 1+2 (Review und Kritik)</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 21:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cebesty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alarm für die erde]]></category>
		<category><![CDATA[hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[mark brandis]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hörspielreihe Mark Brandis begeisterte mich bereits mit ihren ersten vier Folgen, als der General mit einem Putsch die Macht an sich riss und ein Krieg zwischen der Union und den Republiken bevorstand.
Um näher auf diese Reihe einzugehen: Der Held, Commander Mark Brandis ist ein extrem humanistischer Scifi-Held, der stets zwischen Pflicht und Moral steht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36691" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/51EAzlUmE4L._SL500_AA300_.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-36691" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/11/51EAzlUmE4L._SL500_AA300_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Marc Brandis Alarm für die Erde</p></div>
<p>Die Hörspielreihe <strong>Mark Brandis</strong> begeisterte mich bereits mit ihren ersten vier Folgen, als der General mit einem Putsch die Macht an sich riss und ein Krieg zwischen der Union und den Republiken bevorstand.</p>
<p>Um näher auf diese Reihe einzugehen: Der Held, Commander Mark Brandis ist ein extrem humanistischer Scifi-Held, der stets zwischen Pflicht und Moral steht. Die Zukunft lässt noch sehr zu Wünschen übrig, im politischen wie auch wirtschaftlichen Belang.</p>
<p>Immer wieder gerät Mark Brandis, der sich selbst wenig für politische Belange interessiert, in Machtkämpfe, Verschwörungen und andere Gefahren. Dabei beweist die Reihe eine große Vielfältigkeit:</p>
<p><span id="more-36688"></span></p>
<p>Sowohl gefahrvolle Einsätze mit Raumschiffen, als auch Fehler der letzten Generationen sowie politische Verschwörungen sind die Basis dieser Serie. Anders als beispielsweise der Reihe Perry Rhodan kam der Feind stets immer aus der Mitte der Menschheit, während die meisten Rhodanromane sich mit Feinden von fernen Welten beschäftigen. Das Weltall ist noch sehr unerforscht, und der interstellare Raumflug noch weitgehend ein Traum. Doch auch Interplanetares gibt hier genug Zündstoff. Alles in allem ist Mark Brandis eine Serie, die durchaus von jedem Scifi-Liebhaber zu empfehlen ist.</p>
<p>Zu den aktuellen Ereignissen:</p>
<p>Mark Brandis wurde ein riskantes Unternehmen übertragen: Auf dem afrikanischen Kontinent wurde im letzen Jahrhundert radioaktiver Abfall am Fuße eines Vulkans gehortet, der nun auszubrechen droht. Commander Mark, gesprochen von Michael Lott, und sein Freund, den er in Testakte Kolibri kennen lernte &#8211; Cpt. Grigory „Grischa“ Roman, gesprochen von David Nathan, versuchen in einem riskanten Unterfangen, den radioaktiven Müll in veralteten Frachtschiffen in Richtung der Sonne auf eine Reise ohne Wiederkehr zu schicken. Doch es misslingt.</p>
<p>Albtraumhafte Eindrücke kehren im Rahmen dieses neuen Zweiteilers immer wieder zurück. Teilweise die Darstellung von Erlebnissen, teilweise die innere Stimme die den Hauptcharakters, im inneren Zweifel gefangen halten. Und doch wird genau diese Stimme im Rahmen des Hörspiels rätselhafter. Des Weiteren taucht im Rahmen der Katastrophe ein weiterer Feind auf, der davon überzeugt ist, das sich hinter der radioaktiven Katastrophe nichts weiter als ein Täuschungsmanöver der Unionsregierung verbirgt. Im Glauben für ihr Volk und Land sabotieren sie die Evakuierungsflüge.  Auch die Republiken nutzen die chaotische Situation aus, um ihren Einfluss zu erhöhen.<br />
Alles in Allem bleibt Mark Brandis auch in diesen wundervollen 2-Teiler eine gelungene Scifi-Geschichte, die den Hörer in Spannung versetzt und doch zum Nachdenken bewegt. Auch unmenschliche Entscheidungen werden den Helden hier abverlangt.  Welche Entscheidungen wird der Held treffen? Welche Ziele hat der neue Feind, der nur &#8220;die Löwen&#8221; genannt wird? Kommt es zu einem Krieg zwischen der Union und den Republiken?</p>
<p>Auch im zweiten Teil geht alles erst einmal genau so weiter. Um des Friedens Willen führt Mark ein delikates, konspiratives Gespräch mit einer Verräterin der Republiken. Mark Brandis&#8217; Gesundheit ist sichtlich angeschlagen, und auch Anzeichen von einem Burnout werden immer sichtbarer. Er setzt sich aus gesundheitlichen Gründen ab. Mark wird zum Zuschauer dessen, was man gegen die Katastrophen in Zentralafrika unternimmt. Die Republiken besetzen in der Zwischenzeit einige neutrale Gebiete, um einen offenen Krieg zu provozieren. Robert Monier fliegt einen aussichtslosen Flug ins Ungewisse, während Mark zuschaut. Es endet mit dem Tod dieses alten Bekannten.</p>
<p>Verlust von Freunden, Depressionen, Invasion von feindlichen Truppen und mehr machen diesmal den Helden schwer zu schaffen. Fast spürt man die Resignation des Protagonisten. Selten war ein Held so am Ende seiner mentalen Kräfte. Wird er den Todesflug von Monier wiederholen, um die radioaktive Verseuchung Afrikas zu unterbinden? Was erreichen die Republiken? Wird es Krieg geben?</p>
<p>Die Spannung und die Melancholie machen diesen Teil etwas einzigartiger als die bereits vorigen, bis zur letzten Minute bleibt es spannend: Alte Probleme in neuer Zeit &#8211; Macht, Gier, Misstrauen, Täuschung, und eine Gruppe von Menschen, die sich ihrem Gewissen verpflichtet fühlen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_36463" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung75.png"><img class="size-thumbnail wp-image-36463" title="wertung75" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung75-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(7,5 von 10)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Veröffentlichungstermin:</strong></p>
<p>Bereits erschienen</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.markbrandis.de/">Homepage</a></p>
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		<title>Ronny Weber – Das Dorf (Buchrezension)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/11/05/ronny-weber-%e2%80%93-das-dorf-buchrezension/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 15:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustaveri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Das Dorf]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ronny Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ronny Weber ist ein Schriftsteller aus Zwickau, der 2002 seine ersten Texte veröffentlichte.
