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	<title>Schwarze-News &#187; Gothic Reviews</title>
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	<description>News zur Schwarze Szene von Gothic bis Metal, Elektro und Lifestyle. Gothic News &#124; Metal News &#124; Schwarze Szene News</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 22:38:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>The LoveCrave &#8211; Soul Saliva (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/06/24/the-lovecrave-soul-saliva-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clawwulf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Soul Saliva]]></category>
		<category><![CDATA[The LoveCrave]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 2006 veröffentlichten The LoveCrave Ihr Debütalbum "The Angel And The Rain" und erhielten rundum gute Kritiken. Können Sie mit dem neuen Album "Soul Saliva" daran anknüpfen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27956" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/06/the-lovecrave-soul-saliva.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27956" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/06/the-lovecrave-soul-saliva-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The LoveCrave - Soul Saliva</p></div>
<p>Im Jahre 2006 veröffentlichten die Italiener Ihr Debütalbum<strong> &#8220;The Angel And The Rain&#8221;</strong> und erhielten rundum gute Kritiken und traten auf dem ein oder anderen Festival auf.  Vier Jahre dauerte es bis<strong> &#8220;The LoveCrave&#8221;</strong> mit<strong> &#8220;Soul Saliva&#8221;</strong> zurück kommen, sicherlich bedingt durch die Schwangerschaft der Frontfrau <strong>Francesca Chiara</strong>. <span id="more-27955"></span></p>
<p>Direkt mit dem ersten Lied<strong> &#8220;The Other You&#8221; </strong>hört man die unverwechselbare Stimme von Francesca Chiara heraus. Mit <strong>Soul Saliva</strong> beginnen die Italiener da, wo sie mit <strong>&#8220;The Angel And The Rain</strong>&#8221; aufgehört haben. Besonders mit dem Lied<strong> &#8220;And Scream&#8221;</strong>, das zugleich eines der Höhepunkte auf dem Album darstellt, zeigen sie, dass sie zurück sind und sich im Goth-Rock Genre etablieren wollen. Mit leicht klassischen zügen fängt der vierte Song<strong> &#8220;Fade&#8221;</strong> an, der zur Hälfte leicht rockiger wird aber dennoch einen guten Kontrast zu den recht ähnlichen ersten Drei bildet. Mit der Coverversion<strong> &#8220;Thriller&#8221; </strong>von <strong>Michel Jackson </strong>wagen sich <strong>The Love Crave</strong> an ein stilistisch ganz anderes Gebiet ran und wie befürchtet kann dieser Song überhaupt nicht überzeugen. Der Wiedererkennungswert ist zwar gegeben aber die Stimme und die Goth Elemente passen nicht zu dem Song. <em>&#8220;Vielleicht doch eine Nummer zu groß?</em>&#8220;<a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/06/The-LoveCrave.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-27968" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/06/The-LoveCrave-283x300.jpg" alt="" width="226" height="240" /></a></p>
<p>Nach zwei anfänglichen Balladen schwand die Hoffnung in mir doch noch eine Ballade auf diesem Silberling zu finden. Die anfänglichen Klänge von <strong>&#8220;Leon&#8217;s Lullaby&#8221;</strong> versprachen großes zu werden und lassen einen von der ersten Sekunde an vor sich hin träumen und brachten mich dazu mit dem Schreiben aufzuhören und nur noch den sanften, fast mystischen, Klängen zu lauschen. Ein Kontrast dazu, der einen regelrecht aus den Träumen reißt, ist der darauf folgende Song<strong> &#8220;Tru Blood&#8221;</strong>, der das krasse Gegenteil darstellt und einer der härtesten Lieder auf dem Album ist. Das Schlusslicht von <strong>&#8220;Soul Saliva&#8221;</strong> bildet <strong>&#8220;Outsider&#8221;,</strong> der eher mit rhythmischen Klängen und einem guten Gitarrensolo andere Wege geht und zu überzeugen weißt. <em>&#8220;Vielleicht ein Vorgeschmack auf das kommende Album?&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/08/clawwulf.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1083" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/08/clawwulf.gif" alt="" width="109" height="144" /></a><strong>Fazit:</strong> Nach den ersten drei Liedern, die allesamt doch sehr ähnlich klingen, sehnte ich mich nach Abwechslung. The LoveCrave hat diesen Kritikpunkt bereits geahnt und konterte darauf mit einer anfänglichen Ballade die sich zu einem leichten Rocksong entwickelte. Die, die sich bereits auf das erste Album einlassen konnten, werden hier nicht enttäuscht werden.<strong> &#8220;The LoveCrave&#8221;</strong> reihen sich gut in das angestrebte Genre rein. Aber leider können sie trotz der unverwechselbaren Stimme der Frontfrau nicht daraus heraus stechen. Dennoch liegen auf diesem Album ein paar gute Perlen und für mich ist der Song <strong>&#8220;Leon&#8217;s Lullaby&#8221; </strong>das absolute Highlight auf diesem Silberling, der eine hervorragende Abwechslung zu den anderen Songs bildet.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>The Other You</li>
<li>And Scream</li>
<li>Warriors</li>
<li>Fade</li>
<li>Get Outta Here</li>
<li>Thriller</li>
<li>Your Fire</li>
<li>Leon&#8217;s Lullaby</li>
<li>Tru Blood</li>
<li>Outsider</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_10472" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/05/wertung7.png"><img class="size-full wp-image-10472 " src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/05/wertung7.png" alt="" width="200" height="200" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">(7/10)</p></div>
<p><strong>Anspieltips:</strong></p>
<p>And Scream</p>
<p>Fade</p>
<p>Leon&#8217;S Lullaby</p>
<p>Outsider</p>
<p><strong>Erscheinungstermin:</strong> Bereits Erschienen</p>
<p><a title="The LoveCrave Homepage" href="http://www.thelovecrave.com/" target="_blank">The LoveCrave </a></p>
<p><a title="The LoveCrave auf MySpace" href="http://www.myspace.com/thelovecrave" target="_blank">The LoveCrave @ MySpace</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Other &#8211; New Blood (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/05/30/the-other-new-blood-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2010/05/30/the-other-new-blood-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 13:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenriz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[horrorpunk]]></category>
		<category><![CDATA[new blood]]></category>
		<category><![CDATA[The Other]]></category>

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		<description><![CDATA[Seien wir mal ehrlich &#8211; Wer will die niedlichen Ghouls von The Other nicht knuddeln? Wenn man es sich recht überlegt, gibt es nichts lustigeres, lebensbejahenderes als Horrorpunk &#8211; Die B-Movie-Aliens, -Zombies und Mörder sind klischeeig komisch (und das ist absolut positiv gemeint!) und zaubern mit eingängigen, punkigen Hooklines ein dickes, fettes Grinsen ins Gesicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27685" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/pic01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27685" title="pic01" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/pic01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Other - New Blood</p></div>
<p>Seien wir mal ehrlich &#8211; Wer will die niedlichen Ghouls von The Other nicht knuddeln? Wenn man es sich recht überlegt, gibt es nichts lustigeres, lebensbejahenderes als Horrorpunk &#8211; Die B-Movie-Aliens, -Zombies und Mörder sind klischeeig komisch (und das ist absolut positiv gemeint!) und zaubern mit eingängigen, punkigen Hooklines ein dickes, fettes Grinsen ins Gesicht. Es ist blutig, es ist albern, es ist woohoo und go. Und The Other, die niedlichen Misfits-Freaks mit dem Gespür für den humorigen Arschtritt, ganz besonders &#8211; Immerhin gelten die Mannen um Rod Usher als eine der besten Horrorpunkbands Europas, wenn nicht sogar weltweit.<span id="more-27683"></span></p>
<p>Und ganz ehrlich: Wer weiß nicht schon, was ihn erwartet, wenn er Songtitel wie &#8220;Ghost Ride To Hell&#8221; oder &#8220;Transylvania&#8221; oder, meinen &#8211; rein vom Songtitel her &#8211; Favoriten, &#8220;We All Bleed Red&#8221; liest? Genau das, was man von <a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/pic06.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-27686" title="pic06" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/pic06-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>The Other hören will und auch punktgenau (und mit überraschend fetter Produktion &#8211; ein gewisser Waldemar Sortycha saß an den Reglern) serviert bekommt: Punkige Ohrwürmer mit Kick-Ass-Faktor und Gruselattitüde, die derzeit so in dieser Form von keinem anderem der hunderttausenden Genrevertreter so überaus geil gebracht werden können.</p>
