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	<title>Schwarze-News &#187; midnight-ivy</title>
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	<description>News zur Schwarze Szene von Gothic bis Metal, Elektro und Lifestyle. Gothic News &#124; Metal News &#124; Schwarze Szene News</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 08:48:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Dalriada &#8211; Ígéret (Review und Kritik)</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2011/02/14/dalriada-igeret-review-und-kritik/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 07:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metal Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut und kriegerisch kommen die ungarischen Folk-Metaller von Dalriada daher auf ihrem sechsten, aber ersten weltweit vertriebenen, Album Ígéret, bei dem sich inzwischen auch Elemente aus Death und Gothic Metal sowie Humppa in den einzigartigen Stil der Band eingeschlichen haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32307" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/DALRIADA_-_Ígéret_artwork.jpg"><img class="size-medium wp-image-32307" title="Dalriada - Ígéret" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/DALRIADA_-_Ígéret_artwork-300x300.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Dalriada - Ígéret</p></div>
<p>“<strong>Dalriada</strong>? Nie gehört!”, mag so manch einer denken. Mit Recht, denn während die Band in ihrer Heimat Ungarn zu den ganz Großen gehört, ist sie in Westeuropa noch weitgehend unbekannt.</p>
<p>Die Wurzeln der ungarischen Folk Metal Band gehen zurück ins Jahr 1998, als Gründer und Bandkopf <strong>András Ficzek</strong> in der westungarischen Stadt Sopron eine Heavy Metal Band gründete. 2003 entstand daraus die Band <strong>Echo of Dalriada</strong>, die es sich zum Ziel gemacht hatte, Metal mit heimischer Folklore zu verbinden. Dieser Name wurde 2007 zu <strong>Dalriada</strong> vereinfacht. Im selben Jahr erreichte die Band mit ihrem dritten Album <strong>Szelek</strong> den zweiten Platz der Ungarischen Charts. 2009 wurde sie für den wichtigsten ungarischen Musik-Preis nominiert. Für 2011 sind Auftritte in ganz Europa geplant.</p>
<p><span id="more-32304"></span></p>
<p><strong>Dalriada</strong>, so hieß das erste schottische Königreich. Doch Sprachwissenschaftler wollen die Wurzeln dieses Wortes im Alt-Ungarischen gefunden haben, wo es „Kriegsgesang“ bedeutet. Sehr passend, denn laut und kriegerisch kommen die Metaller daher auf ihrem sechsten, aber ersten weltweit vertriebenen, Album <strong>Ígéret</strong>, bei dem sich inzwischen auch Elemente aus Death und Gothic Metal sowie Humppa in den einzigartigen Stil der Band eingeschlichen haben.</p>
<p>Alle Songs sind in der Muttersprache des Sextetts verfasst, was es einem als Deutschem, der des Ungarischen nicht mächtig ist, ein bisschen erschwert, einen Zugang zu finden. Trotzdem lohnt es sich, in dieses Album einmal hineinzuhören, denn gerade die Fremdartigkeit von Sprache und Melodie macht einen großen Teil seines Reizes aus.</p>
<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/7ECEd_dalriada02.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-32311" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/7ECEd_dalriada02-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Was schon beim ersten Anhören auffällt, ist, dass die Songs, obwohl stilistisch teils recht unterschiedlich, doch sehr gut miteinander harmonieren. Abgesehen von <strong>Intro</strong> und <strong>Outro</strong>, die man eher als „gewöhnungsbedürftig“ bezeichnen kann, sind alle Stücke definitiv partytauglich. Wobei man vielleicht vorher die Wodkagläser in Sicherheit bringen sollte …</p>
<p>Die Lead-Sängerin <strong>Laura Binder</strong> hat eine angenehme, klare Stimme, die niemals schrill wird, während <strong>Barnabás Ungár</strong> (Keyboards) und <strong>Tadeusz Rieckmann</strong> (Drums) mit harschen Growls für einen interessanten Kontrapunkt sorgen. Im zehnten Stück, <strong>Leszek a Hold</strong>, gibt es als besonderes Highlight zudem noch einen Gastauftritt von <strong>Jonne Järvelä</strong>, dem Sänger von <strong>Korpiklaani</strong>, der einige Verse des Epos <strong>Kalevala</strong> auf Finnisch vorträgt. Mehrere Gitarren- und Schlagzeug-Soli beweisen, dass diese Band nicht nur gesanglich, sondern auch musikalisch eine Menge drauf hat.</p>
<p>Fazit: Auch wenn die Sprache eine gewisse Barriere bildet, können <strong>Dalriada</strong> auf <strong>Ígéret</strong> durch ihre harmonischen Kompositionen überzeugen und nach dem ersten „Kulturschock“ durchaus Lust auf mehr machen. Besonders zu loben sind der Abwechslungsreichtum und die klangliche Vielfalt der Stücke. Wer Folk Metal mag und osteuropäischer Folklore gegenüber aufgeschlossen ist, wird den Kauf dieses Albums keinesfalls bereuen.</p>
<div id="attachment_25468" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung9.png"><img class="size-full wp-image-25468 " title="9/10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/03/wertung9.png" alt="9/10" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">9/10</p></div>
<p><strong>Erscheinungsdatum:</strong> 18. Februar 2011</p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong><br />
Hajdutanc<br />
Ígéret<br />
Kinizsi Mulatsága</p>
<p><strong>Tracklist:</strong><br />
01. Intro<br />
02. Hajdútánc<br />
03. Hozd el, Isten<br />
04. Mennyei Harang<br />
05. Ígéret<br />
06. Igazi Tüz<br />
07. Kinizsi Mulatsága<br />
08. A Hadak Útja<br />
09. Leszek a Csillag<br />
10. Leszek a Hold (feat. Jonne Järvelä)<br />
11. Outro</p>
<div id="attachment_32312" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Dalriada.jpg"><img class="size-medium wp-image-32312" title="Dalriada" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Dalriada-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dalriada</p></div>
<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Dalriada.jpg"><strong>Dalriada im Internet:</strong></a></p>
<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Dalriada.jpg">http://www.dalriada.hu</p>
<p>http://www.myspace.com/dalriadahu</p>
<p>http://www.facebook.com/Dalriadahu</a></p>
<p><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2011/02/Dalriada.jpg">http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=9F7b4skyUy4</a></p>
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		<title>Saltatio Mortis &#8211; Interview</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2009/10/17/saltatio-mortis-interview/</link>
		<comments>http://www.schwarze-news.de/2009/10/17/saltatio-mortis-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 13:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter News]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor dem Konzert am 08.10.09 in Köln nahmen sich Alea der Bescheidene und Bruder Frank dankenswerter Weise die Zeit, um mit den Schwarzen News über so wichtige Themen wie Märchen, Freiheit und Mittelalter zu reden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21071" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea_Frank01.JPG"><img class="size-medium wp-image-21071" title="Alea_Frank01" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea_Frank01-300x225.jpg" alt="Bruder Frank (links) und Alea der Bescheidene (rechts)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bruder Frank (links) und Alea der Bescheidene (rechts)</p></div>
<p>Pünktlich um 18:30 Uhr sind Tom und ich am 08.10. an  der <strong>Live Music Hall</strong>, doch von <strong>Kai</strong>, mit dem ich mich hier treffen sollte, fehlt jede Spur. Mehrere Leute, die ich anspreche, entpuppen sich als Nicht-<strong>Kai</strong>s. Auch von der Security kennt ihn niemand. Nachdem ich allerdings erklärt habe, dass wir zu einem Interview hier sind, werden wir doch freundlich in den Backstage-Bereich gelassen und sollen dort nach einem <strong>Christian</strong> suchen. Den finden wir nicht. Aber stattdessen begegnen wir … genau: <strong>Kai</strong>.</p>
<p>Ab hier läuft (fast) alles glatt. Zwei Bandmitglieder tauchen auf und entführen uns in eine Umkleide, die den Charme einer Rumpelkammer ausstrahlt und, wie sich herausstellen soll, nicht einmal ihre ist, denn plötzlich taucht ein irritierter Spielmann im „Lendentuch“ auf und fragt, was wir denn in seiner Umkleide machen. Na was schon – ein Interview natürlich! Und zwar dieses hier:<span id="more-21067"></span></p>
<p><strong>SN:</strong> Es wäre nett, wenn sich meine Gesprächspartner unseren Lesern mal kurz vorstellen könnten, so mit Namen, und was ihr in der Band macht.</p>
<p><strong>Alea:</strong> Ja, hallo, hier ist <strong>Alea</strong> von <strong>Saltatio Mortis</strong>. An meiner Seite sitzt …</p>
<p><strong>Bruder Frank:</strong> … <strong>Bruder Frank</strong>. Ich spiele Bass. …<br />
Vielleicht solltest du auch noch sagen, was du machst?</p>
<p><strong>Alea:</strong> Ja, außer dass ich <strong>Frank </strong>durch den Kakao ziehe, bin ich der Sänger der Band und spiele Bouzoukis, Dudelsäcke, Schalmeien … und wenn man mir eine Gitarre in die Hand gibt, die auch noch.</p>
<p><strong> </strong><strong>SN:</strong>Ihr habt als Mittelalterband angefangen, werdet bei Wikipedia z.B. auch noch immer als solche geführt und tretet weiterhin auf Märkten auf. Es ist aber doch ziemlich deutlich, dass ihr in den letzten Jahren immer mehr Gefallen gefunden habt an der Vermischung mittelalterlicher Elemente mit Rockmusik und euch dabei auch durchaus modernen Themen widmet. Würdet ihr euch selbst noch als Mittelalterband bezeichnen und wenn ja, wie definiert ihr dieses „Mittelalter“ für euch?</p>
<p><strong>Alea: </strong>Es ist so: <strong>Saltatio Mortis</strong> ist noch immer, wie auch früher, eine Gruppe von Spielleuten, die den Blick in die Moderne gewagt haben. Wir sind keine Rockband, sondern wir sind Mittelalter-Spielleute, die das Werkzeug der modernen Musik nutzen. Das heißt, dementsprechend sind auch die Texte und die Geschichten, die wir erzählen. Wir erzählen Geschichten aus dem Leben. Das haben Spielleute früher schon gemacht. Und … hmm, moderne Themen … ich denke, nicht unbedingt. Ich denke, dass wir die Themen ansprechen, die eigentlich Leute auch schon in früheren Zeiten interessiert haben.</p>