In seinen Texten kritisiert er Gesellschaft und Politik in einem düsteren Rahmen. Ronny Weber ist in der Schwarzen Szene aktiv und baut die „schwarze Kunst“ in seine schriftstellerischen Werke mit ein, weswegen seine Arbeit durchaus eine Rezension wert ist, die es verdient hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36614" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/Das-Dorf-Cover.gif"><img class="size-thumbnail wp-image-36614" title="Das Dorf Cover" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/Das-Dorf-Cover-125x150.gif" alt="" width="125" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Cover</p></div>
<p><strong>Ronny Weber</strong> ist ein Schriftsteller aus Zwickau, der 2002 seine ersten Texte veröffentlichte.</p>
<p>In seinen Texten kritisiert er Gesellschaft und Politik in einem düsteren Rahmen. Ronny Weber ist in der Schwarzen Szene aktiv und baut die „schwarze Kunst“ in seine schriftstellerischen Werke mit ein, weswegen seine Arbeit durchaus eine Rezension wert ist, die es verdient hier zu erscheinen!<span id="more-36612"></span></p>
<p>In dem Roman „<strong>Das Dorf</strong>“ geht es um Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland leben. Die Männer sind im Krieg, die Frauen auf dem Land müssen allein ihre Felder bewirtschaften. Wie viel sie von ihren Erträgen für den Eigenbedarf verwenden dürfen, wird von den Behörden strikt vorgeschrieben. Verstöße gegen diese Vorschriften werden mit dem Tode bestraft. Die Regierung beschlagnahmt die landwirtschaftlichen Geräte, sodass die Frauen nur noch ihre Hände zum Bestellen der Felder haben. Gleichzeitig sollen sie ihre Produktion erheblich steigern, da die Soldaten an der Front die Nahrung dringend benötigen.</p>
<p>Man müsste eigentlich annehmen, dass sich in solchen Situationen die Gemeinschaft stärkt und alle zusammenhalten. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Zwischen den Dorfbewohnerinnen herrschen  ständiger Zwist und Intrigen.</p>
<p>Eines Tages tauchen männliche Gestalten im Dorf auf. Sie haben menschliche Züge, sind aber viel größer und kräftiger als normale Männer, haben weiße Haare und blutrote Lippen. Sie verteilen Saatgut, das unheimlich schnell gedeiht und sehr ertragreich ist, helfen bei der Arbeit und zeugen den Frauen Kinder. Jedoch fordern sie im Gegenzug völlige Unterwerfung und setzen dies auch mit roher Gewalt durch. Sie betrachten die Frauen als ihr Eigentum und als Gegenstände.</p>
<p>Die Frauen gebären Söhne, die sich ebenfalls durch überdurchschnittliche Körpergröße auszeichnen. Als die Söhne heranwachsen, beginnen sie sich gegen die Väter zu erheben und beschuldigen die Väter, „die Rasse verunreinigt zu haben“.  Da die Söhne keinen Respekt vor den Vätern haben und deren Autorität nicht akzeptieren, beschließen die Väter, ihre Söhne umzubringen. Eine der Frauen, Simone, bekommt diese Unterhaltung der Väter mit und beschließt daraufhin, zusammen mit ihrem Sohn aus dem Dorf zu fliehen und hinterlässt der jüngsten Frau im Dorf, der Außenseiterin Maria, einen Brief. Maria will die anderen Frauen im Dorf warnen und findet die beiden Väter tot auf der Straße liegend vor. Die Wasserkrüge, die sie bei sich tragen, sowie die fehlenden körperlichen Verletzungen weisen auf einen Giftmord hin. Als Maria durch das Dorf läuft, findet sie auch die anderen Bewohnerinnen allesamt tot vor. Die Söhne haben das Wasser im Brunnen und offensichtlich auch die Felder und somit die Nahrungsmittel vergiftet. Eine der Frauen haben sie alle vergewaltigt und dann totgeschlagen. Maria steht unter Schock und ist vollkommen verzweifelt. Sie fasst den mutigen Entschluss, das Dorf ebenfalls  zu verlassen und sich im Unbekannten durchzuschlagen. Als Maria ihre Zielstadt erreicht, trifft sie auf ein paar Soldaten, die ihr die frohe Botschaft überbringen, dass der Krieg  vorbei sei. Unter den Soldaten ist auch ein Angehöriger einer getöteten Familie aus Marias Dorf. Dieser junge Mann hatte sich in den  Jahren an der Front dadurch  getröstet, dass er sich immer einredete, dass seinem Dorf und seiner Familie schon nichts passieren würde. Maria muss ihn jetzt mit der traurigen Realität konfrontieren.</p>
<p>Maria selbst nutzt das Kriegsende für einen persönlichen Neuanfang außerhalb ihres Heimatdorfes.</p>
<p>Maria ist eine zentrale Figur in der Erzählung. Sie ist  eine junge Frau von gerade einmal 18 Jahren. Sie zeichnet sich durch ihren Stolz und ihren Eigensinn aus. Dies wird z.B. in ihrem Umgang mit den anderen Frauen verdeutlicht: „<em>Maria konnte allein durch ihre Mimik all das ausdrücken, wozu andere Menschen vermutlich tausend Worte benötigten. Diese beängstigende, tückische Eigenschaft machte es nahezu unmöglich, ihr in irgendeiner Art und Weise zu widersprechen. Entgegnungen wie „Dein Blick gefällt mir nicht“ oder „Was schaust du mich so seltsam an?“ konterte Maria für gewöhnlich dadurch, dass sie die linke Ausgenbraue hochzog, den Kopf zur Seite neigte und minutenlang schweigend über die Frage nachzudenken schien, was man ihr denn nun eigentlich zum Vorwurf machen wollte. Auf Wutausbrüche reagierte Maria dann stets mit ihrem herablassend-triumphierenden Gesichtsausdruck.“<br />