<p>Klar, Überraschungen gibt es auf &#8220;New Blood&#8221; ebensowenig wie auf den vorherigen Releases der sympathischen, knuddligen Ghouls. Aber das macht nichts, die Qualität stimmt sowas von, und niemand hätte von The Other jetzt erwartet, dass sie tiefgründig werden. The Other sind das, was sie immer waren und immer bleiben werden: Perfektes Horror-Entertainment, Gestalten aus B-Movies, die B-Movie-Soundtracks schreiben. Und dennoch, 2 Songs stechen heraus aus dem von den Ramones, The Damned und den omnipräsenten Misfits geprägten Sound: &#8220;Hier kommt die Dunkelheit&#8221;, ein deutschsprachiger Song, der leider nicht so gut gelungen ist wie &#8220;Der Tod Steht dir gut&#8221; vom Vorgänger, die Danzig-Reminiszenz &#8220;In League With the Devil&#8221; und &#8220;The Lovesick Mind&#8221;, ein Song, der sich sehr weit in Frühachtziger-Goth-Gefilde vorwagt und Reminiszenzen an Bands wie The Damned zu ihren Goth-Zeiten und uralten Sisters gibt.</p>
<div id="attachment_22831" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png"><img class="size-full wp-image-22831" title="Fenriz" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png" alt="" width="109" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Fenriz</p></div>
<p>Insgesamt als0 wieder Maßarbeit, mit der The Other sicherlich einige neue Fans gewinnen werden &#8211; Die Songs stimmen allesamt, die Produktion ist &#8211; für Punk- und insbesondere Horrorpunk-Verhältnisse &#8211; enorm amtlich und tritt Ärsche, die Refrains sind eingängig und jeder Song könnte als &#8220;Hit&#8221; super durchgehen. Eine so durchgängig hochqualitative Scheibe habe ich in letzter Zeit sehr selten nur gehört, auch wenn man an dieser Stelle ankreiden könnte, dass man etwas mehr hätte wagen können &#8211; Aber das wäre an dieser Stelle Haarspalterei, ich hol mir erstmal ein Bier und dann noch ein Durchlauf.</p>
<p>Tracklist:</p>
<ol>
<li>New Blood</li>
<li>Back to the Cemetary</li>
<li>Transylvania</li>
<li>Ghost Ride to Hell</li>
<li>Hier Kommt Die Dunkelheit</li>
<li>The Burial</li>
<li>Castle Rock</li>
<li>The Lovesick Mind</li>
<li>Talk To The Dead</li>
<li>Blood Runs Cold</li>
<li>In League With The Devil</li>
<li>Demons Walk The Earth</li>
<li>Howling At The Moon</li>
<li>We All Bleed Red</li>
</ol>
<div id="attachment_8559" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/8.png"><img class="size-full wp-image-8559" title="wertung8" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/8.png" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">8/10</p></div>
<p>VÖ: Bereits erschienen</p>
<p>Anspieltipps:</p>
<p>- The Burial<br />
- The Lovesick Mind<br />
- Back To The Cemetary</p>
<p><cite>www.myspace.com/<strong>theother</strong></cite></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Catamenia &#8211; Cavalcade</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/05/25/catamenia-cavalcade/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 10:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>feAtuRe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Catamenia]]></category>
		<category><![CDATA[Cavalcade]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wenig enttäuscht haben mich die Finnen ja schon. Einfach spontan den Ragnarök-Auftritt diesjahr abzusagen, dabei waren sie ein echter Grund mal wieder nach Bayern zu fahren. Da fühlten sich so einige Fans vor den Kopf gestoßen, hat man sich vorbereitend sogar das neue Album zugelegt.
Ob Cavalcade auch so eine Enttäuschung war?

Black Metal kann sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27535" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/catameniacaval.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27535" title="catameniacaval" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/catameniacaval-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Catamenia - Cavalcade</p></div>
<p>Ein wenig enttäuscht haben mich die Finnen ja schon. Einfach spontan den Ragnarök-Auftritt diesjahr abzusagen, dabei waren sie ein echter Grund mal wieder nach Bayern zu fahren. Da fühlten sich so einige Fans vor den Kopf gestoßen, hat man sich vorbereitend sogar das neue Album zugelegt.<br />
Ob <strong>Cavalcade</strong> auch so eine Enttäuschung war?</p>
<p><span id="more-27529"></span></p>
<p><strong>Black Metal</strong> kann sich verabschieden, <strong>MeloDeath</strong> ist im Kommen!<br />
So scheinen es die 5 Finnen von <strong>Catamenia</strong> jedenfalls zu sehen.<br />
Von ihren altbekannten melodisch angehauchtem Black Metal ist auf dem <strong>9. Studio-Silberling</strong> nicht mehr viel zu vernehmen.<br />
Schneller Line-Up-Wechsel und regelmäßig rausgeworfene Alben haben ihre Spuren hinterlassen: Catamenia wechseln immer mehr und mehr die Richtung.</p>
<p>Nicht nur, dass es mehr gen Death-Metal wandert, auch die gotische Schiene wurde mitgenommen. Melodische Cleangesänge stammen zum Teil sogar vom Senteced- und Poisonblack-Sänger <strong>Ville Laihiala</strong>.<br />
Anlehungnen an diese Bands bestehen nicht nur im persönlich gesungenen Opener <strong>Blood Trails</strong>, auch Titel wie<strong> </strong>das balladeske <strong>The Vulture&#8217;s Feast</strong> machen deutlich düsterromantische Neuerungen im Gefilde Catamenias klar.</p>
<p>Ganz von den Wurzeln wurde jedoch noch nicht losgelassen, Kracher wie <strong>The Path That Lies Behind Me</strong> und<strong> Post Mortem</strong> knüppeln noch hörbar schwarzmetallisch aufs Trommelfell. Hier bekommt man mit Ausnahme des stark zugenommenen Klar-Gesanges astreine Catamenia-Tracks à la Coldbound.<br />
Die Abwechslung ist aber immer noch nicht komplettiert.<br />
Schwer metallische Nuancen wurden eingespielt und erinnern stark an Metallica und In Flames.<br />
Schon beim Titeltrack und zweiten Song <strong>Cavalcade</strong> fallen jede Menge Anlehnungen auf, man könnte diesen Song sogar als Metallica auf Death-Metal beschreiben.</p>
<p>Das obligatorische Cover stammt diesmal von Megadeath: <strong>Angry Again</strong> kommt mit immenser Power daher, Gitarren und Gesang wurden von den Finnen einfach mal aufgemöbelt und bringen mehr Wucht mit sich als das Original.<br />
Der in den Vordergrund gesetzte raue Gesang lässt das Werk mehr nach Heavy und Death Metal klingen als die Megadeath-Version. Meines Erachtens nach ist das einfach mal die verbesserte Version von Angry Again.</p>
<p>Auch dem <strong>Sentenced-Cover</strong> fürs Digipack wurde einiges an Arbeit gewidmet. Eine Mischung aus Growls und Clean-Parts, unterlegt von schweren Gitarren, verwandelt das Stück der ehemaligen Gothic Metaller in ein beinahe unkenntlich neues Werk. Dank Villes Gesangsparts bleibt <strong>Farewell</strong> dann aber doch wieder ein Erinnerungsstück an die ehemalige Formation.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_12951" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Bild4.gif"><img class="size-full wp-image-12951" title="feature" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Bild4.gif" alt="" width="109" height="144" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">feAtuRe</p></div>
<p><strong>Fazit:</strong> Eine Mixtur aus Black, Death, Gothic und Heavy Metal, deutlich mehr Clean-Vocals als zuvor, aber ohne das altbekannte Wolfs-Cover, so treten Catamenia erneut vor die Fangemeinde.<br />
Änderungen sollen ja bekanntermaßen gut tun, ob Catamenia daraus auch etwas Positives ziehen?<br />
Das hängt eindeutig vom Hörer ab. Die Musik ist gut, regt sogar zum wiederholten Abspielen an, aber es ist eben nicht mehr Catamenia, was man zu hören bekommt.<br />
Alten Fans ist hier von größtenteils abzuraten, puren Black Metallern ebenso, aber auch der reine Death-Metal Fan kommt nur teils auf seine Kosten.<br />
Wer auf Abwechslung steht und den genannten Genres etwas abgewinnen kann, sollte wiederum zugreifen.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li> Blood Trails</li>
<li>Cavalcade</li>
<li>The Path That Lies Behind Me</li>
<li>Silence</li>
<li>Quantity of Sadness</li>
<li>Post Mortem</li>
<li>The Vulture&#8217;s Feast</li>
<li>A Callous Mind</li>
<li>Reincarnation</li>
<li>Angry Again</li>
<li>Farewell (Digipak Bonus Titel)</li>
</ol>
<div id="attachment_788" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/08/75.png"><img class="size-full wp-image-788 " title="Wertung 7,5 / 10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/08/75.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">( 7,5 / 10 )</p></div>
<p><strong>Anspieltips:<br />
</strong>Quantity of Sadness<br />
The Vulture&#8217;s Feast<br />
Cavalcade</p>
<p><strong>Erschienen am:<br />