<p><strong>SN: </strong>Na ja, also das <strong>Ebenbild</strong> zum Beispiel ist ja doch ein sehr modernes Thema.</p>
<p><strong>Alea: </strong>Das kann man sehen, wie man will. Es geht genauso auch die Möglichkeit zu sagen, man ist ein Alchemist oder Magier, der sein eigenes Leben so lange verlängern will, dass er sich … ja, dass er sich unsterblich macht mit einer solchen Sache. Das hat man nämlich früher auch schon gemacht. Zum Beispiel <strong>Dr. John Dee</strong> am Hof der englischen Königin. [<em>Anm. der Redaktion: englischer Mathematiker, Astronom, Astrologe, Geograph, Mystiker und Berater der Königin Elisabeth I..</em>]</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_21075" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Erscheinung.JPG"><img class="size-medium wp-image-21075" title="Erscheinung" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Erscheinung-300x225.jpg" alt="Eine merkwürdige Erscheinung ..." width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Eine merkwürdige Erscheinung ...</p></div>
<p><strong>SN: </strong>Eine ganze Reihe eurer Songs, wie etwa <strong>Falsche Freunde</strong> oder <strong>Keines Herren Knecht</strong> könnte man als sozialkritisch bezeichnen, <strong>Ebenbild</strong> mit dem Thema „Klon“, ebenso wie <strong>Manus Manum Lavat</strong>, sind eigentlich sogar politisch. Wollt ihr die Welt verbessern?</p>
<p><em>(Allgemeines Gelächter.)</em></p>
<p><strong>Bruder Frank: </strong>Da weder er noch ich die Texter der Band sind: Wir sehen uns in erster Linie definitiv nicht als politische Band. Wir greifen nur, wie <strong>Alea</strong> eben schon sagte, Themen auf, die es schon seit Urzeiten gibt, Meinungsverschiedenheiten usw., von Betrügereien, von anderen Dingen, die geschehen im Leben. Die gibt es heute noch. Die wird es immer geben. Von daher: Wir erzählen tatsächlich aus dem Leben, oder eben was uns passiert, und verkleiden es dementsprechend eben auch mit Mittelalterlichem, mittelalterlicher Poesie oder eben im Mittelaltergewand, damit es einfach stimmiger ist mit der Musik, die wir machen. Wir spielen Rockmusik, aber wir haben immer noch bei jedem Song diese Mittelalterinstrumente dabei, was auch weiter so bleiben wird. Ebenso sehen wir es als wichtig für uns, dass wir … öhm … nennen wir sie mal „alte“ Themen … aufgreifen, wie z.B. auch Märchen, oder eben sehr aktuelle gesellschaftliche Themen.</p>
<p><strong>SN: </strong>Das Sprichwort „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ ist ja eigentlich nicht gerade positiv gemeint, sondern soll so viel heißen wie: „Wer Ärger macht, bekommt den doppelt und dreifach zurück.“. Welchen „Ärger“ wollt ihr machen, und welchen Sturm wollt ihr ernten?</p>
<p><strong>Bruder Frank:</strong> Den Sturm haben wir bisher nicht geerntet. Wir haben nur den Wind gesät. <em>(Lacht.)</em></p>
<p><strong>SN:</strong> Ja, das dauert ja ein bisschen, bis der sprießt, ne? <em>(Lacht.)</em></p>
<p><strong>Alea:</strong> Es ist ja aber auch so, dass es eben NICHT ein rein negatives Ding ist. Es ist ein Sprichwort, genauso wie „Wie es in den Wald reinschallt, so schallt es raus“. Man kann ja genauso auch einen guten Wind säen und einen starken Sturm ernten.</p>
<p>SN: Ja gut, aber der Ursprung dieses Spruches ist ja im Alten Testament. Da ist das schon ziemlich deutlich. [<em>Anm. der Redaktion: Die Bibelstelle lautet: „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“</em>]</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_21072" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea_Frank02.JPG"><img class="size-medium wp-image-21072" title="Alea_Frank02" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea_Frank02-300x225.jpg" alt="Bei manchen Fragen war die Antwort nicht einfach!" width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bei manchen Fragen war die Antwort nicht einfach!</p></div>
<p><strong>Bruder Frank: </strong>Also letztendlich, was die neue Platte bei uns zeigt … unter anderen kam da auch eine Umbesetzung noch mal mit dieser CD: Wir gehen voran. Wir trauern nicht irgendwie der Vergangenheit hinterher. Die ist ein Teil unserer Entwicklung. Das gab es immer bei Saltatio Mortis. Wir gehen nach vorne. Und zwar ziemlich flott. Und ich denke, mit diesem Nebensatz quasi passt das einfach super zu unserer aktuellen Entwicklung und wohin wir wollen.</p>
<p><strong>SN: </strong>Auf eurer aktuellen CD findet sich das Stück <strong>Das kalte Herz</strong>, eine, wenn auch etwas verkürzte, musikalische Umsetzung des gleichnamigen Märchens von <strong>Hauff</strong>. Was hat euch an dieser eigentlich ja sehr düsteren Geschichte eines heute (leider) weitgehend unbekannten Autors so fasziniert, dass ihr einen Song daraus gemacht habt?</p>
<p><strong>Alea:</strong> <strong>Das Kalte Herz</strong> haben <strong>Lasterbalk</strong> und ich schon seit Jahren im Hinterkopf gehabt und da mal rangehen wollen, weil … das ist einfach ein Märchen, was einen in der Kindheit sehr bewegt oder begleitet hat. Und so Sachen … wenn sie einem etwas bedeutet haben, bleiben die ja auch präsent. Genauso ist das damit bei uns beiden gewesen. Und deswegen haben wir da schon sehr oft drüber geredet, jahrelang, und jetzt hat’s halt funktioniert, den Text fertig zu stellen. Und dann haben <strong>Frank </strong>und ich den Song daraus gemacht.</p>
<p><strong>SN: </strong>Den finde ich übrigens sehr schön. Ich fand das Märchen nämlich auch immer sehr eindrucksvoll.</p>
<p><strong>Alea:</strong> Ja. Und es gibt ne wunderschöne Filmumsetzung von diesem tschechischen Filmteam. Das ist ganz großartig!</p>
<p><strong>SN:</strong> Ja, stimmt. Ich erinner mich … [<em>Anm. der Redaktion: Nachforschungen ergaben allerdings, dass es ein DDR-Film, der aber in Tschechien einen Filmpreis erhielt.</em>]</p>
<p>Ihr habt schon früher Märchen zu Songs verarbeitet, so etwa die „Sieben Raben“ oder die Geschichte vom Frauenmörder Blaubart in <strong>Tritt ein</strong>. Nun waren Märchen lange Zeit verpönt. Man warf ihnen vor, zu grausam zu sein, Rollenklischees und Vorurteile zu transportieren … Glaubt ihr, dass die Menschen heute wieder Märchen brauchen? Und warum?</p>
<p><strong>Alea:</strong> Ich bin ganz sicher, dass Menschen Märchen brauchen. Und ich bin auch der Meinung, dass sie sie immer gebraucht haben, weil, eine ganz wichtige Sache für Kinder, oder wo man sich auch als Erwachsener geistig mit beschäftigen kann, sind klare Rollenmuster. Klare Rollenmuster bzw. klare Gut-und-Böse-Rollen, die man in Märchen ja einfach wahnsinnig gut besetzt hat. Und die man auch immer noch mit einer Eigenschaft verbindet, die somit halt auch stellenweise in ihrer ganzen Härte oder in ihrer ganzen Kälte gezeigt wird. Viel überspitzter, als es im normalen Leben ist, aber man kommt einfach durch solche Sachen zum Nachdenken. Ich meine, was in Asien die ganzen Sprüche sind, das sind bei uns die Märchen. Da sind Lebensweisheiten in den Sachen drin, und ich glaube nicht, dass die Menschheit so weit ist, dass sie keine Lebensweisheiten aus alter Zeit mehr braucht.</p>
<p><strong>SN: </strong>Häufig taucht bei euch das Thema „Freiheit“ auf, nach dem ihr unter anderem ein Bonusstück auf dem neuen Album benannt habt. Welche Freiheiten sind euch beiden persönlich am wichtigsten?</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_21070" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea.JPG"><img class="size-medium wp-image-21070" title="Alea" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea-225x300.jpg" alt="Ist dieser zurückhaltende Mensch wirklich Alea?" width="225" height="300" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Ist dieser zurückhaltende Mensch wirklich Alea?</p></div>
<p><strong>Bruder Frank:</strong> Öhm … na ja, unser Job, den wir tun, den wir lieben, den wir tun DÜRFEN, bringt gewisse Freiheiten mit sich, allerdings auch ne Menge Disziplin, die die eine oder andere Freiheit, ich sag jetzt mal: temporär, auf die Seite schiebt <em>(lacht)</em>, weil, wenn wir nicht sehr viel daran arbeiten, an dem, was wir gerade haben mit der Band, wird das nicht weiter nach Vorne gehen. Deswegen sieht man bei uns oft sehr viele Laptops rumstehen, weil wir eben auch sehr viel daran arbeiten, dass es weitergeht.</p>
<p>Gewisse Freiheiten … Für mich ist es sehr wichtig, dass ich in meinen Bereichen tun und lassen kann, was ich will. Dass man mir das Vertrauen mehr oder weniger rüberbringt, dass ich … dass man mir vertraut und mir einfach freie Hand lässt in dem Maße, wie ich arbeiten möchte, wie ich kann. Das ist eine Freiheit, die sicherlich nicht jeder in seinem Beruf hat. Das schätze ich sehr. Und meine eigene Zeiteinteilung ebenso. Auch wenn ich wahrscheinlich von den Uhrzeiten derjenige bin, der am normalsten an einer Festanstellung arbeitet, was hier die Band angeht. <em>(Lacht.)</em> Ansonsten, ja … ich meine, das Tolle, was mich an Musik auch immer noch fasziniert und was uns unter anderem auch sehr betrifft: dass wir aus NICHTS etwas erschaffen und das dann im Media-Markt-Regal steht. Also, so war es bisher. Und das sind Freiheiten, die kann ich jetzt nicht in einem anderen Beruf – was man so alltäglich „Beruf“ nennt – sehen. Und vor allem auch nicht für mich, in meiner Lage, weil ich eben doch sehr für mich arbeite und da eben machen und tun und lassen kann, was ich möchte.</p>
<p><strong>SN:</strong> Und wie sieht das bei dir aus, <strong>Alea</strong>?</p>