</em>Aber auch im Widerstand, den sie gegen die Männer leistet: „<em>Lediglich Maria weigerte sich beharrlich, den fälligen Tribut zu entrichten. Sie verwies auf den Umstand, dass man sie vorher nicht gefragt hätte und trat dem verdutzten Chamin mit einem gehörigen Maß Dreistigkeit kräftig vor das Schienbein. Da die Fremden nur zu zweit waren, beschlossen sie, Marias Weigerung zunächst einmal zu akzeptieren. Vor allem Chamin spürte sogar eine Gewisse Bewunderung für das ungestüme und rebellische Verhalten. […] Während die Männer also von Tür zu Tür gingen und jederzeit gern eingelassen wurden, saß Maria allein auf ihrem Bett und dachte intensiv darüber nach, wann wohl der richtige Zeitpunkt wäre, den Widerstand aufzugeben. Sie kam zu dem Entschluss, den Widerstand </em>niemals<em> aufzugeben</em>.“</p>
<div id="attachment_36613" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/Ronny-Weber.jpg"><img class="size-full wp-image-36613  " title="Ronny Weber" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/Ronny-Weber.jpg" alt="" width="320" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Schriftsteller Ronny Weber</p></div>
<p>Im Zusammenhang mit Maria werden Stilelemente des literarischen Gothic-Genres verwendet: z.B. der Rabe als Symbol für Prophezeiungen aber auch für Ängste und Unheil, der hier als Stilmittel für die Darstellung von Marias Angst eingesetzt wird, z.B., als Maria die toten Väter findet: „<em>In diesem Moment unterbrach ein lautes Krähen die Totenstille. Ein schwarzer Rabe umkreiste mehrmals das kleine Glockentürmchen der Kirche und ließ sich kurze Zeit später auf dem Rand des Brunnens nieder</em>.“</p>
<p>Auch die Leere, die Angst vorm Alleinsein sowie die Angst vor vom Menschen ausgehende Gefahren sind typische Gothic-Elemente. Mit diesen Stilmitteln entfernt der Autor sich jedoch von der Schwarzromantik, in der der sogenannte „delightful horror“ einfach nur eine düstere Ästhetik ausdrücken soll. Sein Stilmittel ist hier nicht „horror“, sondern „terror“ , so wie ihn auch Joyce Carol Oates gern einsetzt. „Terror“ hat keine angenehme Seite mehr, wie der „horror“, sondern verkörpert den reinen Schrecken.<br />
Textbeispiel: „<em>Maria fuhr zusammen. Wurde sie jetzt schon verrückt? Was sollte das denn? Aus dem Nichts drang ein einziges Wort durch sämtliche Prioritäten des Seins in den Mittelpunkt des Denkzentrums: Herbst. Der Rabe von vorhin kreiste nun lautlos über den Dächern des Mähring-Hofes. Die Gebäude wirkten plötzlich so kalt, so schwarz, so bedrohlich, so leer. Die Stille zerfetzte den letzten Rest Hoffnung. Die Tür zur Baracke – graues, verwittertes Holz. Was sich hinter den Strohballen verbarg, konnte Maria nur erahnen. Und dennoch wusste sie es genau. Gewissheit ist ein grausames Schwert. Es zertrennt die Bande zwischen Hoffnung und Bangen. es zerstört die Fantasie und den Selbstbetrug. Die Klinge der Entscheidung rammt sich langsam ins Herz der Suchenden und beendet grausam das Spiel der Eventualitäten. Das tödliche Spiel namens „Leben“. Oh ja, die Gewissheit ist ein Diktator</em>.“</p>
<p>Abgesehen von den absolut passend eingesetzten Gothic-Elementen muss dem Autor seine umfangreiche Recherchearbeit angerechnet werden. In dem Roman werden historische Fakten verarbeitet, wie z.B. die Pläne der landwirtschaftlichen Planungsbehörde. Die Briefe, die die Frauen von den Behörden erhalten, sind absolut authentisch. Man fühlt sich wahrhaftig in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückversetzt.</p>
<p>Die Thematisierung der zurückgelassenen Frauen verleiht dem Roman eine Sonderstellung in der zahlreichen Auswahl an Romanen über den Zweiten Weltkrieg, denn hier geht es ausnahmsweise einmal nicht um die Verfolgung der Juden, die Männer an der Front oder die Geschichte einer Flucht.</p>
<p>Die nackte Gewalt und Grausamkeit, die hier so wahrheitsgetreu geschildert wird, ist nichts für schwache Nerven!</p>
<div id="attachment_36468" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung10.png"><img class="size-full wp-image-36468" title="wertung10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/10/wertung10.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(10 von 10)</p></div>
<p>Das Werk ist sowohl vom Aufbau als auch vom sprachlichen Ausdruck her vollkommen gelungen und erhält volle 10 von 10 Punkten.</p>
<p><a href="http://www.ronnyweber.de/ronnyweber.html">Homepage</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vladimirs &#8211; The Late Hours (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/09/22/vladimirs-the-late-hours-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2011/09/22/vladimirs-the-late-hours-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 19:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtfalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metal Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[horrorpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[The Late Hours]]></category>
		<category><![CDATA[Vladmirs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vladimirs liefern mit „The Late Hours“ nicht nur ein abwechslungsreiches, komplexes Album ab, sie thematisieren damit auch Ängste und Phänomene der modernen Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36312" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/COVER-Vladimirs.jpg"><img class="size-medium wp-image-36312" title="The Late Hours" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/COVER-Vladimirs-300x300.jpg" alt="" width="135" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">The Late Hours</p></div>