</strong>26.02.2010</p>
<p><strong><a href="http://www.catamenia.net/" target="_blank">Catamenia-Homepage</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/catameniaband" target="_blank">Catamenia-Myspace</a><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Sisters of Mercy &#8211; Original Album Series (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/05/17/the-sisters-of-mercy-original-album-series-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 14:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenriz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[a slight case of overbombing]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[first and last and always]]></category>
		<category><![CDATA[floodland]]></category>
		<category><![CDATA[goth]]></category>
		<category><![CDATA[Goth Rock]]></category>
		<category><![CDATA[some girls wander by mistake]]></category>
		<category><![CDATA[the sisters of mercy]]></category>
		<category><![CDATA[vision thing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ist denn heut schon Weihnachten? The Sisters of Mercy beziehungsweise vielmehr deren Label laden ein zur Werkschau: Auf &#8220;Original Album Series&#8221; sind jetzt alle 3 offiziellen Studioalben und beide offiziellen Compilations in einem Boxset zu haben für relativ schmales Geld (auf Amazon für 16,99). Das heißt natürlich zuschlagen, allerdings nicht unbedingt für den Fan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27391" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/41gZE15M8QL._SL500_AA300_.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27391" title="41gZE15M8QL._SL500_AA300_" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/41gZE15M8QL._SL500_AA300_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Sisters of Mercy - Original Album Series</p></div>
<p>Ja, ist denn heut schon Weihnachten? The Sisters of Mercy beziehungsweise vielmehr deren Label laden ein zur Werkschau: Auf &#8220;Original Album Series&#8221; sind jetzt alle 3 offiziellen Studioalben und beide offiziellen Compilations in einem Boxset zu haben für relativ schmales Geld (auf Amazon für 16,99). Das heißt natürlich zuschlagen, allerdings nicht unbedingt für den Fan, der bereits alle Alben, Compilations und Bootlegs, die es gibt, im Schrank stehen hat, sondern eher für den The Sisters of Mercy-Anfänger.<span id="more-25590"></span></p>
<p>Doch auch für den Fan gibt es einiges zu entdecken, beziehungsweise, nacheinander durchgehört, die Geschichte seiner Lieblingsband noch einmal neu zu erleben, wenn man damals dabei war, oder sie zu erleben, wenn man es nicht war. Ich habe mir jedenfalls die Mühe sehr gerne gemacht, schließlich sind The Sisters of Mercy auch eine meiner Lieblingsbands, und mir alle Alben chronologisch nacheinander angehört.</p>
<div id="attachment_27392" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/y1pcGc6roIHyHTg0yVse8YxBT3NF19dzM5-VqSZ9jTcsSxIFiZxqyxl7WXhdISmBO0n5MUZt8VzWe0.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27392" title="y1pcGc6roIHyHTg0yVse8YxBT3NF19dzM5-VqSZ9jTcsSxIFiZxqyxl7WXhdISmBO0n5MUZt8VzWe0" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/y1pcGc6roIHyHTg0yVse8YxBT3NF19dzM5-VqSZ9jTcsSxIFiZxqyxl7WXhdISmBO0n5MUZt8VzWe0-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Sisters of Mercy - Some Girls Wander By Mistake</p></div>
<p>Angefangen hat es natürlich mit &#8220;Some Girls Wander By Mistake&#8221;, das, obwohl eine Compilation, von einigen als bestes Album der Sisters of Mercy gesehen wird. Damals noch in der Besetzung Eldritch-Marx-Gunn-Adams-Avalanche wurden von 1980 bis 1983 Songs eingetrümmert, die die Sisters of Mercy noch nicht für ein offizielles Album nutzten, obwohl Songs wie &#8220;Alice&#8221; oder &#8220;Temple of Love&#8221; Hits waren. Man merkt teilweise ganz deutlich, dass The Sisters of Mercy noch ganz am Anfang standen (&#8220;The Damage Done&#8221;, in dem Andrew Eldritch seine Drumsticks fallen ließ &#8211; zum Glück ist das der einzige Song, auf dem Eldritch auf dem Hocker saß), jedoch ist der minimalistische Charme vieler Songs ungebrochen. (8/10)</p>
<div id="attachment_27393" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/The-Sisters-Of-Mercy-First-And-Last-And-Always.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27393 " title="The Sisters Of Mercy - First And Last And Always" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/The-Sisters-Of-Mercy-First-And-Last-And-Always-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Sisters Of Mercy - First And Last And Always</p></div>
<p>Mit Wayne Husseys Einstieg, der Ben Gunn ersetzte, kam die wohl kreativ beste Zeit der Sisters of Mercy: &#8220;First and Last and Always&#8221;, das bis heute als eines der wichtigsten, aufregendsten und einflussreichsten Goth-Rock-Alben gilt, ist nicht zu Unrecht ein Meilenstein. Und hier wird die Abhängigkeit Eldritchs von seinen Songwritern voll deutlich: Mit Hussey, der sich später mit The Mission auf in höhere Sphären des Ruhms machte, wurden einige der besten Songs geschrieben, die das Genre Goth-Rock bis Heute zu bieten hat. Schade, dass diese Besetzung nur ein Album hielt. Wer weiß, was hinterher daraus geworden wäre. (10/10)</p>
<div id="attachment_27394" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/sisters-of-mercy-floodland.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27394" title="sisters of mercy floodland" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/sisters-of-mercy-floodland-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Sisters of Mercy - Floodland</p></div>
<p>Dass nach dem großen Meilenstein &#8220;First and Last and Always&#8221; nicht viel besseres kam, war eigentlich zu erwarten gewesen: Zu groß war der Wert von Hussey, Adams (die mit The Mission der Musik erhalten blieben) und Marx (später Ghost Dance, mit Ex-Skeletal Family-Sängerin Anne-Marie Hurst) für die Band. Patricia Morrisson (Ex-The Gun Club, später The Damned) war letztlich auch nur ein Opfer von Eldritchs stiegenden Größenwahn &#8211; Letztlich war kein Song des Albums &#8220;Floodland&#8221; so gut wie einer der Klassiker von &#8220;First and Last and Always&#8221;. Auch wenn Songs wie &#8220;This Corrosion&#8221;, &#8220;Lucretia My Reflection&#8221; und &#8220;Dominion&#8221; auch heute noch Tanzflächen füllen &#8211; Im Vergleich sind sie nichts. (7/10)</p>
<div id="attachment_27395" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/L10463256.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27395" title="L10463256" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/L10463256-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Sisters of Mercy - Vision Thing</p></div>
<p>Endgültig stanken The Sisters of Mercy allerdings erst mit &#8220;Vision Thing&#8221; ab. Nach Ausstieg von Morrisson umgab sich Eldritch mit neuen Sidekicks wie z.B. Sigue Sigue Sputnik-Fashionvictim Tony James und Andreas Bruhn, der aus dem metallischen Bereich stammte. &#8220;Vision Thing&#8221; ist nicht ganz umsonst das schlechteste Album der The Sisters of Mercy-Historie: Billige Metalriffs, die das schwarze Album von Metallica mehr schlecht als recht kopierten und uninspiriertes Text- und Liedgut, ganz zu schweigen von den grausigen Souleinlagen, die eine Dame namens Maggie Reilly zum Besten gab. Mit der Loslösung vom Goth Rock verschwand die Magie von The Sisters of Mercy entgültig. (5/10)</p>
<div id="attachment_27396" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/SISTERS+OF+MERCY_A+SLIGHT+CASE+OF+OVERBOMBING_745099357924.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27396" title="SISTERS+OF+MERCY_A+SLIGHT+CASE+OF+OVERBOMBING_745099357924" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/SISTERS+OF+MERCY_A+SLIGHT+CASE+OF+OVERBOMBING_745099357924-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">The Sisters of Mercy - A Slight Case of Overbombing</p></div>
<p>Das bisher &#8211; zum Glück &#8211; letzte Langspielverbrechen der Band, die einst eines der interessantesten und junggebliebensten Genres der Welt mitgestaltete, war die Best Of &#8220;A Slight Case of Overbombing&#8221;. Diese Best Of war bzw. ist genau das, was Best Ofs nie sein sollten: Abzocke. Hauptsächlich auf die Quasi-Eldritch-Soloalben &#8220;Floodland&#8221; und &#8220;Vision Thing&#8221;, deren Qualität streitbar ist, fixiert und im Gegenzug mit nur zwei Songs der &#8220;First&#8230;&#8221;-Ära, aber mit 2 langweiligen Songs, einer grausamen Neueinspielung von &#8220;Temple of Love&#8221; und der öden Single &#8220;Under the Gun&#8221; ist dieses Album nicht ganz ohne Grund in den virtuellen Tiefen meiner Festplatte verschwunden. Seitdem gibt es von The Sisters of Mercy eigentlich nichts neues, außer alle Jubeljahre wieder eine Tour, um wieder Geld reinzuholen und den eigenen Legendenstatus zu zertrümmern. (4/10).</p>