<p><strong>Alea:</strong> Es ist so, also, wie er schon gesagt hat, dass wir das Glück haben, einen Beruf zu machen oder einen Beruf wählen konnten, den wir lieben oder der uns erfüllt, der einfach ein Teil unseres Lebens ist. DAS ist schon eine Riesenfreiheit. Die haben die meisten Leute nicht. Und da ist man auch immer sehr dankbar für. Des weiteren: die Freiheit, Kind zu bleiben. Also irgendwo dieses innere Kind auch zu halten. Wir haben jetzt zum Beispiel <strong>Honigdieb</strong> bei uns mit dabei. Da ist der <strong>Hannes</strong>, der Sänger von <strong>Honigdieb</strong>, der irgendwie auf die 50 losgeht. Das würde man aber nie denken, weil der so jung geblieben ist in seinem Kopf … und so viel erlebt hat und auch so viele großartige bzw. miese Erlebnisse hatte. Aber … das ist ein Glück, wenn man so etwas erleben darf, denn das formt einen. Das macht einen zu einem besonderen Menschen. Und dazu braucht man diese Freiheit.</p>
<p><strong>SN: </strong>Ihr habt einmal geäußert, dass ihr es wichtig findet, dass man sich als Band weiterentwickelt und nicht an einem bestimmten Punkt einfach stehen bleibt. Es gibt aber auch Fans, die damit gar nicht klar kommen, wie man z.B. sehr schön sehen konnte, als <strong>Subway to Sally Engelskrieger</strong> herausbrachten. Da meinten plötzlich viele, das sei nicht mehr „ihre“ Band.</p>
<p><strong>Alea: </strong>Was aber immer noch eins der erfolgreichsten Alben von <strong>Subway to Sally</strong> ist!</p>
<p><strong>SN:</strong> … und inzwischen auch als eines ihrer besten bewertet wird.</p>
<p><strong>Alea:</strong> Richtig.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_21073" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea_Konzert01.JPG"><img class="size-medium wp-image-21073" title="Alea_Konzert01" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Alea_Konzert01-300x225.jpg" alt="Oder doch eher ... Jetzt halt doch mal still! ..." width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Oder doch eher ... Jetzt halt doch mal still! ...</p></div>
<p><strong>SN:</strong> Was würdet ihr jemandem antworten, der euch sagt: „Hey, ich war mal ein Riesenfan von euch, aber eure Musik hat sich so verändert – das ist einfach nicht mehr mein Ding!“</p>
<p><strong>Bruder Frank: </strong>Gerade <strong>Saltatio Mortis</strong> hat sehr viele Veränderungen durchgemacht, vor allem, was die Musik angeht. Also angefangen mit Mittelaltermusik, gepaart mit Electro, inzwischen beim Rock angelangt … Die Band wird sich wahrscheinlich nicht mehr so drastisch ändern, aber das Problem sehe ich eher im Stillstand. Ich meine, warum sollen wir die fünfte <strong>Henker</strong>, <strong>Asche</strong> oder <strong>Wer Wind saet</strong> machen. Das ist ja auch für uns nicht wirklich eine Herausforderung, oder eben nicht das, wonach wir streben. Wir streben nach immer nem besseren Song, immer ner besseren Melodie, und das ist ein langer Weg. Und finden wird man’s eh nie. Also, ich nehme mal an, wir werden weitermachen, dieses Ziel zu verfolgen, genau dies zu erreichen. Und das ist das Bestreben eines jeden Musikers. Natürlich kommt das gerade bei uns öfter vor: „Früher wart ihr ja viel besser!“ Das sagen sie zu den <strong>Ärzten</strong> auch. <em>(Allgemeines Gelächter.)</em> … Ja, das ist so. Ich meine, wir werden kein Album doppelt machen. Das wird niemals geschehen. Warum sollten wir auch? Wir haben immer noch Songs über seit der letzten CD, die eben nicht aufs Album kamen. Auch diese Songs sind ganz anders als die Songs, die eben jetzt auf der Platte sind, und wir hatten enorme Schwierigkeiten, wirklich diese 12 oder 14 Songs auszusuchen, die jetzt auf CD im Laden standen. Es gibt noch so viele Ideen, die wir umsetzen wollen, und ALLE Ideen passen niemals in einen Song, passen niemals in ein Album. Also so sehe ich das. Und wenn ein Fan ein Lieblingsalbum hat, und wir schreiben für IHN kein neues Lieblingsalbum … dann hat er’s ja schon. <em>(Allgemeines Gelächter.)</em> Nein, aber ich meine … das ist keine Kritik. Also ich seh’s nicht als Kritik. Ich seh’s eben so: Die Band wird sich verändern, die Band wird sich IMMER WEITER verändern, mal drastischer, mal weniger, und das ist, wie wir sind. Letztendlich ist jedes Album eine Momentaufnahme. Ansonsten: Es werden noch viele neue Dinge kommen. Und wer dafür offen ist, der kann gerne mitgehen.</p>
<p><strong>SN: </strong>Einerseits sind euch gehaltvolle Texte offensichtlich wichtig, andererseits spielt ihr aber auch fremdsprachige Songs wie etwa das schwedische <strong>Varulfen</strong>, bei denen man nicht erwarten kann, dass jeder die Sprache versteht und gleich weiß, worum es geht. Warum übertragt ihr solche Stücke nicht ins Deutsche, sondern behaltet den Originaltext bei?</p>
<p><strong>Alea:</strong> Da gibt es einen sehr wichtigen Grund dafür. Wir wollen ja nicht das Textgut, das irgendwann mal ein Troubadour oder ein schwedischer Geschichtsschreiber im 12. Jahrhundert oder im 8. Jahrhundert oder wann auch immer geschrieben hat, das wollen wir uns ja nicht aneignen, sondern wir wollen dem einen Tribut zollen und die Leute damit begeistern, was jemand vor vielen Jahren mal geschrieben hat. Ich finde, das Schlimmste, was es gibt, ist, wenn man ne Geschichte nimmt, z. B. irgend nen schönen <strong>Uhland</strong>-Text, dazu irgendwie ein, zwei Worte ins Neudeutsch umwirft, dann statt den „Sängerfluch“ den „Spielmannsfluch“ draus macht und drunter schreibt, der Text wäre von einem selbst. Das finde ich schlimm!</p>
<p><strong>SN: </strong>Achtet ihr eigentlich darauf, was andere Bands, mit denen ihr ja öfter verglichen werdet, wie Subway to Sally, In Extremo oder Schandmaul, gerade machen und beeinflusst das eure eigene Arbeit in irgendeiner Weise?</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_21074" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM071.JPG"><img class="size-medium wp-image-21074" title="SM07" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM071-300x225.jpg" alt="... ein &quot;Ebenbild&quot; von dem da?" width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">... ein &quot;Ebenbild&quot; von dem da?</p></div>
<p><strong>Bruder Frank: </strong>Also ich denke, wir beide hier können nur für uns sprechen. Wir können in dem Fall nicht für die Band sprechen. Bei mir ist es so: Ich kannte <strong>Saltatio Mortis</strong> bis zwei Monate vor meinem Einstieg nicht mal. Also vor meiner ersten Tätigkeit für <strong>Saltatio</strong>. Ich selber habe keine Mittelalter-CD außer unserem kompletten CD-Schrank im Wandschrank stehen. Aber nicht mal das hör ich an, weil ich die Musik so oft um mich herum habe, bei Proben, beim Arbeiten damit oder beim Schreiben an neuen Songs. Ich höre diese Szene gar nicht. Man merkt ja auch, ich fehle wohl immer auf Mittelalter-Märkten. <em>(Lacht.)</em> Ich bin da tatsächlich nicht dabei. Das ist aber auch nicht wirklich meine Welt. ICH betrachte es gar nicht. Das kann ich sagen. Ich höre die Bands maximal, wenn wir gemeinsam auf Festivals spielen. Da finde ich sie auch gut. Aber privat interessieren mich ganz andere Dinge als diese Sparte von Musik. Meine Inspiration kommt von vielen anderen Dingen, aber nicht, ich sag jetzt mal: von Genre-Bands.</p>
<p><strong>Alea: </strong>Bei mir ist es so: Dadurch, dass ich sehr lange in der Szene bin, seit fast 10 Jahren, ist <strong>Saltatio Mortis</strong> auch durch die Musik dieser Szene gegründet worden. Ich würde aber nicht Namen wie <strong>In Extremo</strong> oder <strong>Subway to Sally</strong> nennen, sondern eher halt <strong>Corvus Corax</strong> zum Beispiel. <strong>Corvus Corax</strong> oder damals unsere Kollegen von <strong>Wohlgemut</strong>. Mit denen sind wir ja auf den Mittelaltermärkten aufgewachsen, und somit hat man sich halt mehr in DER Sparte orientiert. Und irgendwann ging es dann weiter. Also z.B., wenn man jetzt sagt: <strong>Subway to Sally</strong>, dann sag ich ganz klar: <strong>Engelskrieger</strong>. Das ist das beste Album, das sie gemacht haben. Meine Meinung. Das kann man anders sehen, muss man nicht. <strong>In Extremo</strong> – die Jungs sind dort, wo sie hingehören. Die haben viel geleistet, viel gearbeitet – meine Musik war’s noch nie. Das vielleicht dazu. Ansonsten: Ich mag die Jungs alle, habe mit keinem Probleme, aber mein Musikgeschmack liegt auch in ner ganz anderen Richtung, eigentlich.</p>
<p><strong>SN: </strong>Gibt es noch eine persönliche Message von euch, die ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben wollt?</p>
<p><em>(Ratlose Blicke, Alea zeigt auf Frank, Frank auf Alea, allgemeines Gelächter.)</em></p>
<p><strong>Alea:</strong> Tja … also … schön, dass ihr zugehört habt, schön, dass es euch interessiert hat, dass ihr euch die Zeit genommen habt, und ich hoffe, man sieht sich auf Tour. Vielleicht irgendwo auf einem Mittelalter-Markt nächstes Jahr. Wir bleiben das, was wir sind. Bleibt ihr das auch. Alles Gute!</p>
<p><strong>SN: </strong>Famous last words! Vielen Dank für das Interview!</p>
<p><em>Das Interview führte für Schwarze News <strong>midnight-ivy</strong>. Die Fotos machte <strong>Tom Plum</strong>.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Links:</strong></span></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Dee" target="_blank">John Dee</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Hauff" target="_blank">Wihelm Hauff </a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_kalte_Herz_%28Film%29" target="_blank">Der Film <strong>Das kalte Herz</strong> </a></p>
<p><a href="http://www.saltatio-mortis.com/de/band" target="_blank">Saltatio Mortis </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konzertbericht: Saltatio Mortis in der Live Music Hall in Köln am 08.10.2009</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2009/10/13/konzertbericht-saltatio-mortis-in-der-live-music-hall-in-koln-am-07-10-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 14:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[honigdieb]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Saltatio Mortis]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines sei gleich vorne weg erwähnt: Es war ein tolles Konzert und trotz kalten und regnerischen Wetters vor der Tür brachten Saltatio Mortis, wie schon fast nicht anders zu erwarten, die Halle zum Kochen!