<p><em>“Horrorpunk ist doch gar kein eigenes Genre wert. Die klauen eh nur alle bei den Misfits.“ </em> (Zitat aus dem MetalHammer Forum) Ähm, nein?!  Da wäre zum Beispiel das neue Album <strong>„The Late Hours“</strong> von den <strong>Vladimirs</strong>, das so ganz und gar nicht nach dem „kommerziellen“ Horrorpunk oder den Misfits klingt.<span id="more-36311"></span></p>
<div id="attachment_36314" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/The-Vladimirs.jpg"><img class="size-medium wp-image-36314" title="The Vladimirs" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/The-Vladimirs-260x300.jpg" alt="" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">The Vladimirs</p></div>
<p><strong>„Last Song For The Lost“ </strong>beginnt sofort, mit Geschwindigkeit, Vocals und allem was dazu gehört. Aber dann kommt noch mehr Geschwindigkeit dazu, eine ganze Menge Abwechslung für so ein kurzes Stück und sofort wird man mitgerissen und man hört sich die ganze CD an. Ohne Unterbrechung.<br />
Der Track <strong>„Zombie Eyed Youth“</strong> regt vor allem beim Autofahren das übermäßige Belasten des Gaspedals an und gleichzeitig klingt der Track auch irgendwie ein wenig retro. Aber trotzdem passt der Gesang gut zu den Instrumentals und vor allem der komplexe Aufbau eben genannter beeindruckt sehr. Auch der Refrain geht gut ins Ohr und garantiert damit sicherlich Erfolg auf Konzerten &amp; Festivals.<br />
Auch <strong>„Quiet Room“</strong> behält den lärmigen Sound bei, weshalb der Song jedoch dennoch heraussticht ist dem Fakt anzurechnen, dass selbst die melodischste Stimme dennoch irgendwie dazu passt. Ebenfalls sehr zu loben ist das Tempo, das stetig gehalten wird und nicht zu vergessen die einfach geilen Gitarrenriffs.<br />
Mit einem creepy Intro und einen Anfang, der sehr nach Death Metal klingt punktet <strong>„City Of The Living Dead“</strong> und sammelt mit dem Refrain, der einfach ins Ohr geht, dem starken Kontrast zwischen Geschwindigkeit und melodischem Gesang und der, trotz der düsteren Thematik, präsenten Jubelstimmung zusätzliche Punkte.<br />
<strong>„Blind Love“</strong> klingt anfangs ein wenig nach einem 0815 Liebeslied von irgendeiner  Viva-Rockband mit variablen Namen, allerdings wird dieser erste Eindruck sofort von dem unverkennbaren Sound des Schlagzeugs vertrieben. Der Track ist nicht ganz so schnell und in manchen Teilen sogar balladenhaft, wäre der Track nicht einfach zu lärmig und zu laut. Auch hier erstaunt es wieder, wie sehr die verschiedenen Stimmfarben mit der Musik harmonieren und wie gut verschiedene Emotionen suggeriert werden.<br />
Sehr rockig klingt nun <strong>„Synthetic Happiness“</strong>. Auch dieser Track ist schnell und verfügt über die charakteristische Präsenz des Titels in den Lyrics, dennoch ist der Track keiner von denen, die im Ohr bleiben.<br />
Hinter<strong> „You’re Not Who You Think You Are“</strong> steht sehr viel Druck, auch wenn das Schlagzeug nicht ganz so lärmig ist und der Sound im Gesamtbild  klarer klingt, verfügt der Track über die nötige Aggressivität um Live zum mitsingen zu animieren. Zusätzlich überzeugen die Riffs und das gute Ende den Zuhörer von diesem Track.<br />
Vor allem wegen der Riffs erinnert <strong>„New Flesh“</strong> eher an ein Metalstück, aber die Vladimirs machen ja auch Horrorpunk- Metal. Die Riffs treiben dabei den Track maßgeblich voran. In anderen Teilen erinnert der Track vor allem aufgrund der Stimmlage stark an The 69 Eyes. Abschließend kann über den Track gesagt werden, dass er einer der besten und härtesten auf der Platte ist.<br />
Mit einem düsterten Klang und einer verzweifelten, pessimistischen, ziellosen Grundstimmung beeindruckt nun <strong>„Where To Run“</strong>. Hinzu kommen erneut richtig phäte Riffs  und ebenso phäte Drums.<br />
Track Nummer 10 ist ein düstertes Instrumentalstück bei dem man sehr deutlich die Elektrizität der Gitarre hört. Der Track selbst suggeriert mit dem Auf- und Abwogen der Melodie eine Wellenbewegung, bis der Track plötzlich endet.<strong><br />
„Missing Time“</strong> klingt zu Anfang wieder eher nach Metal, wird dann jedoch etwas ruhiger was sehr mit dem melodiösen Gesang harmoniert. In der Mitte kommt es jedoch zum Bruch und man denkt der Song ist zu Ende, doch dann geht es schneller und dynamischer weiter, ehe der Track mit einen Horrorfilmoutro abschließt.<br />
Der Titelgebende Track <strong>„The Late Hours“</strong> ist eine über fünfzehn minütige Ballade, sehr ruhig, sehr harmonisch, sehr lang, aber auch sehr gut. Ein Track den man auch zu später Stunden hören kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_25467" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf.gif"><img class="size-full wp-image-25467" title="Nachtfalter" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf.gif" alt="" width="109" height="144" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Nachtfalter</p></div>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Die <strong>Vladimirs</strong> liefern mit <strong>„The Late Hours“ </strong>nicht nur ein abwechslungsreiches, komplexes Album ab, sie thematisieren damit auch Ängste und Phänomene der modernen Welt. Musikalisch ist die CD ebenfalls gut gelungen vor allem <strong>„The Late Hours“</strong> hat mich persönlich sehr beeindruckt. Für Fans der Band ist das Album auf jeden Fall ein muss und für Personen, die glauben Horrorpunk sei nur die nette Umschreibung für <strong>„Tuntenbands“,</strong> die die Misfits kopieren, finden hier ein gutes Beispiel, das ihre These widerlegt.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Last Song For The Lost</li>