<div id="attachment_22831" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png"><img class="size-full wp-image-22831" title="Fenriz" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png" alt="" width="109" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Fenriz</p></div>
<p>Wie bereits oben erwähnt: Dieses Boxset gilt eher Einsteigern denn Menschen wie mir, die bereits alle Alben im Schrank stehen haben, inklusive einiger sehr obskurer, aber witziger Bootlegs. Eine meiner absoluten Lieblingsbands sind The Sisters of Mercy nach wie vor, auch wenn die Alben stetig schlechter wurden &#8211; Zumindest in meinen Augen &#8211; Und dass das, was heute The Sisters of Mercy darstellen soll, alles andere als The Sisters of Mercy ist. Wer immer mal bei den Sisters reinhören will &#8211; Der kann das mit dieser Compilation prima machen. Wer schon alle Alben im Schrank stehen hat, für den ist das eher überflüssig.</p>
<p>Tracklist:</p>
<p>- Och nee, muss ich das jetzt alles abtippen?</p>
<p>Erscheinungsdatum: Bereits erschienen</p>
<p>Anspieltipp:</p>
<p>- Leute, ernsthaft!</p>
<p>Keine Wertung</p>
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		<title>VA &#8211; Darkness Before Dawn Vol. 2</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 20:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenriz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektro Reviews]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27375" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/2006146.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27375" title="2006146" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/2006146-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">VA - Darkness Before Dawn Vol. 2</p></div>
<p>Es gibt kaum eine CD die ich so gespannt erwartet habe wie die aktuelle Darkness Before Dawn-Compilation (okay, abgesehen vielleicht vom Debüt der arschcoolen Solemn Novena). Nachdem mir auf dem WGT 2009 der erste Teil aufgedrückt von Macher Thomas Thyssen (Pagan Love Songs und tausende weitere Sachen) wurde und sich für die ausgegebenen 10 Euro als Rieseninvestititon herausstellten &#8211; Bands wie Pretentious, Moi?, Frustration, Absolute Body Control oder Solemn Novena, allesamt auf der ersten Compilation vertreten, zählen bis heute zu meinen Lieblings-Unentdeckten Schätzen der Musikgeschichte, die einen, weil sie sich gerade erst gründeten (P, M?, Solem Novena), die anderen, weil Pioniere selten gewürdigt werden &#8211; Heute kennt kein Schwein in der Electroszene noch Absolute Body Control. <span id="more-27347"></span>Aber was bringt es, den Blick in die Vergangenheit zu richten, wenn auch die Zukunft noch einiges für Goth zu bieten hat? Eben. Darum ist auch Compilation Nummer 2 randvoll mit Newcomern und nicht unbedingt Common sense-, aber auf jeden Fall enorm hörenswerten Bands.</p>
<p>Zur Erklärung: Die Compilation ist aufgeteilt in 2 CDs a 20 Songs, &#8220;Darkness&#8221; (mit Post Punk, Wave, Goth Rock und Death Rock &#8211; hauptsache Gitarre) und &#8220;Dawn&#8221; (Minimal, Electroclash, UndergrouNDW, Synthpop usw.). Außerdem gibt es ein umfangreiches Booklet mit Informationen und Vorwort und schlagmichtot. Alles das für (soviel habe ich auf dem WGT damals gelöhnt) 10 Euro ist ein wirklich guter Preis, denn das musikalische stimmt auch. Und zwar richtig gut. So fängt CD1 mit 2 Bands an, die wohl noch für eine Menge Aufsehen sorgen dürften: Die großartigen Indie/Wave-Newcomer Blacklist und The Exploding Boy liefern je einen neuen Song, und auch Christ vs. Warhol, ein Scarlet&#8217;s Remains-Nachfolgeprojekt, das deathrockige Töne anschlägt und die Pinoreks, die auf den Spuren ganz alter Joy Division bzw. Warsaw wandeln, geben sich keine Blöße auf CD 1. Bekannte Bands wie Faith and The Muse, Madre Del Vizio, Twisted Nerve oder die Golden Apes, die gerade ihre beste Phase durchmachen, sind ohnehin sichere Bänke.</p>
<p>Und so ausfallfrei wie CD 1 hält sich auch CD2, die ganz elektronischen Tönen gewidmet ist. Hier springen vor allem die Namen John Foxx (den man noch als Sänger von Ultravox! kennen könnte) und Andi Sexgang (Sex Gang Children) ins Auge, die von bereits bekannten Songs exklusive Mixe zur Verfügung stellen. Beim zweiten Hören drängen sich The Plasmareds mit eindringlicher Frauenstimme und Second Planet in den Vordergrund, ansonsten glaube ich, ich sollte mich mehr mit Vendôme und Alien Skull Paint auseinandersetzen. Auf jeden Fall macht Minimalelektronik Spaß, jedoch könnte ich mir so etwas nicht ewig anhören &#8211; darum fehlen mir da irgendwie die Referenzen, aber da es mir Spaß macht, muss es gut sein.</p>
<div id="attachment_22831" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png"><img class="size-full wp-image-22831" title="Fenriz" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png" alt="" width="109" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Fenriz</p></div>
<p>Viel zusammenzufassen gibt es nicht, außer, dass das Ding ebenso hörenswert ist wie der erste Teil, der bei mir für umfassende musikalische Umwälzungen sorgte. Thomas Thyssen ist nun einmal ein Garant für geschmackssichere Compilations, heißen sie nun Pagan Love Songs, Gothic oder Darkness Before Dawn. Dass die Bands, die auf diesem Sampler zum Zuge kommen, größtenteils Newcomer oder Geheimtipps sind, zeigt vor allem eines: Der Goth-Untergrund, sei er nun minimalelektronisch oder mit Gitarre, ist aktiv, er klingt alles andere als angestaubt und drängt wieder an die Oberfläche. Das zeigt die Compilation wunderbar, und das ist es doch schon wert, hier mal wieder die Höchstpunktzahl zu verleihen.</p>
<p>Tracklist:</p>
<p>CD 1</p>
<ol>
<li>Blacklist &#8211; Interiors</li>
<li>The Exploding Boy &#8211; I Am Truth</li>
<li>Faith and the Muse -Sovereign</li>
<li>Christ Vs. Warhol &#8211; Cross of Lorraine (Demo)</li>
<li>Whispers in the Shadow &#8211; The Lost Souls (Thaumiel Mix)</li>
<li>Golden Apes &#8211; Liberation (Hiros Gamos) (Bridal Night Version)</li>
<li>The House of Usher &#8211; To The Glorious Dead (Edit)</li>
<li>Morbit Poetry &#8211; All The Days</li>
<li>Reptyle &#8211; Heroes of the Working Dead</li>
<li>Nosferatu &#8211; Black Hole (Cathedral Mix)</li>
<li>Frank the Baptist &#8211; Scars Forever (Saloon Version)</li>
<li>Ditto Destroyer &#8211; Old Castles (Remix)</li>
<li>Madre Del Vizio &#8211; Linda, Ochil Vergine E Blu (B.B. Remix)</li>
<li>Twisted Nerve &#8211; Magic of Trance</li>
<li>Peeling Grey &#8211; Peeling Grey</li>
<li>Monozid &#8211; Turquoise Fields Burn Better, Honey</li>
<li>The Wars &#8211; Sequence</li>
<li>Pinoreks &#8211; War Games</li>
<li>De Volanges &#8211; Sweet Times Burn</li>
<li>Place4Tears &#8211; My Private End (Darkness Before Dawn Cut)</li>
</ol>
<p>CD 2</p>
<ol>
<li>John Foxx &#8211; Underpass (Reeder&#8217;s Sinister Subway Radio Remix)</li>
<li>The Invincible Spirit &#8211; Provoke You (Darkness Before Dawn Remix)</li>
<li>Tobias Bernstrup &#8211; Hitman (7&#8243; Version)</li>
<li>Bakterielle Infektion &#8211; Bisphenol-A (Rendered Version)</li>
<li>Alien Skull Paint &#8211; The Ritual</li>
<li>Vendome &#8211; Coppertone Light</li>
<li>Second Planet &#8211; Mauern</li>
<li>Alienphobie &#8211; Plan B</li>
<li>The Plasmareds &#8211; Getanzte Lebenszeit</li>
<li>Xeno And Oaklander &#8211; Sacaren</li>
<li>Andi Sex Gang &#8211; Dust &amp; Death (Death before Dawn Version)</li>
<li>Flashbacks &#8211; The Garni (Darkness Before Dawn Edit)</li>
<li>Led Er Est &#8211; Port Isabel</li>
<li>Sixth June &#8211; What&#8217;s there Left? (Nine Circles Cover Version)</li>
<li>Micron Sixty Three &#8211; Repeat (Edit)</li>
<li>Schonwald &#8211; Slow Milk</li>
<li>Nina Belief &#8211; Identity Crisis</li>
<li>Epic Dreams &#8211; Dark Clouds</li>
<li>Trans-Active Nightzone &#8211; White Rooms</li>
<li>Lower Synth Department &#8211; Waiting</li>
</ol>
<div id="attachment_25904" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung101.png"><img class="size-full wp-image-25904" title="wertung101" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung101.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(10/10)</p></div>
<p>VÖ: Bereits erschienen</p>
<p>Anspieltipps:</p>
<p>- Christ Vs. Warhol<br />
- Golden Apes<br />
- Frank the Baptist<br />
- John Foxx<br />
- The Plasmareds<br />