Doch widmen wir uns erst einmal der Vorband namens Honigdieb, die von Alea höchstpersönlich angekündigt wurde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20726" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM03.JPG"><img class="size-medium wp-image-20726" title="SM03" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM03-300x225.jpg" alt="Saltatio Mortis säen Wind in Köln" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Saltatio Mortis säen Wind in Köln</p></div>
<p>Eines sei gleich vorne weg erwähnt: Es war ein tolles Konzert und trotz kalten und regnerischen Wetters vor der Tür brachten <strong>Saltatio Mortis</strong>, wie schon fast nicht anders zu erwarten, die Halle zum Kochen!</p>
<p>Doch widmen wir uns erst einmal der Vorband namens <strong>Honigdieb</strong>, die von <strong>Alea</strong> höchstpersönlich angekündigt wurde. Ihren Namen hat sie nach eigener Aussage von einem afrikanischen Vogel abgeleitet, der mit seinem Gesang Dachse zu Bienennestern führt. Nachdem diese das Nest geplündert haben, bleibt noch genug Honig für den klugen Vogel übrig, an dem er sich bedienen kann, ohne sich noch mit dem erbosten Bienenschwarm herumschlagen zu müssen. Und der Name passt, denn die Band bedient sich schamlos bei allem, was ihr unter die Finger kommt. Inhaltlich ist das eine Mischung aus Küchenpsychologie, Lebensweisheiten, Platitüden, Kinderreimen, Albereien und – hin und wieder – Tiefsinn. Musikalisch bewegt sich das Ganze irgendwo zwischen Chanson, Pop, Punk, Ska, Indie, Rock, Soul …<span id="more-20717"></span></p>
<div id="attachment_20723" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Honigdieb05.JPG"><img class="size-medium wp-image-20723" title="Honigdieb05" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Honigdieb05-300x225.jpg" alt="Überraschend anders: Honigdieb" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Überraschend anders: Honigdieb</p></div>
<p>Klingt chaotisch? Ja!<br />
 Klingt bescheuert? Ja!<br />
 Klingt … langweilig? NEIN!</p>
<p>Als die Band um 19:50 Uhr die Bühne betrat, war meine erste Assoziation <strong>Coppelius</strong>, denn Frontmann <strong>Sir Hannes</strong> erschien in Gehrock und Zylinder. Das war es dann aber auch schon mit der Ähnlichkeit, denn <strong>Honigdieb</strong> ist nun mal, wie es im ersten Song so schön hieß, „vielleicht <strong>einzig, aber nicht artig</strong>“. Das stellten sie musikalisch unter Beweis mit Songs wie <strong>Seelentropfen</strong>, <strong>Unterwegs in Sachen Liebe</strong> oder <strong>Ich Gott</strong>. Und <strong>Sir Hannes</strong> griff tief in die Klamottenkiste, entledigte sich des Gehrocks und Zylinders, trug mal eine Militärkappe, mal eine wuschelige Fellmütze und kaputte Sonnenbrille, stellte seinen nackten Oberkörper zur Schau oder wedelte mit einem weitärmeligen Rüschenhemd über die Bühne und schreckte auch nicht davor zurück, sich einen LED-Blinker in die Hose zu stecken. Zauberhaft wurde es, als er eine weiße Taube (nein, keine echte!) um sich kreisen ließ, und böse, als eine Zuschauerin in Bühnennähe wohl etwas zu laut ein Liebeslied hören wollte: „Was hast du gesagt? Du möchtest gerne mal ein Liebeslied hören? Ja, du siehst auch so verträumt aus. Für dich!“ Der Song <strong>Madame</strong> mit Versen wie den folgenden war allerdings wohl nicht so ganz das, was die Frau gemeint hatte:</p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_20722" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><em><em><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Honigdieb04.JPG"><img class="size-medium wp-image-20722" title="Honigdieb04" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/Honigdieb04-300x225.jpg" alt="Sir Hannes" width="300" height="225" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Sir Hannes</p></div>
<p><em> </em></p>
<p><em>Du hast mich betrogen, des öfteren belogen, die Karten in Einbahnstraßen verteilt.</em></p>
<p><em>Du warst Dir zu sicher, einfach zu sicher, jetzt hörst Du mich kichern und Dein Auge das weint.<br />
 Du spielst mit der Liebe, hast krankhafte Triebe und der Teufel der lacht heut´ Nacht.<br />
 Kannst all das machen, was immer Du willst &#8211; nimm Deine Sachen &#8211; zum Abschied ein Lachen</em></p>
<p><em>Fick Dich ins Knie Madame, Madame, mich kriegst Du nie Madame, Madame<br />
 Fick Dich ins Knie Madame, Madame, Madame – Madame</em></p>
<p>Quasi als Entschädigung folgte jedoch noch <strong>Ach, du süße Kleine</strong>, wo es dann doch etwas romantischer wurde.</p>
<p>Nach 50 Minuten war Schluss. Es gab lauten Applaus und auch deutliche Zugabe-Rufe, die leider unerhört blieben.</p>
<p><strong>Mein Fazit zu dieser Band: </strong>Ungewöhnlich, witzig, innovativ. Ein Live-Auftritt lohnt sich allemal, selbst wenn man sich die Musik zu Hause vielleicht nicht freiwillig anhören würde.</p>
<p>Während des Bühnenumbaus war, etwas ungewohnt an diesem Ort, Klaviermusik zu hören, die mir irgendwie vertraut vorkam.</p>
<p>Doch dazu am Ende mehr. Die bei <strong>Honigdieb</strong> noch angenehme Ellenbogenfreiheit bietende Halle füllte sich währenddessen zusehends.</p>
<div id="attachment_20724" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM01.JPG"><img class="size-medium wp-image-20724" title="SM01" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM01-300x225.jpg" alt="Lasterbalk an den Drums" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Lasterbalk an den Drums</p></div>
<p>Dann erklang das Intro, die Bühne wurde in blau-violettes Licht getaucht, <strong>Lasterbalk der Lästerliche</strong> nahm seinen Platz hinter den Drums ein, auch die anderen Bandmitglieder erschienen, zuletzt unter tosendem Applaus Frontmann <strong>Alea der Bescheidene</strong>, und es ging los mit <strong>Rastlos</strong>, einem Titel der sowohl die Band, als auch insbesondere <strong>Alea</strong> und eigentlich das ganze Konzert beschreibt:</p>
<p>Rastlos wechseln <strong>Saltatio Mortis</strong> zwischen „klassischer“ Mittelaltermusik und Mittelalter-Rock hin und her und entwickeln sich dabei noch ständig weiter, warten immer wieder mit Überraschungen auf.</p>
<p>Rastlos sprintete <strong>Alea</strong> über die Bühne, animierte das Publikum und band die Bandmitglieder in launige Anmoderationen ein.</p>
<div id="attachment_20729" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM06.JPG"><img class="size-medium wp-image-20729" title="SM06" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM06-300x225.jpg" alt="Der Tanz der Sackpfeifen ..." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Tanz der Sackpfeifen ...</p></div>
<p>Rastlos ging es musikalisch über diverse <strong>SM</strong>-Evergreens wie <strong>Dunkler Engel</strong>, <strong>Tod und Teufel</strong> oder <strong>Uns gehört die Welt</strong> auch noch quer durch das neue Album <strong>Wer Wind saet</strong>. Und nach jedem Stück gab es tosenden Applaus, es wurde immer wärmer, die regennasse Kleidung der Gäste begann zu trocknen. Dafür bildete sich in der Halle allmählich ein feuchtwarmes Dschungelklima, was der Begeisterung jedoch keinen Abbruch tat.</p>
<p>Zwischendurch wirbelten <strong>Falk</strong> und <strong>El Silbador</strong> mit ihren Sackpfeifen umeinander, dass man sich nur wundern konnte, dass die dabei keinen Drehwurm bekamen.</p>
<p>Bei <strong>Aus Träumen gebaut</strong> wogten Hände und Feuerzeuge im Saal.</p>
<p>Eindrucksvoll dann <strong>Ebenbild</strong>, bei dem die erste Strophe a capella gesungen wurde.</p>
<p>Nach <strong>Wirf den ersten Stein</strong> war auch <strong>Alea</strong> deutlich bewegt und kommentierte: „Was wir in den letzten zwei Wochen erlebt haben … FÜR SOLCHE LEUTE MACHE ICH DAS!“</p>
<div id="attachment_20730" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM07.JPG"><img class="size-medium wp-image-20730" title="SM07" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM07-300x225.jpg" alt="Alea der Bescheidene liebte die Kölner!" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alea der Bescheidene liebte die Kölner!</p></div>
<p>Was denn – nach <strong>Uns gehört die Welt</strong> sollte schon Schluss sein? Nein, natürlich nicht! Mit lautem „Ohhh-hohoho-hoho-HOOO-ho!“ (aus dem <strong>Spielmannsschwur</strong>) gelang es den Kölnern, die Musiker zurück zu holen. Zu <strong>Falsche Freunde</strong> ließ <strong>Alea</strong> sich durch die Menge zu der netten Dame am Mischpult und wieder zurück zur Bühne tragen, was ohne Unfall gelang. Mit dem <strong>Spielmannsschwur</strong> verabschiedete sich die Band dann ein zweites Mal.</p>
<p>Doch auch das war nicht genug. Noch ein drittes Mal mussten alle zurück kommen und beendeten schließlich mit <strong>Dunkler Engel</strong> und <strong>Letzte Worte</strong> das Konzert. Eigentlich wollten die Fans sie noch immer nicht gehen lassen, obwohl die Luft inzwischen zum Schneiden und die Band offensichtlich am Rande ihrer Kräfte angelangt war. Doch ein Hinweis <strong>Alea</strong>s darauf, dass ein befreundeter Pianist einige ihrer Stücke für Klavier umgeschrieben habe und man diese auf einem USB-Stick am Merchandise-Stand kaufen könne, half dann doch etwas, die Menge zu zerstreuen. Damit war natürlich auch geklärt, was das denn war, was in der Umbaupause eingespielt worden war!</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Es war ein absolut gelungener Abend mit interessanter und überraschender Vorband und rundem und gelungenem Hauptprogramm. <strong>Saltatio Mortis</strong> werden von Mal zu Mal besser und haben den Spagat zwischen Mittelalter und Rock sehr gut gemeistert, indem sie einfach beides machen. Auch wenn man ihre Alben kennt, lohnt sich der Besuch eines Konzerts immer, denn die Songs werden dort oft etwas anders präsentiert (siehe <strong>Ebenbild</strong>) und in den Anmoderationen erfährt man so ganz nebenbei noch das eine oder andere mehr oder weniger intime Detail aus dem Leben der Spielleute. Prädikat: Empfehlenswert!</p>
<p><em>Das Konzert besuchten für die Schwarzen News <strong>midnight-ivy</strong> (Text) und <strong>Tom Plum</strong> (Fotos).</em></p>
<p><strong>Setliste Saltatio Mortis</strong></p>
<div id="attachment_20733" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM10.JPG"><img class="size-medium wp-image-20733" title="SM10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/10/SM10-300x225.jpg" alt="Prädikat: Empfehlenswert!" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Prädikat: Empfehlenswert!</p></div>
<p>Rastlos<br />
 Miststück<br />
 Tod und Teufel<br />
 La Jument<br />
 Kaltes Herz<br />
 Tritt ein<br />
 Salome<br />
 Worte<br />
 Aus Träumen gebaut<br />
 Koma<br />
 Ebenbild<br />
 Salz der Erde<br />