<li>Zombie Eyed Youth</li>
<li>Quiet Room</li>
<li>City Of The Living Dead</li>
<li>Blind Love</li>
<li>Synthetic Happiness</li>
<li>You’re Not Who You Think You Are</li>
<li>New Flesh</li>
<li>Where To Run</li>
<li>Instrumental</li>
<li>Missing Time</li>
<li>The Late Hours</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_34727" class="wp-caption alignleft" style="width: 144px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/06/wertung9.png"><img class="size-full wp-image-34727" title="9/10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/06/wertung9.png" alt="" width="134" height="134" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">9/10</p></div>
<p><strong>Veröffentlichung: </strong>22.11.2011</p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong> City Of The Living Dead, You’re Not Who You Think You Are, The Late Hours</p>
<p><strong><a href="http://www.thevladimirs.com/">Hompage The Vladimirs</a></strong></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/vladimirs"><strong>MySpace The Vladimirs</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Van Canto &#8211; Break The Silence (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/09/20/van-canto-break-the-silence-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2011/09/20/van-canto-break-the-silence-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 13:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spjelke_Ulv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metal Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[blind guardian]]></category>
		<category><![CDATA[break the silence]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[sabaton]]></category>
		<category><![CDATA[Van Canto]]></category>

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		<description><![CDATA[Holt die Luftgitarren raus, Van Canto sind wieder da! Seit fünf Jahren bestehet das Rakkatakka-Sextett nun schon, und dass sie in dieser kurzen Zeit so erfolgreich werden würden, hätten sie wohl selbst nicht geglaubt. Nun ist es aber passiert, und anscheinend Grund genug, um "Break the Silence" den endgültigen, befreienden Paukenschlag erklingen zu lassen. Der wird tatkräftig von Größen im Musikgeschäft unterstützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36287" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/Van-Canto-Break-the-Silence-A-Cappella-Metal-Artwork.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-36287" title="Van Canto - Break the Silence [A Cappella Metal] - Artwork" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/Van-Canto-Break-the-Silence-A-Cappella-Metal-Artwork-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Van Canto - Break The Silence</p></div>Holt die Luftgitarren raus, <strong>Van Canto</strong> sind wieder da! Seit fünf Jahren bestehet das Rakkatakka-Sextett nun schon, und dass sie in dieser kurzen Zeit so erfolgreich werden würden, hätten sie wohl selbst nicht geglaubt. Nun ist es aber passiert, und anscheinend Grund genug, um <strong>&#8220;Break the Silence&#8221; </strong>den endgültigen, befreienden Paukenschlag erklingen zu lassen. Der wird tatkräftig von Größen im Musikgeschäft unterstützt.</p>
<p><span id="more-36286"></span></p>
<p>Nach der ausgedehnten Support-Tour für <strong>Blind Guardian</strong> fand sich nicht nur Gitarrist Marcus Siepen für ein Stelldichein mit der Akustikklampfe ein. Joakim Broden von den Himmelsstürmern <strong>Sabaton</strong> ließ es sich nicht nehmen, den Schwedenkracher &#8220;Primo Victoria&#8221; persönlich einzusingen.</p>
<p>Abgesehen von diesem Cover findet sich &#8220;Bed Of Nails&#8221; von Alice Cooper hier, dem Van Canto ihre ganz eigene Atmosphäre eingehaucht haben.  Besonders vorteilhaft mach sich hier der Damengesang bemerkbar, aber die gesamte Band sorgt für eine metallhaltige Brise in diesem Stück. Beim dritten Cover, Manowar&#8217;s &#8220;Master Of The Wind&#8221; steht Sängerin Inga klar im Vordergrund, Frauengesang kann den truesten Heavy Metallern aller Zeiten aber auch nichts anhaben &#8211; eher erfährt der Song hier eine Frischzellenkur, die sich gewaschen hat. Nichtsdestotrotz bleibt der Text leider furchtbar kitschig.</p>
<p>Van Cantos eigene Kompositionen &#8211; ganze sieben Stück gibt&#8217;s auf der neuen Scheibe &#8211; überzeugen wie auf den Vorgängern durch eine Experimentierfreude, die der wohl einzigen A Capella Metal-Band weltweit vorbehalten bleibt. Sie toben sich weiter frei in ihrem neu geschaffenen Genre aus, gehen diesmal ein wenig mehr von gesanglichen Seite an die Musik heran.</p>
<p><div id="attachment_36288" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/vancanto07262011.jpg"><img class="size-medium wp-image-36288" title="vancanto07262011" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/vancanto07262011-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">To break or not to break the silence?</p></div>