- Tobias Bernstrup</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lacrimosa &#8211; Schattenspiel (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/05/03/lacrimosa-schattenspiel-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic News]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[lacrimosa]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Schattenspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bekommt man die Chance das neue Album der Lieblingsband aus Grufti-Anfangszeiten, mit diversen, bisher unveröffentlichten Tracks zu rezensieren, freut sich, entpackt, wundert sich ein wenig, dass sich im Ordner schon eine Fast-Rezension befindet, schmeisst die Songs in die Playlist&#8230; und dann wundert man sich richtig. Hmmm. Alles zwischen 2 und 3 Minuten? Hat da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27047" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/Lacrimosa-Schattenspiel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-27047" title="Lacrimosa - Schattenspiel" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/05/Lacrimosa-Schattenspiel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Lacrimosa - Schattenspiel</p></div>
<p>Da bekommt man die Chance das neue Album der Lieblingsband aus Grufti-Anfangszeiten, mit diversen, bisher unveröffentlichten Tracks zu rezensieren, freut sich, entpackt, wundert sich ein wenig, dass sich im Ordner schon eine Fast-Rezension befindet, schmeisst die Songs in die Playlist&#8230; und dann wundert man sich richtig. Hmmm. Alles zwischen 2 und 3 Minuten? Hat da jemand einen Fehler gemacht? Man fragt nach und erfährt, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Man ärgert sich. Dann hört man dann doch mal rein, immerhin könnte es ja sein, dass man doch die ein oder andere nette Entdeckung macht &#8211; und dann ärgert man sich richtig&#8230;<span id="more-27046"></span>Da es (mir) leider  nicht möglich ist, eine ausführliche Review anhand von 3-minütigen Snippets zu schreiben, werde ich hier also lediglich das vorhandene Material rezensieren:<br />
<br class="spacer"></p>
<ol>
<li><strong>Seele in Not</strong> (Urversion): Die Version befindet sich auf dem 1991 veröffentlichten Erstlingswerk &#8220;Angst&#8221;. Unterschiede sind nicht zu hören. Der Song ist immer wieder schön und erzeugt Gänsehaut durch das Zusammenspiel von verzerrten Schreien, dumpfen Orgelklängen und Tilos Gesang.</li>
<li><strong>Requiem</strong> (Ursersion): Hier sind die ersten 3 Minuten ebenfalls äußerst atmosphärisch und fügen sich sehr gut hinter Seele in Not (was nicht verwunderlich ist, es war ja ursprüngich auch auf der gleichen CD)</li>
<li><strong>Seelenübertritt</strong>: Ich bin mir sicher, dass das Lied irgendwann nach den mir zugestandenen 3 Minuten auch irgendwann mal besser wird. Ich hoffe es zumindest. Tilos Stimme klingt lethargisch und verzerrt, die Melodie schläft vor lauter Selbstlangeweile fast ein und dann ist&#8217;s auch schon wieder vorbei.</li>
<li><strong>Schuld und Sühne</strong>: Halleluja! Ein Lichtblick! Wenn man dieses rein elektronische Stück hört, dann mag man kaum glauben, dass es eines der ersten Ersten war, die Herr Wolff anfang der 90&#8242;er geschaffen hat. Harte Beats, elektronische Sounds, krächzende, verzerrte Stimme, Samples&#8230; Hört sich an wie eine Mischung aus Alten <strong>Pitchfork</strong>, <strong>Feinde auf Valium</strong>, <strong>Neubauten</strong> und <strong>Wumpscut</strong>. Unerwartet, aber sehr geil.</li>
<li><strong>Dreht euch</strong>: Schönes Intro&#8230; (hier Flüche nach Belieben einfügen) Nee echt, wirklich schönes Intro&#8230; Frage mich ob das Lied auch so schön weitergeht. Würde euch auch gerne davon berichten.</li>
<li><strong>Dem Ende entgegen</strong>: Es scheint ein sehr rockiges, eben durch die frühphase Lacrimosas geprägtes Lied zu sein, elches sich langsam steigert. (Oder auch nicht, nichts genauen weiß man nich)</li>
<li><strong>Schakal</strong>: Ehrlich gesagt&#8230; ich habe nie verstanden warum <strong>Anne Nurmi</strong> singen darf. Es klingt in meinen Ohren einfach furchtbar. Und dann wird auch noch das Intro von &#8220;Schakal&#8221; damit versaut, dass sie irgendwas auf Finnisch brabbelt. Dann folgt noch eine Minute Song, und dann wars das auch schon wieder.</li>
<li><strong>Vermächtnis der Sonne</strong> (Urversion): Auf dem 1995&#8242;er Album &#8220;Inferno&#8221; befindlich hat auch diese Version langes Intro. wieder nur eine Minute Song. Zumindest eine schön und interessant arrangierte Minute.</li>
<li><strong>Ein Hauch von Menschlichkeit</strong> (Late Night Remix): Ganz anders als auf der &#8220;Echos&#8221; von 2003 hört sich das Lied an, als wäre es von Wolfsheim geremixed worden. Noch ruhiger und mit elektronischer Melodie unterlegt. Mehr davon!</li>
<li><strong>Morgen</strong>: Sehr ungewohnt mal eine Akustikgitarre in einem Lacrimosastück zu hören. Ich wollte grade schon &#8220;gelungen&#8221; schreiben, da fing Thilo auf seine ihm ureigene Weise an zu singen. Ein wenig weniger Leidensschwingungen auf den Stimmbändern täten dem Song gut. An sonsten gibts an den paar Minuten nichts weiter auszusetzen.</li>
<li><strong>Schönheit straft jedes Gefühl</strong>: &#8220;Es tut mir ssoooooosseeehhhrlleeeiiiiid!&#8221; Also wenn Thilo gequält singt&#8230; ok, aber wenn dann Anne auch noch reinquiekt&#8230; nee! Um es mal sachlich auszudrücken: die 3 Minuten sind etwas zu viel Leid, und die Melodie ist auch irgendwie nichtssagend. Tut mir schrecklich leid, aber so ist es.</li>
<li><strong>Ein Fest für die Verlorenen</strong>: Fängt sehr interessant und ungewöhnlich an, solch ein Intro hätte man eher von Deine Lakaien erwartet. Leider auch wieder ein wenig zu viel Leid und Frau Nurmis Stimme erzeugt ein fieses Pseudoecho. Nichts Tolles, aber man kann es sich anhören.</li>
<li><strong>Mantiquor</strong>: Rockige, abwechslungsreiche drei Minuten. Mehr zu hören wäre auch hier schön gewesen.</li>
<li><strong>Der Verlust</strong>: Kurzes, ruhiges Intro, welches dann in alter Lacrimosa-Manier immer rockiger wird. Gesang, Melodie, Drums, alles stimmig und zeitweise mit einer ohrwurmverursachenden zweiten Melodie unterlegt. Schön!</li>
<li><strong>Déjà vu</strong>: Sehr ruhiges, langsames Stück, schöne, zum träumen anregende Melodie. (Ihr wisst schon, zumindest in den ersten 3 Minuten.)</li>
<li><strong>Sellador</strong>: Erstaunlich elektronischer Song mit verzerrtem Gesang, der eine wunderbare Atmosphäre in das Stück zaubert. Dann setzen Streicher und Schlagzeug ein, das ganze wechselt dann weider ins Elektronische&#8230; Eins muss man Herrn Wolff lassen, er hat ein Händchen für gelungene Arrangements. &#8220;Da gibt es mehr zu sehn&#8221; passt hier. Ich hoffe da gibt es auch mehr zu hören!</li>
<li><strong>Ohne dich ist alles nichts</strong>: Leider kein Knaller zum Abschluss. Ruhig, orchestral, Herzschmerz, Geigen und Gitarren. Gegen Ende der drei Minuten kommt dann ein wenig Schwung in das Stück, allerdings gibts wirklich deutlich bessere Lieder von Lacrimosa.</li>
</ol>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><img class="alignleft" title="Lexx" src="http://www2.pic-upload.de/06.10.09/a49e99ruxyy8.png" alt="" width="109" height="144" />Fazit:</strong></span> Es tut mir wirklich in der Seele weh so etwas über eine meiner absoluten Lieblingsbands zu schreiben, aber&#8230; Dieses Album kommt mir irgendwie vor als hätte man ein paar Klassiker und einige &#8220;Reststücke&#8221; ausgegraben, auf eine CD geklatscht und dann vergessen. Ich mag Herrn Wolf damit vielleicht Unrecht tun, aber mir kommt es nunmal so vor. Auch, dass Hall of Sermon meint den Rezensenten nur Snippets zuzusenden ist nicht gerde etwas was man mit Wohlwollen hinnimmt. Musikalisch gibt es auf &#8220;Schattenspiel&#8221; leider nur wenige Lichtblicke. Schade. Sehr sehr schade.</p>
<p><strong> </strong><br />
<br class="spacer"><br />
<div id="attachment_97" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/07/55.png"><img class="size-thumbnail wp-image-97" title="55" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2008/07/55-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></strong><p class="wp-caption-text">(5,5/10)</p></div></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Veröffentlichungsdatum:</span></strong> 07.05.2010</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Anspieltipps:</span></strong> Schuld und Sühne, Ein Hauch von Menschlichkeit,  Der Verlust</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Website:</span></strong> <a href="http://www.lacrimosa.ch/">http://www.lacrimosa.ch</a></p>
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		<item>
		<title>Eisbrecher &#8211; Eiszeit (Review und Kritik)</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtfalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[Eiszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Checker (nein nicht der aus DSDS), kennt der weiß, dass der Münchner Alexander Wesselsky Reime liebt und eben jene Vorliebe mit seiner Band Eisbrecher voll und ganz auslebt. Fast zwei Jahre ist es nun her, seitdem Alexx Wesselsky, Noel Pix und Konsorten ihr letztes Album veröffentlichen und seit der ersten Single-Auskopplung „Eiszeit“ aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25902" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/eiszeit2.jpg"><img class="size-full wp-image-25902" title="Eiszeit" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/eiszeit2.jpg" alt="Eiszeit" width="187" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Eiszeit</p></div>