 Varulfen<br />
 Vergessene Götter<br />
 Prometheus<br />
 Wir säen den Wind<br />
 Wirf den ersten Stein<br />
 Uns gehört die Welt</p>
<p>Zugabe 1<br />
 Keines Herren Knecht<br />
 Freunde<br />
 Spielmannsschwur</p>
<p>Zugabe 2<br />
 Spielmannsschwur<br />
 Engel<br />
 Letzte Worte</p>
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		<title>Eisbrecher auf dem Amphi Festival 2009 &#8211; Konzertbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 08:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Als fünfte Band auf der Mainstage standen ab 16:10 Uhr für fünfzig Minuten Eisbrecher auf dem Programm, und jeder Fan wusste, was das heißt: ein bisschen Industrial, ein bisschen Electro, ein bisschen Gothic, aber vor allem: laute Musik, kritische und böse Texte sowie Klänge, die in die Glieder fahren! Diese Erwartung wurde auch diesmal nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_26993" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/04/eisbrecher-alexx.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-26993" title="eisbrecher-alexx" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2010/04/eisbrecher-alexx-150x150.jpg" alt="Eisbrecher" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Eisbrecher</p></div>
<p>Als fünfte Band auf der Mainstage standen ab 16:10 Uhr für fünfzig Minuten <strong>Eisbrecher</strong> auf dem Programm, und jeder Fan wusste, was das heißt: ein bisschen Industrial, ein bisschen Electro, ein bisschen Gothic, aber vor allem: laute Musik, kritische und böse Texte sowie Klänge, die in die Glieder fahren! Diese Erwartung wurde auch diesmal nicht enttäuscht.</p>
<p>Nach einem ziemlich langen, aber witzig gehaltenen Soundcheck („Ich kann nicht zählen, deshalb entfällt diese Nummer.“) erklangen die sanften Töne einer Spieluhr, roter Nebel waberte über die Bühne, und dann dröhnten die – ja, natürlich: LAUTEN – Klänge des Titelsongs vom letzten Album über das Tanzbrunnen-Gelände: <strong>Kann denn Liebe Sünde sein?</strong>. Fast gleichzeitig begann es, wie aus Kübeln zu schütten, so dass nicht ganz klar war, ob Frontmann <strong>Alexx</strong> mit seiner anschließenden Begrüßung: „Was für ein Empfang!“ sich nun sarkastisch auf den Regen bezog, oder tatsächlich den tosenden Applaus des Publikums meinte.<span id="more-15525"></span></p>
<p>Doch zum Nachdenken blieb keine Zeit, denn schon ging es weiter mit <strong>Angst? </strong>und <strong>Antikörper</strong>. Wippende Regenschirme zeigten, dass das Wetter der Stimmung keinen Abbruch tat. Wer keinen Regenschirm hielt, nutzte die Chance und klatschte bei <strong>Heilig</strong> kräftig mit.</p>
<p>Anmoderationen wurden bei diesem Auftritt ganz klein geschrieben, und so schlossen sich fast nahtlos der böse Song über Selbstverstümmelung, <strong>Leider</strong>, an, <strong>Vergissmeinnicht</strong> zum Thema Tod und Abschied und das SM-Stück <strong>Schwarze Witwe</strong>, bei dem sich <strong>Alexx</strong> immer wieder tief zum Publikum in den ersten Reihen hinunterbeugte. Offensichtlich gab es dort keinen Mangel an weiblichen Wesen, die gerne seine Schwarze Witwe gewesen wären …</p>
<p>Natürlich durfte auch <strong>This is Deutsch</strong> nicht fehlen, wozu sich der Sänger umzog. Mit Jägerhut und Weste kommentierte er (wohl nicht ganz ernst): „Wird Zeit, dass ich in Rente gehe. Wie lange soll ich noch meinen Bauch einziehen?!“ Keine Sorge, <strong>Alexx</strong> – du kannst das mit der Rente ruhig noch ein wenig aufschieben: So dick ist der Bauch noch nicht!</p>
<p>Den Abschluss bildete schließlich <strong>Miststück</strong>, ein Song, der auf fast jedem <strong>Eisbrecher</strong>-Konzert gespielt wird, sich großer Beliebtheit erfreut, aber trotzdem auf keinem Album der Band zu finden ist. Dafür ist er auf dem Album <strong>Kopfschuss</strong> der Band <strong>Megaherz</strong>. Des Rätsels Lösung: <strong>Alexx</strong> und <strong>Pix</strong>, von denen das Stück stammt, waren vor der Gründung von <strong>Eisbrecher </strong>bei <strong>Megaherz</strong>.</p>
<p>Jedenfalls schwang sich <strong>Alexx</strong> beherzt in den Graben und dirigierte von dort aus das Publikum, das nunmehr aus vollen Kehlen den eingängigen Refrain intonierte: „<em>Du bist ein Miststück / Du bist ein Stück Mist / Du bist ein Miststück / Ein Stück Mist!</em>“</p>
<p>Am Ende tobte das Publikum, lauthals wurde eine Zugabe gefordert … doch leider, leider blieb sie auch hier aus. Die Bühne musste pünktlich für den nächsten Act geräumt werden.</p>
<p><strong>Eisbrecher</strong> traten zum dritten Mal auf dem <strong>Amphi</strong> auf, aber zum ersten Mal auf der Mainstage. Abschließend lässt sich sagen, dass sie sich diesen Standort redlich verdient haben und zu hoffen bleibt, dass es dort auch in den kommenden Jahren ein Wiedersehen mit ihnen geben wird. Vielleicht sogar im Abendprogramm, wo die eine oder andere Zugabe möglich ist. Denn trotz düsterer und sarkastischer Texte: Diese Band ROCKT!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Coppelius auf dem Amphi Festival 2009 &#8211; Konzertbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 08:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Ehre und Herausforderung, am 18.07. 2009 das V. Amphi Festival einzuläuten, wurde einer der wohl skurrilsten Bands der schwarzen Szene zuteil: Coppelius. Glaubt man ihren eigenen Aussagen, so musizieren die sechs Männer in Gehrock und Zylinder schon seit dem 19. Jahrhundert. Auch ihre Instrumente &#8211; ein Cello, zwei Klarinetten, ein Kontrabass und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5641" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/02/51jdusa5frl_sl500_aa240_.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5641" title="51jdusa5frl_sl500_aa240_" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/02/51jdusa5frl_sl500_aa240_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Coppelius - Tumult!</p></div>
<p>Die große Ehre und Herausforderung, am 18.07. 2009 das <strong>V. Amphi Festival</strong> einzuläuten, wurde einer der wohl skurrilsten Bands der schwarzen Szene zuteil: <strong>Coppelius</strong>. Glaubt man ihren eigenen Aussagen, so musizieren die sechs Männer in Gehrock und Zylinder schon seit dem 19. Jahrhundert. Auch ihre Instrumente &#8211; ein Cello, zwei Klarinetten, ein Kontrabass und ein Schlagzeug &#8211; klingen eher … klassisch. Die Töne, die die Herren Coppelii ihnen entlocken, bezeichnen sie als <strong>Kammer-Core</strong>, und diese Musik entzieht sich einer klaren Einordnung, denn sie ist einfach einzigartig. Ebenso, wie die leicht kabarettistischen Auftritte der Band. Wer sie einmal live erlebt hat, muss sie einfach lieben!</p>
<p>Gegen 12 Uhr sammelten sich also die ersten Zuhörer unter den Schirmen des Tanzbrunnens und warteten gespannt auf das, was nun kommen sollte. Am Outfit ließ sich leicht erkennen, dass zwar einige eingefleischte Coppelianer (erkennbar an Geh- und Reifröcken sowie Zylinder) im Publikum waren, sich aber deutlich in der Minderzahl befanden.<span id="more-15522"></span></p>
<p>Zuerst betrat Moderator <strong>Honey</strong> (<strong>Welle:Erdball</strong>) die Bühne und lieferte einen Auftritt, den man sich hätte sparen können. Nicht nur, dass er freimütig gestand, bis vor fünf Minuten noch nie etwas von dieser Band gehört zu haben (Bereitet man sich als Moderator eigentlich nicht vor?), bei dem Namen verhaspelte er sich dann auch noch grundlegend und kündigte „Coppeliklus“ an.</p>
<p>Doch rasch eilte <strong>Butler Bastille</strong> auf die Bühne und rettete die Situation, indem er erst einmal Instrumente und Deko entstaubte, wobei er zeitweise gegen heftige Nebelschwaden ankämpfen musste. Dazu erklangen klassische Töne aus dem Röhrenradio am Bühnenrand, die ihm offensichtlich auf Dauer nicht gefielen. Und so begab er sich auf die Suche, nach einem besseren Sender, drehte und drehte am Knopf, bis … ja! … das Intro  (der <strong>„Tanz der Zuckerfee“</strong> aus <strong>Tschaikowskis „Nussknacker“</strong>) erklang.</p>
<p>Nun betraten die fünf Herren nacheinander die Bühne, begrüßten sich freundlich, nahmen ihre Plätze ein … und legten los mit einer langen Instrumentalnummer, die deutlich machte, dass das, was einen nun erwartete, alles andere als „verstaubt“ war. <strong>Bastille</strong>, von Begeisterung ergriffen, packte sich ein Becken, flitzte damit über die Bühne und schlug so lange darauf ein, bis die Metallplatte vom Ständer sprang und in den Fotograben fiel. Das war jedoch zum Glück der einzige Kollateralschaden dieses grandiosen Auftritts.</p>
<p>Weiter ging es mit <strong>Der Advokat</strong> und <strong>Schöne Augen</strong>. Bei letzterem versuchte <strong>Bastille</strong> sich erstmals wieder im Headbanging, was jedoch aufgrund seiner stark geschrumpften Lockenpracht nicht wirklich überzeugte. (Für Uneingeweihte: Nachdem auf einer Konzertreise dem <strong>Grafen Lindorf</strong> der Zylinder gestohlen worden war, schor sich <strong>Bastille</strong> aus Gram die schulterlangen Haare kurz.)</p>
<p>Noch waren die Reaktionen des Publikums eher verhalten, doch der emsige Butler ließ nicht locker mit seinen Versuchen, die Leute zum Mitklatschen zu animieren. Bei <strong>To my Creator </strong>wurde er auch selbst wieder aktiv, diesmal mit Schellenkranz und Rassel, die ihren Einsatz glücklicherweise überlebten.</p>
<p>Nach <strong>Urinstinkt</strong> wurde der Applaus schon lauter und zunehmend blieben Leute interessiert stehen. So wurde <strong>Graf Lindorf</strong>s Frage: „Mehr?“ nun auch lauthals bejaht und es folgte <strong>Habgier</strong>.</p>
<p>Den Ausklang bildete <strong>I Get Used to it</strong>, wobei während eines ruhigeren Abschnitts <strong>Bastille</strong> eine Laterne über dem Publikum schwenkte, das es ihm mit einem wogenden Händemeer dankte. Danach gab es einen furiosen und lange anhaltenden Applaus, dem Zugabe-Rufe folgten. Die Coppelianer waren daran zu erkennen, dass sie stattdessen, wie es sich gehört,  „Da Capo!“ schmetterten.</p>
<p>Doch bei den ersten Bands mit ihren Kurzauftritten von gerade mal einer halben Stunde sind Zugaben vom Veranstalter leider nicht eingeplant, was in diesem Fall wirklich sehr bedauerlich war, denn <strong>Coppelius</strong> hatten ihren Auftrag, das Publikum anzuheizen und auf die nächsten Auftritte einzustimmen, großartig erfüllt.</p>
<p>Aber nicht genug damit, dass eine Zugabe nicht möglich war. Als <strong>Bastille</strong> noch einmal auf die Bühne lief, um den Fans zumindest noch ein Trostwort mit auf den Weg zu geben, musste er entsetzt feststellen, dass man ihm das Mikro brutal abgedreht hatte. Unplugged und mit Hilfe aller, die wussten, was als Letztes bei einem <strong>Coppelius</strong>-Konzert kommen musste, brachte er die Botschaft aber doch noch herüber: „<strong>Coppelius hilft!</strong>“</p>