<p>Was das heißen soll? Weniger Rakkatakka und mehr Mamamama! Wer jetzt meint, die Truppe macht auf harte Wise Guys, der sei beruhigt. Lediglich mehr melodische Tiefe und noch schärfere Soli werden hier geboten.</p>
<p>Die Passagen hören sich teilweise wie ein Krötenchor im Stimmbruch an, sind aber einfach so originell, dass es hier jeden offenherzigen Powermetaller vom Hocker reißen wird.</p>
<p>Insbesondere &#8220;The Seller Of Souls&#8221;, der mit einem Zusammenspiel der Spitzenklasse aufwartet, und &#8220;The Higher Flight&#8221; &#8211; ein melodisches Meisterwerk mit Tiefgang zeigen die Band im steilen Aufstieg des wohl einsamsten Genres dieses Planeten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Höllische Choräle, glockenheller Klargesang. Van Canto waren schon immer gut darin, Extreme zu verbinden, aber hier haben sie sich wieder selbst übertroffen. Gewagt und gelungen ist die Quintessenz dieses Tonträgers, der das Schaffen der sechs Ausnahmesänger auf neue Höhen hebt.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<p>01. If I Die In Battle</p>
<p>02. The Seller Of Souls</p>
<p>03. Primo Victoria</p>
<p>04. Dangers In My Head</p>
<p>05. Black Wings Of Hate</p>
<p>06. Bed Of Nails</p>
<p>07. Spelled In Waters</p>
<p>08. Neuer Wind</p>
<p>09. The Higher Flight</p>
<p>10. Master Of The Wind</p>
<div id="attachment_25904" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung101.png"><img class="size-full wp-image-25904" title="wertung101" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung101.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(10/10)</p></div>
<p><strong>Erscheinungsdatum:</strong></p>
<p>23. September 2011</p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong></p>
<p>The Seller Of Souls; The Higher Flight</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.vancanto.de/">Homepage der Band</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Omnia &#8211; Musick and Poëtree (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/09/19/omnia-musick-and-poetree-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2011/09/19/omnia-musick-and-poetree-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 06:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Spjelke_Ulv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[musick and poetree]]></category>
		<category><![CDATA[Omnia]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niederländer Bohème erfährt eine Neuauflage – Musick and Poëtree von Omnia soll als 2-Disc Konzeptalbum frischen Wind ins flache Land bringen. Zusätzlich wurde die Besetzung auch wieder verändert: Tom, Luka und Joe sind gegangen, dafür kam Maral, die nun die stimmliche Varianz nach erhöhen wird, und Daphyd übernahm Lukas Aufgaben am Slideridoo. Insgesamt 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36280" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/omniacover.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-36280" title="omniacover" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/omniacover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Omnia - Musick and Poetree</p></div>
<p>Die Niederländer Bohème erfährt eine Neuauflage – <strong>Musick and Po</strong><strong>ëtree</strong> von <strong>Omnia</strong> soll als 2-Disc Konzeptalbum frischen Wind ins flache Land bringen. Zusätzlich wurde die Besetzung auch wieder verändert: Tom, Luka und Joe sind gegangen, dafür kam Maral, die nun die stimmliche Varianz nach erhöhen wird, und Daphyd übernahm Lukas Aufgaben am Slideridoo. Insgesamt 12 Titel bieten die 2 CDs, sehen wir uns diese einmal etwas genauer an und versuchen zu ergründen, warum die Musik nicht auf einer Scheibe Platz fand.</p>
<p><span id="more-36279"></span></p>
<p>Nach einem kurzen Gitarrenintro geht es bei &#8220;Free&#8221; mit voller harmonischer Bandbreite los &#8211; ein stimmiger Song, der die anfänglichen Pop-Befürchtungen schnell in alle Winde zerstreut. Sic und Maral ergänzen sich hier wunderbar und schaffen es, ihre Stimmen so gekonnt miteinander zu verbinden, dass man denken könnte, sie würden seit Ewigkeiten zusammen singen. Mystische Harfenklänge leiten &#8220;Stand Up&#8221; ein, und wieder einmal glänzen die &#8220;harten&#8221; Geschwister mit tiefgreifendem und weitschöpfendem Songwriting. Einen ersten Höhepunkt für Pagan Folk Fans der schnelleren Sorte gibt es mit &#8220;Free Ra Huri&#8221;, fixe Flötentöne laden mit starken Trommeln zum Tanzen ein. Gediegener, aber keinesfalls kraftloser legt dann &#8220;I Don&#8217;t Speak Human&#8221; nach.</p>
<p>Das Ende der Naturtour bildet &#8220;Xtatica&#8221; &#8211; ein gut arrangierter, mitreißender Song, der mit sehr vielschichtigem Gesang aufwartet.</p>
<div id="attachment_36281" class="wp-caption alignleft" style="width: 233px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/omnia_leafylogo.jpg"><img class="size-medium wp-image-36281 " title="omnia_leafylogo" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/09/omnia_leafylogo-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das Logo der (fast schon fliegenden) Holländer</p></div>
<p>Fast schon hypnotisch mutet die Harfenmelodie hier an, eine Einladung ins Reich der Nymphen und Dryaden.</p>