<p>Wer den Checker (nein nicht der aus DSDS), kennt der weiß, dass der Münchner <strong>Alexander Wesselsky</strong> Reime liebt und eben jene Vorliebe mit seiner Band <strong>Eisbrecher</strong> voll und ganz auslebt. Fast zwei Jahre ist es nun her, seitdem <strong>Alexx Wesselsky, Noel Pix</strong> und Konsorten ihr letztes Album veröffentlichen und seit der ersten Single-Auskopplung <strong>„Eiszeit“</strong> aus dem neuen gleichnamigen Album wurde den Eisbrecher-Fans gewaltig Appetit auf den neuen, inzwischen vierten Silberling gemacht, welcher, vorweg gesagt, jegliche Erwartungen erfüllt. <span id="more-25901"></span></p>
<p>Während die bisherigen Alben von <strong>Eisbrecher</strong> durchaus mehr als 10 Titel aufwiesen und unter anderem auch ein Instrumentalstück aufweisen konnten und die ein-Stunden-Marke berührten, ist Eiszeit auf 10 Titel (in der Limited Edition sind es mehr) und knapp 35 Minuten reduziert. Es scheint als das Prinzip &#8220;In der Kürze liegt die Würze&#8221; zu gelten.</p>
<p>Man kennt und liebt ihn, den typischen Sprech-Gesang von Herrn Wesselsky, allerdings fällt schon beim ersten Titel <strong>„Böses Mädchen“</strong> auf, dass sich in Sachen Gesang einiges getan hat, kommt er doch melodiöser und nicht mehr ganz so gesprochen daher. Auch instrumental ist <strong>„Böses Mädchen“</strong> differenzierter von den anderen. Es klingt nicht mehr ganz so elektrisch, bleibt aber trotzdem Eisbrecher-typisch.<br />
Die erste Single-Auskopplung <strong>Eiszeit </strong>(<a title="Eiszeit Single" href="http://www.schwarze-news.de/2010/03/06/eisbrecher-eiszeit-single-review-und-kritik/">wir berichteten</a>) hat ja bereits einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Nicht nur weil <strong>Eisbrecher</strong> ihrem Sound treu bleiben, sondern mit diesem Track auch textlich zum Nachdenken anregen. Auch lassen sich hier gewisse Parallelen zu <strong>„Eisbrecher“</strong> vom dem ersten Album ziehen, nicht nur die Abwechslung von melodiösem Gesang und der eher harten Gangart, sondern auch das im wahrsten Sinne des Wortes ‚kalte’ Thema.<br />
Beim folgenden Track musste ich trotz des eher ernsten Themas ein wenig schmunzeln, was vor allem an der Textzeile „Leg die Bombe Baby, TickTack“, ganz in bekannter Checker-Manier, lag. Was mir den Track <strong>&#8220;Bombe&#8221; </strong>allerdings einfach sympathisch macht ist sind die harten Klänge und die Aufteilung des Gesangs in den männlichen Part und den weiblichen.<br />
<strong>„Gothkiller“</strong> ist nun der erste englischsprachige Track, den man von Eisbrecher zu hören kommt. Natürlich wurden von der Band schon Fremdsprachen verwendet (Französisch inPolarstern auf Eisbrecher), allerdings klingt Gothkiller doch noch mal anders als das normale deutschsprachige Material. Hier unterstützt übrigens <strong>Roberto Vitacca </strong>(Lacrimas Profundere) mit seiner wunderschönen emotionalen Stimme, auch besonders auffällig ist hier die Hervorhebung der Gitarre ab der Mitte des Songs.</p>
<p>Besonders beeindruckt hat mich jedoch <strong>„Die Engel“</strong>, der Refrain bleibt im Ohr und der Text berührt. Es ist eins der sanfteren Lieder und wunderbar gefühlvoll. Auch das kurze Gitarrensolo wertet das Lied noch ein wenig auf und macht es zum bisher besten Track des Albums.<br />
<strong>„Segne deinen Schmerz“ </strong>ist wieder einer der Tracks die sich von einer etwas dunkleren Seite zeigen. Ähnlich wie auf den Vorgängeralben ist es eher im elektronischen Bereich angesiedelt, auch wird hier wieder mehr mit Hintergrundgesang gespielt.<br />
Mit<strong> &#8220;Amok&#8221;</strong> legt <strong>Eisbrecher </strong>eine Neuversion des Kinderreims <em>„Messer, Schere, Gabel, Licht sind für kleine Kinder nicht“</em> auf. Betrachtet man nun allerdings die Lyrics (<em>„Wir laufen Amok, wir stehen unter Schock“</em>) kann der Track wohl eindeutig als gesellschaftskritisch aufgefasst werden. Kritisch gegenüber der neuerlichen Häufung von Amokläufen an Schulen und kritisch gegenüber den Reaktion der Öffentlichkeit, die wohl geschockt reagiert, aber im Endeffekt nichts tut.</p>
<p>Erneut bekommt Eisbrecher-Sänger <strong>Alexx</strong> Unterstützung von einer weiblichen Stimme. <strong>„Dein Weg“</strong> zeigt zweifellos die Beziehung die zwischen zwei Menschen, die schließlich Abschied nehmen auf, und durch den weiblichen Gesangspart wird die Thematik eben jenen Tracks noch einmal verdeutlicht.<br />
<strong>„Supermodel“</strong> ist wieder ein Track, der richtig Dampf hat, dessen Lyrics im Kopf bleiben, kritisch ist und von Neologismen („Hirnruine“ hat es mir sehr angetan) nur so strotzt. Dass mit so einem Track Fernsehformate wie „Germanys Next Topmodel“ gemeint sind kann man sich denken.<br />
<strong>„Hauch des Lebens“</strong> ist schließlich der Ausklang des Albums und noch eins der Stücke die einfach im Kopf bleiben und irgendwie eine Verbundenheit mit Eisbrecher herstellen. Ein schönes Ende für ein Album.</p>
<p><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-25903" title="kopf" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf1.gif" alt="" width="109" height="144" /></a>Fazit:</strong><br />
Mit <strong>„Eiszeit“</strong> ist ein würdiger Nachfolger für<strong> &#8220;Sünde&#8221; </strong>geschaffen worden, ein Nachfolger, der all meine Erwartungen erfüllt hat, vor allem weil <strong>Eisbrecher </strong>ihrem Sound treu bleiben. Interessant wird es sicher auch, diese Tracks live zu erleben. Das Einzige, das ein wenig schade ist, dass die Spielzeit nur knapp 35 Minuten beträgt, allerdings machen das Tracks wie <strong>„Die Engel“, „Böses Mädchen“ </strong>und <strong>„Amok“</strong> wieder wett.</p>
<p><br class="spacer" /><br />
<strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Böses Mädchen</li>
<li>Eiszeit</li>
<li>Bombe</li>
<li>Gothkiller</li>
<li>Die Engel</li>
<li>Segne deinen Schmerz</li>
<li>Amok</li>
<li>Dein Weg</li>
<li>Supermodel</li>
<li>Der Hauch des Lebens</li>
</ol>
<p><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung101.png"><img class="alignleft size-full wp-image-25904" title="wertung101" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung101.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Anspieltipps:</strong><br />
Muss im Ganzen genossen werden und das mehrmals!</p>
<p><strong>Veröffentlichung:</strong><br />
16. April 2010</p>
<p><a title="Eisbrecher Homepage" href="http://www.eis-brecher.com/">Eisbrecher Homepage</a><br />
<a title="Eisbrecher MySpace" href="http://www.myspace.com/willkommenimnichts">Eisbrecher MySpace</a></p>
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		<title>Kaltlicht &#8211; The Red Rain (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/03/11/kaltlicht-the-red-rain-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtfalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltlicht]]></category>
		<category><![CDATA[The Red Rain]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaltlicht, das süddeutsche Duo, welches sich aus Anton Newerow (Programming, Vocals, Guitar, Bass, Keys) und Linda Sziklai (Violin, Vocals) zusammensetzt, wird laut MySpace maßgeblich durch Alkohol, Drogen, Nikotion, schlaflose Nächte und dem Leben selbst beeinflusst. Dies hört man dem bizarren Klangprojekt auch an, was keinesfalls negativ ist. Mit dem nun veröffentlichen und bei MySpace zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25466" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/THE-RED-RAIN-Cover-front-page-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-25466" title="The Red Rain" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/THE-RED-RAIN-Cover-front-page-1-295x300.jpg" alt="The Red Rain" width="130" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">The Red Rain</p></div>
<p><strong>Kaltlicht</strong>, das süddeutsche Duo, welches sich aus <strong>Anton Newerow</strong> (Programming, Vocals, Guitar, Bass, Keys) und <strong>Linda Sziklai</strong> (Violin, Vocals) zusammensetzt, wird laut MySpace maßgeblich durch Alkohol, Drogen, Nikotion, schlaflose Nächte und dem Leben selbst beeinflusst. Dies hört man dem bizarren Klangprojekt auch an, was keinesfalls negativ ist. Mit dem nun veröffentlichen und bei MySpace zum freien Download bereitgestellten Nachfolger von Mordstimmung, <strong>„The Red Rain“</strong>, ist nun ein weiteres dieser bizarren Klangkompositionen erhältlich, auf welcher sich erstmalig auch englische Tracks finden.<span id="more-25465"></span></p>