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		<title>Mono Inc. auf dem Amphi Festival 2009 &#8211; Konzertbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 08:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[mono inc.]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehe am Sonntag um 12 Uhr Mono Inc. auf der Mainstage den zweiten Tag des Amphi-Festivals starten durften, war es erst einmal wieder Zeit für Honey, der darüber aufklärte, dass am Vorabend beim Konzert von Feindflug nicht etwa die gesamte Rheinparkhalle eingestürzt sei (Hatte das irgendjemand behauptet?), sondern sich nur ein zwei Quadratmeter großes Stück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17887" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/08/mono-inc.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-17887" title="mono inc" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/08/mono-inc-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mono Inc.</p></div>
<p>Ehe am Sonntag um 12 Uhr <strong>Mono Inc.</strong> auf der Mainstage den zweiten Tag des <strong>Amphi-Festival</strong>s starten durften, war es erst einmal wieder Zeit für <strong>Honey</strong>, der darüber aufklärte, dass am Vorabend beim Konzert von <strong>Feindflug</strong> nicht etwa die gesamte Rheinparkhalle eingestürzt sei (Hatte das irgendjemand behauptet?), sondern sich nur ein zwei Quadratmeter großes Stück Putz von der Decke gelöst habe. (Vor meinen Augen erschien die potenzielle Express-Schlagzeile „Grufties hauen auf den Putz!“) Und es sei auch niemand zu Schaden gekommen. Aber nun seien alle Konzerte von dort in das Theater verlagert worden. (Gut zu wissen.) Doch nach einem „Spezialapplaus“ für die Hilfskräfte, die für einen raschen Umbau gesorgt hatten, war es dann endlich Zeit für einen „Spezialapplaus“ für <strong>Mono Inc.</strong>, eine Band, die zuletzt als Support von <strong>Subway to Sally</strong> in Köln gewesen war und dort als Anheizer absolut überzeugen konnte.<br />
<span id="more-15531"></span><br />
Die Musiker betraten die Bühne – und verschwanden erst einmal im Nebel. (Randnotiz: Überhaupt wurde Nebel auf diesem Amphi mehr als reichlich eingesetzt. Wobei sich mir so langsam die Frage stellt, ob es eigentlich irgendein Gesetz gibt, nach dem Musiker ständig in Nebelschwaden gehüllt werden müssen …) Doch das waberige Zeugs verzog sich zum Glück schnell wieder, <strong>Katha Mia</strong> legte auf den Drums los, Sänger <strong>Martin</strong> erschien und alle gaben bereits beim ersten Song, <strong>This is the Day</strong>, volle Power. Schon jetzt konnte man in den Randbereichen einige Zuschauer erspähen, die sich fast hypnotisiert im fetzigen Rhythmus wiegten, und es war klar: Diese Band rockt!</p>
<p>Dabei kam sie rein optisch eher harmlos daher: <strong>Carl Fornio</strong> und <strong>Manuel Antoni</strong> im Bandshirt, Sänger <strong>Martin Engeler</strong> im schwarzen Anzug, auf dessen linkem Ärmel der Titel des aktuellen Albums <strong>Pain, Love &amp; Poetry</strong> zu lesen war. Auch <strong>Katha</strong>, die wahrscheinlich schönste Drummerin der Szene, trug schlichtes Schwarz.</p>
<p>Doch diese unscheinbare Optik stand in krassem Gegensatz zur Bühnenpräsenz der Band, die von den relativ wenigen Frühaufstehern unter den Goths schon nach diesem ersten Stück mit kräftigem Applaus belohnt wurde.</p>
<p>Es folgte der Titelsong des Vorgängeralbums, <strong>Temple of the Torn</strong>, gefolgt von <strong>Voices of Doom</strong>. Erst danach nahm sich <strong>Martin</strong> Zeit für ein paar kurze Kommentare, nannte für den Fall, dass es jemand nicht mitbekommen hatte, den Bandnamen, wies auf das aktuelle Album hin und erwähnte, dass sie nun schon innerhalb weniger Wochen erneut „im erweiterten Ruhrgebiet“ aufträten. Zum Glück schienen die meisten Kölner noch zu schlafen …</p>
<p>Für <strong>Bloodmoon</strong> wurde die Bühne in rotes Licht getaucht, während <strong>Martin</strong>, wie schon zuvor, voller Energie über die Bühne fegte.</p>
<p>Es folgte die obligatorische Werbepause mit dem Hinweis auf den Merch-Stand und der Aufforderung: „Kauft reichlich!“</p>
<p>Bei <strong>In my Heart</strong> hatte selbst der Himmel ein Einsehen: Nach einem nasskalten Tagesbeginn lugte plötzlich die Sonne hinter den Wolken hervor und sollte noch für weitere Stunden für eine etwas freundlichere Atmosphäre als am Vortag sorgen.</p>
<p>Inzwischen wurde in den Randbereichen bereits getanzt und bei <strong>Sleeping my Day Away</strong> auch mitgesungen.</p>
<p>Als <strong>Martin</strong> <strong>Get Some Sleep</strong> als letzten Song ankündigte, wurde Protest laut. Doch es half nichts, der Veranstalter war diesbezüglich unerbittlich. Noch einmal durfte gesungen, getanzt und geklatscht werden. Aber dann war Schluss.</p>
<p>Was in Erinnerung bleibt, ist, wie schon bei dem <strong>Subway-to-Sally</strong>-Konzert, die enorme Energie und Begeisterung, die <strong>Mono Inc.</strong> ausstrahlen, und mit der sie es verstehen, Leute, die vorher noch nie von ihnen gehört haben, spontan in ihren Bann zu ziehen. Es ist zu hoffen, dass wir dieser Band (nicht nur) auf zukünftigen <strong>Amphi</strong>s wiederbegegnen dürfen.</p>
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		<title>Saltatio Mortis auf dem Amphi Festival 2009 &#8211; Konzertbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 08:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Um 16:10 Uhr war es mit Saltatio Mortis Zeit für eine der wenigen Bands dieses Festivals, die unter der Bezeichnung „Mittelalter“ gehandelt werden. Wobei sie sich inzwischen selbst schon die Bezeichnung „Metal-Alter“ verpasst haben, was ahnen lässt, dass es sich bei ihren Werken nicht mehr um „reine“ Mittelalter-Musik wie etwa bei den Streunern handelt. Tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13467" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/07/Saltatio+Mortis.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-13467" title="Saltatio+Mortis" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/07/Saltatio+Mortis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Saltatio Mortis</p></div>
<p>Um 16:10 Uhr war es mit <strong>Saltatio Mortis</strong> Zeit für eine der wenigen Bands dieses Festivals, die unter der Bezeichnung „Mittelalter“ gehandelt werden. Wobei sie sich inzwischen selbst schon die Bezeichnung „Metal-Alter“ verpasst haben, was ahnen lässt, dass es sich bei ihren Werken nicht mehr um „reine“ Mittelalter-Musik wie etwa bei den <strong>Streuner</strong>n handelt. Tatsächlich haben <strong>Saltatio Mortis</strong>, auch wenn sie weiterhin gelegentlich auf Mittelalter-Märkten auftreten, schon lange den Weg Richtung Rock-Szene eingeschlagen. Dabei bestechen sie insbesondere durch ausgesprochen anspruchsvolle und sozialkritische Texte.</p>
<p>Seinen Einstand gab das Sextett mit <strong>Tritt ein</strong>, einem Lied, welches auf dem Märchen <strong>Blaubart</strong> beruht: Ein Mann sagt seiner jungen Frau, sie dürfe im ganzen Haus schalten und walten, wie sie will. Nur ein Zimmer ist verschlossen und sie soll es niemals betreten. Natürlich ist die Frau neugierig und schließt bei nächster Gelegenheit dieses Zimmer auf. Dort entdeckt sie die Leichen ihrer Vorgängerinnen. Und als ihr Mann nach Hause kommt, teilt sie ihr Schicksal.<span id="more-15533"></span></p>
<p>Mit <strong>Uns gehört die Welt</strong> wurde einer Hymne auf die Lebensfreude unabhängig von Geld und sozialen Zwängen angestimmt, in die viele lauthals einfielen. <strong>Es folgte Wirf den ersten Stein</strong> mit dem Thema Selbstgerechtigkeit, ehe es mit <strong>Varulfen</strong>, einem schwedischen Werwolflied, wieder etwas beschwingter und folkiger zuging. Eindrucksvoll war hier, wie Sänger <strong>Alea der Bescheidene</strong> in verschiedene Rollen schlüpfte und sich teilweise wirklich wie ein leibhaftiger Werwolf anhörte!</p>
<p>Während der nächsten Stücke, <strong>Salz der Erde</strong> und <strong>Koma</strong>, konnte man allerdings beobachten, dass zwar in den vorderen Rängen fleißig mitgeklatscht und –gesungen wurde. Doch weiter hinten sah es ganz anders aus. Dort tummelten sich Leute mit neon-bunten Plastiklocken und Masken, die offensichtlich mit dieser Art von Musik gar nichts anfangen konnten und sich teilweise auch entsprechend abfällig äußerten.</p>
<p><strong>Alea</strong> rackerte sich währenddessen auf der Bühne wahrlich ab, doch auch bei <strong>Prometheus</strong>, einem sehr eingängigen Stück, blieb der Refrain, als er ihn vom Publikum einforderte, weitgehend aus.</p>
<p>Inzwischen schien die Band mehr im Durchhalte-Modus angekommen zu sein und versuchte selbst bei <strong>Tod und Teufel</strong>, einem eher nachdenklichen Stück, das Publikum zumindest zum Mitklatschen anzuregen.  Danach wies man noch darauf hin, dass am 28.08. das neue Album <strong>Wer Wind saet</strong> erscheinen wird.</p>
<p>Und dann wurde <strong>Alea</strong> wagemutig. Nach mehrfachem Zögern ließ er sich zu <strong>Falsche Freunde</strong> in die Menge fallen … und die Rechnung ging auf: Er wurde gehalten, getragen, für eine Ehrenrunde über die Köpfe des Publikums hinweg, um schließlich sicher wieder am Bühnenrand abgesetzt zu werden. Eindrucksvoll: Während der ganzen Prozedur hatte er unbeirrt weiter gesungen!</p>
<p>Den Abschluss bildete das sehr schöne und eingängige Stück <strong>Wir sind wie der Wind</strong>, das von der Freiheit der Spielleute erzählt. Diesmal machte auch das Publikum begeistert mit und als die Band die Bühne verließ, wurde tatsächlich eine Zugabe gefordert!</p>
<p><strong>Alea </strong>kehrte zurück, stimmte noch einmal den Refrain des Abschlusssongs an … doch das war offensichtlich nicht genug. So spielte die ganze Band noch <strong>Licht und Schatten</strong>, ehe sie sich abermals mit dem Refrain von <strong>Wir sind wie der Wind</strong> verabschiedete … Und für einige Minuten klang ihnen noch ein sehnsuchtsvolles „Ho – ho-hoho –hohoho!“ hinterher.</p>