<p>So weit zur Natur, auf der zweiten CD geht es dann auf in die menschliche Zivilisation, wo uns Cover von &#8220;Fuck Her Gently&#8221; oder Neuinterpretationen von &#8220;Lily Marleen&#8221; erwarten.</p>
<p>Die Brücke dahin schlägt &#8220;Gröne Lunden&#8221;, wohl ein Symbol für die Verankerung der Zivilisation in der umgebenden Natur. Besagtes Cover wartet mit einem voluminösen Tasteninstrument auf, Lili Marleen bekommt als Begleitung eine Harfe, die den Song schon fast zum Schlaflied macht. Allerdings nicht, weil es so langweilig ist, sondern schlicht und ergreifend aufgrund des einschläfernden Melodieverlaufs. &#8220;Het Dorp&#8221; dagegen ist ein reines Klavier + Gesang Stück, das eine neue Facette von Omnia zeigt. Sangen beim niederländischen Song noch Sic und Maral zusammen, so lässt in &#8220;Mercy Seat&#8221; allein der Herr Evans-van der Harten seine Stimme zum Klavier erklingen, was von der Thematik her auch wesentlich besser passt.</p>
<p>Den Abschluss der zweiten Scheibe präsentiert &#8220;Sheeberg Sheemore&#8221;, ein verträumtes, malerisches Stück, das wahrscheinlich von Sics Gefühlen und Erinnerungen an Cornwall inspiriert wurde.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Ein gelungenes Stück heidnischer Kunst aus dem Flachland, das die stetige Weiterentwicklung Omnias unter Gebrauch ihres bestehenden Handwerkszeugs bezeugt. Die Besetzungswechsel haben dem Bandgefüge keinen Abbruch getan, verwobene Klangteppiche sind hier nach wie vor zu finden und zu bewundern. Warum das Ganze nun allerdings auf 2 CDs musste bleibt fraglich, aber solange das Album deswegen nicht mehr kostet, kann das auch so bleiben und vom geneigten Hörer ergründet werden.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="15" valign="top"></td>
<td width="184">CD1:</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">1</td>
<td width="184">Free</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">2</td>
<td width="184">Stand Up</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">3</td>
<td width="184">Free Ra Huri</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">4</td>
<td width="184">I Don&#8217;t Speak Human</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">5</td>
<td width="184">Xtatica</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top"></td>
<td width="184">CD2:</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">1</td>
<td width="184">Gröne Lunden</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">2</td>
<td width="184">F**k Her Gently</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">3</td>
<td width="184">Who Are You?</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">4</td>
<td width="184">Lili Marleen</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">5</td>
<td width="184">Het Dorp</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">6</td>
<td width="184">The Mercy Seat</td>
</tr>
<tr>
<td width="15" valign="top">7</td>
<td width="184">SheeBeg SheeMor</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_34999" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/06/wertung91.png"><img class="size-full wp-image-34999" title="wertung9" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/06/wertung91.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(9/10)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erscheinungsdatum:</strong></p>
<p>16. September 2011</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong></p>
<p>Free Ra Huri; I Don&#8217;t Speak Human; Het Dorp</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.worldofomnia.com/">Website der Band</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Staind – Staind (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/08/26/staind-%e2%80%93-staind-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2011/08/26/staind-%e2%80%93-staind-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 06:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustaveri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Staind]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zehn Jahren gelang den Alternative-Rockern Staind aus Massachusetts der ganz große Durchbruch mit dem Album „Break The Charts... ähm Cycle“. Songs wie „Outside“ und „It’s Been Awhile“ schafften es bis ganz nach oben. Richtige Alternative-Fans dürften darüber allerdings eher enttäuscht gewesen sein, da Staind sich musikalisch leider immer mehr von diesem Genre entfernten. Jetzt stehen die Jungs mit ihrem 7. Studio-Album "Staind" am Start. Mal sehen, was uns da erwartet? Immer noch der Kuschelkurs oder die Härte, die wir noch aus ihren Anfangszeiten kannten... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35868" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/08/Staind_Staind2011_Album_Cover.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-35868" title="Staind - Staind" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/08/Staind_Staind2011_Album_Cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Cover der neuen Platte ist nicht weniger kreativ als die Musik</p></div>