<p>Neun Tracks und fast eine Stunde stellt der Silberling vor. Beachtlich!<br />
<strong>„Feed my wounds“</strong> nennt sich der erste Track und beginnt bereits ziemlich experimentell. Eine zunächst spärlich musikalische Begleitung, dafür eine umso deutlichere Gesangsleistung, ehe sich langsam elektronische Klänge untermischen und <strong>Anton Newerows</strong> Stimme verzerrt und Angst einflössend einsetzt, eher gesprochen als gesungen, optimal um die verzweifelte Stimmung zu übermitteln.<br />
Mit <strong>„I killed a friend“</strong> folgt ein Text voller paradoxer Aussagen<em> („I killed a friend / a person i couldn’t stand“)</em>. Der Track beginnt jedoch zunächst mit einem gesprochenen, deutschen Intro, während der Gesangspart aus dem Englischen stammt. Hier zeigt sich erneut ein ähnlicher Aufbau, zunächst eine weibliche hohe Stimme, dann die verzerrten psychopatischen Gesangsparts der männlichen Fraktion <strong>„Kaltlichts“</strong>. Darunter mischen sich verzweifelte Schreie, die wohl dem umgebrachten Freund entstammen. Die verzerrten Teile des Gesangs erinnern hier stark an eine Art der Stimmmodulation, der sich bereits Künstler wie Marilyn Manson betätigten.<br />
Es folgt der Albumtitelgebende Track <strong>„The Red Rain“</strong>, der sich zunächst aus einem musikalischen Widerhall aufbaut und dann in einen bösartig, zischenden Gesang übergeht, der die allgemein düstere, bedrohliche Atmosphäre noch makaberer gestaltet, und welcher in diesem Track deutlich dominiert, nur unterbrochen von dem gelegentlichen Summen der weiblichen Stimme.</p>
<p>Mit <strong>„Traumbild“</strong> schaffen Kaltbild ein weiteres bizarres, markantes, psychisch bedrückendes Klangwerk. Das Intro ist zunächst nur gesprochen nur gesprochen und offenbart einen verwirrenden Text der zunächst ein Traumbild beschreibt ehe der Gesang, der nun die eindeutig brutale und blutige Richtung des Tracks vorgibt.<br />
<strong>„Menschen Abscheu“ </strong>erinnert textlich an viel, Assoziationen wie Saw oder Pyromanie kommen einem in dem Kopf und passen wie schon in den zuvor gehenden Tracks gut zum Klangbild, und schaffen durch den abstoßenden Text von der unschuldigen weiblichen Stimme gesungen eine paradoxe Atmosphäre.<br />
Es folgt der Instrumentaltrack <strong>„Nameless“</strong>, welcher sich als instrumental anspruchsvollster Track erweist, was maßgeblich an der orchestralen Beteiligung liegt.</p>
<p><strong>„Phönix“</strong> nennt sich das nächste Stück und startet mit einem verzerrt gesprochenem Intro, bevor der Refrain wieder von Linda gesungen wird. Hier zeigt sich wieder eine klare Teilung, während die eher makaberen Teile von Anton gesungen werden, übernimmt Linda die fantastischeren, unschuldigeren Teile.<br />
Der nunmehr achte Track heißt <strong>„Fragile“</strong> und zeigt weitaus elektrischere Elemente und außerdem eine gesunde Mischung zwischen Gesang und verzerrten gesprochenen Teilen und reiht sich wunderbar zu den anderen bizarren, makaberen Klangwerken.<br />
<strong>„Sleeping Slaughter“</strong> ist nun der letzte und längste Track des Albums. Dieser ist definitiv ein gelunger Abschluss, da hier noch einmal alle Geschütze aufgefahren werden. Elektrische Klänge, das Geräusch knarrender Türen, verzerrter Gesang, hoher, schöner weiblicher Gesang, deftige Beats.</p>
<p><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-25467" title="Nachtfalter" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/kopf.gif" alt="" width="109" height="144" /></a>Fazit:</strong><br />
„The Red Rain“ von „Kaltlicht“ ist ein bizarres, makaberes, melancholisches, abstoßendes, anziehendes, düsteres, elektronisches, melodisches Klangwerk, all das zugleich, da es all diese Emotionen hervorruft. Eins jedoch ist der Silberling auf jeden Fall, gelungen und daher auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist Pflicht hineinzuhören, schon allein weil man das Album über MySpace kostenlos downloaden kann.</p>
<p><strong><br /> </strong></p>
<p><strong>Tracklist: </strong></p>
<ol>
<li>Feed my wounds</li>
<li>I killed a friend</li>
<li>The red rain</li>
<li>Traumbild</li>
<li>Menschen Abscheu</li>
<li>Nameless</li>
<li>Phönix</li>
<li>Fragile Sleeping Slaughter</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_25468" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung9.png"><img class="size-full wp-image-25468" title="9/10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung9.png" alt="9/10" width="100" height="100" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">9/10</p></div>
<p><strong>Anspieltipps: </strong><br />
Muss im Ganzen genossen werden</p>
<p><strong>Veröffentlichung:</strong> Ist bereits erschienen</p>
<p><a title="Kaltlicht MySpace" href="http://www.myspace.com/projektkaltlicht">Kaltlicht MySpace</a></p>
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		<item>
		<title>Murnau&#8217;s Playhouse &#8211; Demo (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/03/05/murnaus-playhouse-demo-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 19:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenriz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[batcave]]></category>
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		<category><![CDATA[Goth Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Punk]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25373" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/l_6d757ce6cda04cb4b937ee2428e4a06f.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25373" title="l_6d757ce6cda04cb4b937ee2428e4a06f" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/l_6d757ce6cda04cb4b937ee2428e4a06f-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Murnau&#39;s Playhouse - Demo 2008</p></div>
<p>Bereits 2008 machten <strong>Murnau&#8217;s Playhouse</strong> auf sich aufmerksam mit hier vorliegendem <strong>Demo</strong>. Die jungen Finnen, die sich nach dem expressionistischen Filmemacher Friedrich Murnau benannten, sorgten damals für Furore im kleinen, aber feinen Kreis der Old School-Goth-Freaks. Natürlich beeinflusst von den großen alten Helden wie Killing Joke, Bauhaus, The Cult und Siouxsie and The Banshees spielten die Finnen ihr Demo ein, jedoch muss ein Name, der Murnau&#8217;s Playhouse wohl deutlicher geprägt hat, dringend erwähnt werden: Corpus Delicti.<span id="more-25372"></span></p>
<p>Die leider fast vergessenen Franzosen sind gerade stimmlich und von der Gitarrenarbeit her ein Ansatzpunkt, um die für das junge Alter bereits sehr reif und erfahren klingende Band in die Nähe einer Referenz zu rücken. Natürlich lieferten auch Corpus Delicti im Endeffekt nichts neues, wer tut das <a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/l_fc2199f4d70148949033e26d79ac8a33.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-25374" title="l_fc2199f4d70148949033e26d79ac8a33" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/l_fc2199f4d70148949033e26d79ac8a33-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a>schon, aber die Parallellen sind eher vorhanden als zu anderen Bands. Das Material ist eingängig, tanzbar und eigentlich sollten gerade &#8220;Showreel&#8221; und &#8220;White Noise White Light&#8221;, mit dem 2008 auch ein Talentwettbewerb gewonnen wurde, bereits Tanzflächenfüller in DEINEM Lieblingsclub sein.</p>
<p>Allerdings mache ich mir bei dermaßen überzeugenden 4 Songs, wie Murnau&#8217;s Playhouse sie auf das Demo packten, nicht einmal den Hauch einer Sorge, dass die Band, auch, wenn es für großartige Oldschool-Bands eher schwierig ist, in der Szene groß Fuß fassen wird. Während zweifelsfrei großartige Bands wie Zadera oder Tragic Black oder auch Vendemmian derzeit zumindest nie über den Status einer Kulttruppe für Freaks mit seltsamer, irgendwie untechnoider Musik herauskommen werden, drücke ich den Finnen alle Daumen.</p>
<div id="attachment_22831" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png"><img class="size-full wp-image-22831" title="Fenriz" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/11/Fenriz.png" alt="" width="109" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Fenriz</p></div>
<p>Wer immer noch also denkt, der Goth-Untergrund ist tot, der irrt sich. Und wer noch immer denkt, Goth sei weinerliche Musik für Menschen mit Faible für kitschige deutschsprachige Texte, der hat die Gelegenheit, sich eines besseren belehren zu lassen, indem er einfach mal bei Murnau&#8217;s Playhouse reinhört und sich ein Bild davon macht, wie echter Qualitäts-Goth Rock eigentlich seit gut 1980 auszusehen hat. &#8220;Sanity Show&#8221;, das ebenfalls bald hier rezensierte Debüt der Band, ist ebenfalls seit kurzem erhältlich und, soviel verrate ich schon mal, ebenso empfehlenswert.</p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Showreel</li>