<p>Schade war, dass diese Band, die zu einer der großen der Mittelalter-Szene zählt, nicht ihr ganzes Potenzial entfalten konnte. Das <strong>Amphi</strong> war dieses Jahr sehr electro-lastig, so dass es nur wenig Publikum für diese völlig andere Art der Gothic Music gab.  Für die Zukunft würde ich mir daher wieder eine größere Bandbreite wünschen, ohne Bevorzugung einer bestimmten Richtung. Denn gerade Vielschichtigkeit war es, die vor allem die ersten beiden Amphi-Festivals in Köln ausgezeichnet hat.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Drag Me to Hell &#8211; Film (Kritik und Review)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 11:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event News]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Drag Me to Hell kehrt Regisseur und Drehbuchautor Sam Raimi nach 17 Jahren Abstinenz zu seinen Wurzeln, dem Horrorgenre, zurück. Hier hatte er mit der Evil-Dead-Trilogie Kultstatus erlangt, während er in den letzten Jahren zwar solide, meist aber wenig bemerkenswerte Filme, teils mit Blockbuster-Status wie etwa die Spiderman-Trilogie, produzierte. Horror-Fans durften also gespannt sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12632" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Drag_Me_to_Hell.jpg"><img class="size-full wp-image-12632" title="Drag_Me_to_Hell" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Drag_Me_to_Hell.jpg" alt="Drag Me To Hell" width="198" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Drag Me To Hell</p></div>
<p>Mit <strong>Drag Me to Hell</strong> kehrt Regisseur und Drehbuchautor Sam Raimi nach 17 Jahren Abstinenz zu seinen Wurzeln, dem Horrorgenre, zurück. Hier hatte er mit der <strong>Evil-Dead-Trilogie</strong> Kultstatus erlangt, während er in den letzten Jahren zwar solide, meist aber wenig bemerkenswerte Filme, teils mit Blockbuster-Status wie etwa die Spiderman-Trilogie, produzierte. Horror-Fans durften also gespannt sein und erste Filmkritiken nach der Aufführung in Cannes klangen schon einmal sehr viel versprechend.</p>
<p><span id="more-12630"></span><strong>Die Story</strong></p>
<p>Der Film beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 1969. Die Eltern eines mexikanischen Jungen wenden sich verzweifelt an das Medium Shaun San Dena (Flor de Maria Chahua): Ihr Sohn hatte Zigeunern eine Kette gestohlen und war dafür mit einem Fluch belegt worden. Seit drei Tagen sieht und hört er ständig böse Geister um sich herum und hat Angst, von ihnen geholt zu werden. San Dena findet heraus, dass die Zigeuner ihm den Dämon Lamia auf den Hals gehetzt haben, der seine Opfer drei Tage lang verfolgt und quält, um sie dann mit sich in die Hölle zu reißen. Ein Exorzismusversuch misslingt, Lamia zerrt den Jungen in den Höllenschlund, der sich plötzlich mitten im Haus auftut. Die entsetzte und verzweifelte San Dena schwört daraufhin, dass sie diesem Dämon, sollte sie ihm noch einmal begegnen, das Handwerk legen wird.</p>
<p>Nun beginnt die eigentliche Geschichte, die in der Gegenwart spielt:</p>
<p>Christine Brown (Alison Lohman) führt als Kreditsachbearbeiterin ein relativ beschauliches Leben in Los Angeles. Ihre größte Sorge ist, dass der schleimige Kollege Stu Rubin (Reggie Lee) bei einer anstehenden Beförderung die besseren Karten haben könnte, da er um einiges skrupelloser ist als sie, was die Ablehnung von Kreditanträgen betrifft.</p>
<div id="attachment_12634" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Ganush.jpg"><img class="size-medium wp-image-12634" title="Ganush" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Ganush-300x200.jpg" alt="Die wunderbar hässliche Mrs. Ganush" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die wunderbar hässliche Mrs. Ganush</p></div>
<p>Als die alte Zigeunerin Mrs. Ganush (brilliant gespielt von Lorna Raver) erscheint und sie um Hilfe bittet, weil man sie nun schon zum zweiten Mal aus ihrer Wohnung werfen will, da sie mit ihren Kreditzahlungen im Rückstand ist, ist Christine hin und her gerissen. Eigentlich würde sie der abgerissenen Alten gerne eine Verlängerung gewähren … Als sie ihren Chef, Mr. Jacks (David Paymer), auf die Sache anspricht, gibt der ihr jedoch ziemlich deutlich zu verstehen, dass diese Kundin die Geduld der Bank schon lange genug strapaziert habe. Mit schlechtem Gewissen erklärt Christine Mrs. Ganush also, dass da leider nichts mehr zu machen sei. Diese ist völlig verzweifelt, wirft sich vor ihr auf die Knie, bettelt und fleht, dass man ihr noch eine letzte Chance geben möge. Christine gerät in Panik, als sich immer mehr Schaulustige versammeln, und schubst die alte Frau weg. Mrs. Ganush fühlt sich nun vor aller Welt bloßgestellt und verwandelt sich in eine Furie. Doch dem Sicherheitsdienst gelingt es schließlich, die schreiende und um sich schlagende Frau vor die Tür zu setzen. Und Mr. Jacks gratuliert Christine zu ihrer „richtigen“ Entscheidung.</p>
<p>Doch als sie an diesem Abend durch das menschenleere Parkhaus geht, fällt ihr in einer dunklen Ecke Mrs. Ganushs Auto auf. Und als sie in ihr eigenes Auto steigt, sitzt die Alte plötzlich hinter ihr. Es entbrennt ein wüster Kampf, in dessen Verlauf es Mrs. Ganush gelingt, Christine einen Knopf von der Jacke zu reißen. Hastig murmelt sie etwas darüber, wobei man das Wort „Lamia“ heraushören kann. Dann drückt sie ihr den Knopf in die Hand und sagt mit drohendem Unterton, dass schon bald Christine diejenige sein werde, die SIE um etwas anflehe … Dann verschwindet sie.</p>
<div id="attachment_12631" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Christine_Clay.jpg"><img class="size-medium wp-image-12631" title="Christine_Clay" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/Christine_Clay-300x272.jpg" alt="Ein etwas spießiges Paar ..." width="300" height="272" /></a><p class="wp-caption-text">Ein etwas spießiges Paar ...</p></div>
<p>Christine informiert die Polizei und lässt sich von ihrem Freund, Dr. Clay Dalton (Justin Long) abholen. Auf dem Heimweg kommen sie an dem Studio eines Wahrsagers vorbei und die junge Frau verspürt plötzlich das dringende Bedürfnis, sich die Zukunft vorhersagen zu lassen, obwohl Clay über diesen „Aberglauben“ nur lachen kann. Seher Rham Jas (Dileep Rao) fährt bei dem Versuch, ihre Zukunft zu lesen, erschrocken zurück und eröffnet ihr, dass sie von einem dunklen Geist verfolgt werde. Clay findet das absurd, bringt sie nach Hause und geht dann, um sich um ihr beschädigtes Auto zu kümmern.</p>
<p>Kaum alleine gelassen, erscheint ihr der Lamia zum ersten Mal. Erst sind es nur kleine dunkle Wolken, die durch das Haus wirbeln, doch dann kann man eine schwarze Teufelssilhouette ausmachen. Ein regelrechter Wirbelsturm fegt durch das Haus, der Strom fällt aus, mehrere Fenster zerbersten und Christine wird quer durch das Zimmer geworfen, wobei sie sich einige kleinere Verletzungen zuzieht. Clay jedoch ist überzeugt, dass das alles Unsinn sei und Christine verdränge, dass Mrs. Ganush zu ihr nach Hause gekommen sei und sie erneut attackiert habe.</p>
<p>Aber am nächsten Tag hat Christine Furcht einflößende Visionen, in denen ihr immer wieder Mrs. Ganush erscheint. Als sie diese daraufhin aufsuchen will, muss sie erfahren, dass die alte Frau gestorben ist. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich erneut an Rham Jas, der ihr eröffnet, dass sie verflucht wurde und nun vom Lamia verfolgt und nach drei Tagen in die Hölle geholt werde. Gegen Bezahlung einer nicht unbeträchtlichen Summe erklärt er sich allerdings bereit zu versuchen, in einer Seance den Dämon zu bannen. Das entsprechende Treffen findet bei San Dena statt, die diesmal den Lamia unbedingt besiegen will. Mit einem Trick will sie ihn dazu bringen, in eine Ziege zu fahren. Wird diese getötet, ist damit auch der Dämon vernichtet. Doch der Versuch endet im Desaster und San Dena stirbt, ohne ihr Ziel erreicht zu haben.</p>
<div id="attachment_12636" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/seance2.jpg"><img class="size-medium wp-image-12636" title="seance2" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/seance2-300x230.jpg" alt="Ob die Seance etwas bringt?" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Ob die Seance etwas bringt?</p></div>
<p>Nun gibt es nur noch eine Möglichkeit: Christine muss den Knopf jemand anders schenken, denn der Lamia folgt dem verfluchten Gegenstand. Aber wer ist wirklich so schlecht, dass man ihm die Hölle wünscht? Oder gibt es vielleicht doch noch eine andere Möglichkeit?</p>
<p>Fazit</p>
<p>Drag Me to Hell hat eine relativ banale Story, die jedoch durch gute Schauspieler überzeugend gespielt wird. Hier gebührt ein ganz besonders großes Lob Lorna Raver, die keine Angst vor Hässlichkeit hat und eine fantastisch widerliche Mrs. Ganush mimt. Ein Bonus ist auch das ausgesprochen überraschende Ende.</p>
<p>Rasante Kamerafahrten, nette Tricks und Effekte, die weitgehend ohne Computeranimation auskommen, sowie viel Schleim sorgen für eine Achterbahn der Schockerlebnisse. Das Ganze wird auch musikalisch optimal unterlegt. Dabei kommt der Film mit der typischen Raimi-Selbstironie daher und es darf auch gelacht werden.</p>
<p>Drag Me to Hell ist kein Splatter-Film. Blut und Gemetzel gibt es nicht. Es ist auch kein psychologischer Horrofilm. Und es ist kein Splatter-Slapstick wie etwa Raimis Army of Darkness. Man wird von ihm keine Albträume bekommen, es sei denn, man ist sehr zart besaitet und einigen der Ekeleffekte nicht gewachsen. Dann sollte man sich allerdings auch keine Horrorfilme ansehen.</p>
<div id="attachment_12238" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/85.png"><img class="size-thumbnail wp-image-12238" title="8,5/10" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/06/85-150x150.png" alt="8,5/10" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">8,5/10</p></div>
<p>Aber: Drag Me to Hell ist von allem etwas. Und es ist ein Film, dem man anmerkt, dass er mit Liebe, Sorgfalt und Begeisterung gemacht wurde. Für mich einer der besten Horrorfilme der letzten Zeit.</p>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Drag Me to Hell<br />
 <strong>Genre:</strong> Horror<br />
 <strong>Verleih:</strong> Universal Pictures<br />
 USA 2009<br />
 <strong>Kinostart:</strong> 11.06.2009</p>
<p>Alle Fotos Copyright Universal Pictures</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://movies.universal-pictures-international-germany.de/dragmetohell/" target="_blank">Offizielle Website</a></p>
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		<item>
		<title>Subway to Sally am 19.04.09 auf Kreuzfeuer-Tour im Kölner E-Werk &#8211; Konzertbericht und Bildergalerie</title>
		<link>http://www.schwarze-news.de/2009/04/30/subway-to-sally-am-190409-auf-kreuzfeuer-tour-im-kolner-e-werk-konzertbericht-und-bildergalerie/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 07:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Konzert von Subway to Sally war ausverkauft, die Halle mit rund zweitausend Leuten rappelvoll und die Stimmung großartig, denn die Vorband Mono Inc.  war überraschend gut gewesen und hatte die Rolle des Anheizers so hervorragend gespielt, wie man es nur selten erlebt.