<p>Vor zehn Jahren gelang den Alternative-Rockern <strong>Staind</strong> aus Massachusetts der ganz große Durchbruch mit dem Album „Break The Charts&#8230; ähm Cycle“. Songs wie „<strong>Outside</strong>“ und „<strong>It’s Been Awhile</strong>“ schafften es bis ganz nach oben. Richtige <strong>Alternative</strong>-Fans dürften darüber allerdings eher enttäuscht gewesen sein, da Staind sich musikalisch leider immer mehr von diesem Genre entfernten. Jetzt stehen die Jungs mit ihrem 7. Studio-Album &#8220;<strong>Staind</strong>&#8221; am Start. Mal sehen, was uns da erwartet? Immer noch der Kuschelkurs oder die Härte, die wir noch aus ihren Anfangszeiten kannten&#8230; <span id="more-35867"></span></p>
<p>Die Songs sind alle relativ kurz, im Schnitt 4 Minuten, und machen der Redensart „In der Kürze liegt die Würze“ alle Ehre. Das Album ist eine gelungene Synthese aus Rock-Balladen und Alternative mit Metal-Einflüssen.</p>
<p><strong>„Eyes Wide Open“ </strong>scheppert gleich gut los und erinnert an „Dysfunction“-Zeiten (und im Intro verdächtig stark an „The Sickness“ von Disturbed – ein Schelm, der Böses dabei denkt&#8230;).  Sänger Aaron Lewis präsentiert schon zu Anfang seine gesangliche Bandbreite mit abwechselndem cleanen und gutturalem Gesang sowie hohen Shouts dazwischen. Auch Mike Mushok an der Gitarre lässt es nicht langweilig werden und die Stilwechsel des Schlagzeugs runden den Song gelungen ab.</p>
<p>Songs wie<strong> „Not Again“,  „Take A Breath“ </strong> und <strong>„The Bottom“</strong> sind zwar etwas ruhiger, haben aber durch die Gitarrenriffs und auch durch die eingebauten Shouts noch genug Härte, um keine „Kuschelnummer“ zu sein.</p>
<p><strong>„The Bottom“</strong> geht aufgrund seiner leicht orientalisch angehauchten Melodie besonders ins Ohr.</p>
<p>Gitarrist Mike ist wirklich ein Meister darin, langsame und leicht traurige Riffs oder Soli in kompromisslose Rock-Kracher übergehen zu lassen und auch Schlagzeuger Will Hunt weiß mit seinem Instrument umzugehen und dem Gitarrenspiel besondere Akzente zu verleihen.</p>
<div id="attachment_35869" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/08/staind2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-35869" title="Staind - Die Band" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/08/staind2011-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Alternative-Rock aus Massachussetts</p></div>
<p>Textlich sind die Jungs zwar immer noch ein bisschen im inneren Drama gefangen, aber die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt, ist auf diesem Album definitiv der Song<strong> „Wannabe“.</strong> Nicht nur, dass der Text sich hier mal nicht um Liebe, Herzschmerz oder persönliche Lebenskrisen dreht, sondern mit, wie der Titel schon sagt, „Möchtegern-Rockstars“ abrechnet, die nichts Besseres zu tun haben, als ihre Mitmenschen zu beleidigen und sich dabei hinter ihrer Fassade verstecken. Der Text wird dabei stellenweise gerappt, was ein bisschen an die alten Sachen von Limp Bizkit oder Linkin’ Park erinnert. Auf jeden Fall ist dies eine Nummer mit harten Beats, auf die man richtig „abrocken“ kann, sprich, dies ist das erste Lied auf dem Album, das mich definitiv auf die Tanzfläche ziehen würde.</p>
<p>„Kuschelnummern“ sind hingegen <strong>„Throw It All Away“ </strong>und der Abschlusstrack <strong>„Something To Remind You“</strong>. Hier wird verstärkt zur Akustikgitarre gegriffen und der weiche, durchdringende Gesang, den Aaron genau so gut beherrscht, wie die Shouts, sanft untermalt. Das facettenreiche Potential wird in den insgesamt 10 Tracks also voll ausgeschöpft. Hut ab!</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Staind haben endlich wieder zu ihren Anfängen gefunden, ohne dabei ihre Weiterentwicklung zu verwerfen. Die Songs sind allesamt raffiniert aufgebaut und halten durch den sehr abwechslungsreichen Einsatz der Instrumente und der Stimme viele kleine Überraschungen für den Zuhörer parat. Zwar zeichnet sich schon ein gewisser Stil ab, der auch die ganze Zeit über eingehalten wird und  anhand der vorherigen Alben schon erkennen lässt, dass es sich um Staind handelt. Dabei kommt aber trotzdem nicht der bekannte „Das-Hört-Sich-Alles-Gleich-An“-Effekt auf, denn die Band lässt sich beim Aufbau, der Melodik und der Rhythmik wirklich in jedem Song etwas Neues einfallen. Mit Songs wie „Wannabe“, „The Bottom“ und „Paperwings“ wird musikalisch mal ein bisschen experimentiert, was dem Album jedoch nicht schadet, im Gegenteil: Diese ausgefallenen Songs bleiben im Kopf.</p>
<p>Für dieses gelungene, fast schnulzenfreie Werk gibt es von mir 9 von 10 Punkten.</p>
<p><strong>Tracklist</strong>:</p>
<p>01. Eyes Wide Open</p>
<p>02.  Not Again</p>
<p>03. Failing</p>
<p>04. Wannabe</p>
<p>05. Throw It All Away</p>
<p>06. Take A Breath</p>
<p>07. The Bottom</p>
<p>08. Now</p>
<p>09. Paper Wings</p>
<p>10. Something To Remind You</p>
<div id="attachment_34999" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/06/wertung91.png"><img class="size-full wp-image-34999" title="wertung9" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/06/wertung91.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(9/10)</p></div>
<p><strong>Anspieltipps</strong>:</p>
<p>Eyes Wide Open, Wannabe, The Bottom</p>
<p><strong>Erscheinungsdatum</strong>:</p>
<p>22.09.2011</p>
<p><strong>Links</strong>:</p>
<p><a href="http://staind.atlanticrecords.com/">Offizielle Homepage der Band</a></p>
<p><a href="http://www.roadrunnerrecords.de/artist/Staind">Staind bei Roadrunner Records</a></p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
</rss>