<li>Bloodstopper</li>
<li>Sister Violence</li>
<li>White Noise White Light</li>
</ol>
<div id="attachment_23155" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/12/wertung9.png"><img class="size-full wp-image-23155" title="wertung9" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/12/wertung9.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(9 von 10)</p></div>
<p><strong>Anspieltipps</strong>:</p>
<p>- Showreel<br />
- White Noise White Light</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/murnausplayhouse"><cite>www.myspace.com/<strong>murnausplayhouse</strong></cite></a></p>
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		<item>
		<title>Santa Hates You &#8211; Crucifix Powerbomb (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2010/02/24/santa-hates-you-crucifix-powerbomb-review-und-kritik/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2010/02/24/santa-hates-you-crucifix-powerbomb-review-und-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 10:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BassTierchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektro Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Crucifix Powerbomb]]></category>
		<category><![CDATA[Santa hates you]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
&#8220;What you&#8217;re waiting for?&#8221; &#8211; Knapp zwei Jahre nach dem ersten Album von Peter Spilles (Project Pitchfork, IMATEM) und Jinxy mit dem Titel &#8220;You&#8217;re On The Naughty List&#8221; (VÖ 16.05.2008, Prussia Records) und der &#8220;Rocket Heart EP&#8221; rechtzeitig zum Nikolaus letzten Jahres ist es seit gestern endlich zu haben: Das Album &#8220;Crucifix Powerbomb&#8221;. Zwölf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_25153" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><em><em><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/SHY-CPb.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25153" title="Santa Hates You - Crucifix Powerbomb" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/SHY-CPb-150x150.jpg" alt="Santa Hates You - Crucifix Powerbomb" width="150" height="150" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Santa Hates You - Crucifix Powerbomb</p></div>
<p><em>&#8220;What you&#8217;re waiting for?&#8221;</em> &#8211; Knapp zwei Jahre nach dem ersten Album von <strong>Peter Spilles</strong> (<em>Project Pitchfork</em>, <em>IMATEM</em>) und <strong>Jinxy</strong> mit dem Titel <strong>&#8220;You&#8217;re On The Naughty List</strong>&#8221; (VÖ 16.05.2008, Prussia Records) und der <strong>&#8220;Rocket Heart EP&#8221;</strong> rechtzeitig zum Nikolaus letzten Jahres ist es seit gestern endlich zu haben: Das Album <strong>&#8220;Crucifix Powerbomb&#8221;</strong>. Zwölf energiegeladene, kreative und tanzbare Tracks erwarten gespickt mit Ironie das Publikum.<span id="more-25149"></span></p>
<p>Anders als die Songs von PPF sind SHY-Werke äußerst tanzflächen-orientiert. Harte Beats geben die Richtung an und werden von kreativen Synth-Sequenzen unterstützt. Keinesfalls chaotisch, sondern äußerst angenehm gestaltet PS den Aufbau der Songs, der nicht an der Flippigkeit der beiden Künstler zweifeln lässt.</p>
<p><strong>&#8220;Fuck That I&#8217;m Human!&#8221;</strong> verbreitet beim ersten Hören ein wenig Endzeitstimmung, was den großen Anklang erklärt, den <strong>Santa Hates You </strong>in der Cyber &amp; Industrial Szene findet. Die Musik erinnert mich &#8211; je länger ich den Song in der Repeat-One-Schleife lasse &#8211; immer mehr an eine Maschine, die viele sich schnell bewegende Teile hat.</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Kennst du schon die neueste Sünde?<br />
Selbst zu Denken ist untersagt.<br />
Es ist bereits in aller Munde<br />
Verbrecher ist, wer&#8217;s trotzdem wagt.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;">Wie eine Pumpe drückt<strong> &#8220;Hexenpolizei&#8221;</strong> einen vorwärts, gen Tanzfläche. Mit Witz und Ironie gehen Jinxy und PS gegen unseren Zeitgeist vor. In Zeiten der digitalen Informationsverbreitung ist man sehr schnell bereit, Gedanken anderer anzunehmen, ohne diese zu hinterfragen. Zwischen den Zeilen kann man Begriffe wie <em>Sexismus </em>und <em>Beeinflussbarkeit</em> durchschimmern sehen.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_25154" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/SHY-Beide.jpg"><img class="size-medium wp-image-25154" title="SHY" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/02/SHY-Beide-199x300.jpg" alt="SHY: Peter Spilles &amp; Jinxy" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">SHY: Peter Spilles &amp; Jinxy</p></div>
<p>Nachdem die <strong>&#8220;Rocket Heart EP&#8221;</strong> schon in Interviews interpretiert und erklärt wurde findet <strong>&#8220;Rocket Heart&#8221;</strong> als Song Nummer vier Platz auf &#8220;Crucifix Powerbomb&#8221;. Themen wie Homophobie, Rassismus und Sexismus aufgreifend (siehe Interview v. Treffpunkt Schwarz Jan. 2010) soll dieser Song der Dringlichkeit von Änderungen in unserer Zeit aufmerksam machen.</p>
<p style="text-align: left;">Heutiges Special des Reisebüros &#8220;Santa Hates You&#8221;: Die <em>&#8220;Hamster des Todes&#8221;</em> (Orkus 3/2010) laden ein zu einem Flug mit dem <strong>&#8220;Slime Green Spaceship&#8221;</strong> in das SHY-Universum. Highlights der durchgeknallten düster-bunten Reise: ein <em>&#8220;Buffet von erlesener Gedankentiefe und stimulierend rebellischen Eskapaden</em>&#8221; (Orkus 3/2010). Etwas futuristisch angehaucht ist auch dieser Song tanzflächenstürmender Natur.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Sexuelle Unordnung&#8221;</strong> macht wieder mächtig Lust auf Tanzflächeninvasion. Voyeurismus und Sexismus stehen im Zentrum des Sperrfeuers aus Beats, Synths und den aufmischenden Lyrics. Leider hat der Song nur 4.16min, was aber durch die Intensität vollauf kompensiert wird.<br />
Trotzdem brauch man nach diesem Song nicht aufhören, denn auch &#8220;La Malìa&#8221; hält einen auf dem Floor. Leicht psychedelisch verschwommen, mit einem zügigen Beat und flippiger Erschinung platzt der <strong>&#8220;La Malìa&#8221;</strong> aus den Lautsprechern &#8211; und verzaubert den Hörenden. (malia = ital. Bezauberung, Entzücken)</p>
<p style="text-align: left;">Abschluss des furiosen Releases bildet <strong>&#8220;Bootcamp&#8221;</strong>. 5:41min, die noch einmal das grandiose Können von PS als Komponist zeigen. Wenn auch weniger einheizend, ist Bootcamp definitiv genau der Song, der den Abschluss einer &#8220;Kampfansage an alle konformistisch[e] geistig[e] Wellenbrecher&#8221; bilden muss.</p>
<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_13865" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/07/basstierchen.gif"><img class="size-full wp-image-13865" title="BassTierchen" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/07/basstierchen.gif" alt="" width="109" height="144" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">BassTierchen</p></div>
<p><strong>Fazit:</strong> Man sollte dem Schicksal danken, das Jinxy und PS sich dereinst auf einem Friedhof trafen und zügig als Combo zueinander fanden &#8211; Die Geschichte ist übrigens nachlesbar im aktuellen Orkus 3/2010. Auf dem Tisch liegt ein meines Erachtens erstklassiges Werk, dass einem breiten Publikum wohl Gefallen sollte. Sowohl tiefsinnige Texte als auch Klänge überwältigender Vielfalt erwarten die Audienz, sowohl daheim, als auch in den Clubs.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Release: </strong>19.02.2010</p>
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<p style="text-align: left;"><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Fuck That I&#8217;m Human!</li>
<li>Hexenpolizei</li>
<li>God Is Hiding Under My Bed</li>
<li>Rocket Heart</li>
<li>Slime Green Spaceship</li>
<li>You Make Me Wanna Bang My Head Against The Wall And Not In A Good Way</li>
<li>Your Soul&#8217;s Funeral</li>
<li>Z.O.M.B.I.E.</li>
<li>Sexuelle Unordnung</li>
<li>La Malìa</li>
<li>The Bonus 2.0</li>
<li>Bootcamp</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_10872" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/05/wertung10.png"><img class="size-full wp-image-10872" title="wertung10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/05/wertung10.png" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Grandios: 10/10</p></div>
<p><strong>Anspieltipps:</strong></p>
<ul>
<li>Das gesamte Album, am Stück. Laut. Endlosschleife.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.myspace.com/santahatesyou" target="_blank">Santa Hates You: MySpace</a></p>
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