Die Pause zwischen Mono Inc.  und dem Headliner war nur kurz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9872" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3751.jpg"><img class="size-medium wp-image-9872" title="img_3751" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3751-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3751" width="199" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">Sänger Eric Fish im neuen Gewand</p></div>
<p>Das Konzert von <strong>Subway to Sally</strong> war ausverkauft, die Halle mit rund zweitausend Leuten rappelvoll und die Stimmung großartig, denn die Vorband <a href="http://www.schwarze-news.de/2009/04/28/mono-inc-am-190409-im-kolner-e-werk-%E2%80%93-konzertbericht/" target="_blank"><strong>Mono Inc.</strong> </a> war überraschend gut gewesen und hatte die Rolle des Anheizers so hervorragend gespielt, wie man es nur selten erlebt.</p>
<p>Die Pause zwischen <strong>Mono Inc. </strong> und dem Headliner war nur kurz, reichte gerade einmal für den Besuch auf der Toilette oder das Beschaffen von Getränkenachschub und ließ kaum Zeit, das obligatorische <strong>Julia und die Räuber</strong> anzustimmen (ihr wisst schon: „<em>Blut, Blut, Räuber saufen Blut …!</em> “), um die Band auf die Bühne zu locken.</p>
<p>Auf große Bühnendeko wurde, wie schon auf der <strong>Bastard</strong> -Tour, verzichtet. Stattdessen gab es drei schmale Videowände. Doch jetzt wurde erst einmal alles schwarz und tosender Applaus füllte den Saal. Bei den ersten Tönen konnte man dann allerdings mancherorts ein leises Stöhnen hören: „Och nee! Muss das sein?!“ Ja klar, irgendwie hatte man es ahnen können: <strong>„Eisblümchen“ Ria</strong> s Piepsstimme zwitscherte als Opener die ersten Zeilen von <strong>Komm in meinen Schlaf</strong> . Zum Glück nur vom Band. Doch rechtzeitig zu <strong>Erics</strong> Einsatz waren <strong>Subway to Sally</strong> auf der Bühne und starteten voller Elan, mit Feuersäulen, lautem Knall und auf das Publikum niederrieselndem Silberregen. Jaaaaaaaaa, SO muss das sein! So lieben wir euch, auch im neuen schwarz-roten Outfit, welches man ja schon auf den Album-Fotos bewundern konnte!<span id="more-9866"></span></p>
<div id="attachment_9873" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3861.jpg"><img class="size-medium wp-image-9873" title="img_3861" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3861-195x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3861" width="195" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">Frau Schmitt</p></div>
<p>Weiter ging es mit einem zweiten Song vom neuen Album, <strong>Aufstieg</strong> . Dazu zogen Wolken über die Videoleinwände und bei der Zeile „<em>bis zur Sonne</em> “ stiegen Feuersäulen aus dem Boden, während auch im Hintergrund die Wolken durch ein feurig rot-oranges Farbengemisch ersetzt wurden.</p>
<p><strong>Eric</strong> s anschließende Anmoderation klang irgendwie routinierter, nicht mehr ganz so herzlich und persönlich wie früher: „Wir sind jetzt zwei Stunden für euch da. So, wie auch ihr für uns da seid. Geht das klar?!“ Aber, falls hier irgendjemand Zweifel haben sollte, die Antwort war natürlich ein ohrenbetäubendes: „JAAAAAAAAAAAA!“</p>
<p>Es folgte <strong>Besser du rennst</strong> , ebenfalls von Kreuzfeuer, welches offensichtlich sehr gut ankam. Viele schienen den Text schon verinnerlicht zu haben, sangen aus vollen Kehlen mit, und der Applaus am Ende hätte, wie sehr oft an diesem Abend,  lauter nicht sein können.</p>
<p>Atempausen waren, wie schon bei der Vorband, offensichtlich nicht eingeplant,</p>
<div id="attachment_9874" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4037.jpg"><img class="size-medium wp-image-9874" title="img_4037" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4037-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_4037" width="199" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">Bodenski</p></div>
<p>Anmoderationen blieben relativ kurz, was auch gut war, denn dank der grottigen Akustik im <strong>E-Werk</strong> waren diese oft sowieso nicht zu verstehen. Und so folgte mit <strong>Knochenschiff</strong> ein überraschender Blick zurück auf das Album <strong>Engelskrieger</strong> , mit dem <strong>Subway to Sally</strong> zwar einige Fans vergrätzt hatten, denen das alles zu hart und rockig war, mit dem sie aber auch unter Beweis gestellt hatten, dass sie durchaus auch „richtig Metal“ können. <strong>Eric</strong> tauchte dabei kurzzeitig ins Publikum ab und forderte wenig später zum ersten, aber längst nicht letzten, Mal an diesem Abend ein weiteres „Markenzeichen“ der Band ein: den „Schrei“!</p>
<p>Das nachfolgende <strong>Unsterblich</strong> , ebenfalls älteren Datums und etwas ruhiger, ging leider, wie einige andere Stücke auch, streckenweise im … tja, man kann es leider nur so bezeichnen … Mitgrölen der Fans unter, was sehr schade war. Immerhin überlebte das traumhafte Geigensolo von <strong>Frau Schmitt</strong> . Der Schrei fiel diesmal nicht schwer und <strong>Eric</strong> machte sogar selbst mit, wobei er zum Abschluss theatralisch die Hände wie zum Gebet um das Mikro faltete und den Kopf senkte.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_9875" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><strong><strong><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3718.jpg"><img class="size-medium wp-image-9875" title="img_3718" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3718-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3718" width="199" height="300" /> </a> </strong> </strong> <p class="wp-caption-text">Simon</p></div>
<p><strong>So fern, so nah</strong> , ein sehr lyrisches und ruhiges Stück, bei dem wieder Flammen aus dem Boden züngelten, litt ebenfalls etwas unter der Begeisterung der Fans. Allerdings konnten hier wohl noch nicht so viele den Text auswendig.</p>
<p>Feuer auch beim <strong>Judaskuss</strong> , zu dem im Hintergrund das <strong>Kreuzfeuer</strong> -Logo erschien.</p>
<p>Mit einem lauten Knall, Feuer und viel Rauch übte die Band dann den <strong>Liebeszauber</strong> aus, bei dem sie erfolgreich das Wissen des Publikums über Zaubersprüche abfragte (Abrakadabra, Simsalabim, Hokus Pokus …). Der Schrei kam abermals zum Einsatz, und wo Platz war, wurde getanzt.</p>
<p>Auch der <strong>Veitstanz</strong> lud dazu ein, ehe es mit dem Klassiker <strong>Kleid aus Rosen</strong> etwas ruhiger wurde. Hier gelang <strong>Eric</strong> ein kleines Kunststück: Er forderte das Publikum auf, am Anfang und Ende des Liedes nur mitzusummen … und der ganze Saal tat brav, was er wollte! Aber da fehlte doch irgendwas &#8230; Ach ja &#8211; <strong>Eric</strong> verteilte diesmal keine Rosen! Gerüchtehalber soll er erklärt haben, dass sie mal ausgerechnet hätten, was sie die Rosen-Aktion so inzwischen gekostet hätte, und dass sie darauf hoffen würden, dass die Fans jetzt mal Rosen zurück schmeißen würden …Ja, geht’s noch? Manch ein Fan muss sich das Geld für ein neues Album wirklich hart ersparen. Und 30 Euro für ein Konzertticket sind ja auch kein Pappenstiel.  Anscheinend hat das aber auch niemand so ganz ernst genommen, denn der Blumenregen Richtung Bühne blieb aus.</p>
<p><strong>Minne</strong> gehörte ebenfalls zu den ruhigeren Stücken. Doch wieder gewannen die Fans die Oberhand, und die Akustik war so schlecht, dass ich bis heute nicht weiß, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, das <strong>Eric</strong> offensichtlich vorstellte, und das im weiteren Verlauf des Songs die Trommel schlug.</p>
<div id="attachment_9876" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4125.jpg"><img class="size-medium wp-image-9876" title="img_4125" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4125-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_4125" width="199" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">Ingo</p></div>
<p>Mit Trommeln ging es weiter. Vor <strong>Die Trommel</strong> (vom Vorgängeralbum <strong>Bastard</strong> ) setzte <strong>Simon-Michael</strong> ein kurzes Drumsolo … und dann ging es richtig ab! Wo Platz war, wurde getanzt. Wo keiner war, versuchte man sich zumindest im Headbanging.</p>
<p>Beim nächsten Stück kündigte <strong>Eric</strong> an, dass er selbst hier einiges Herzblut investiert habe. Das konnte doch nur … genau! … <strong>Einsam</strong> von <strong>Kreuzfeuer</strong> sein. Wieder mal war das Publikum mitgerissen, auch wenn ich persönlich <strong>Eric Fish</strong> die Rolle des einsamen Einzelkämpfers nur schwer abkaufen kann. Allerdings muss ich zugeben: Der Song ist klasse!</p>
<p>Die Goth-Hymne <strong>Eisblumen</strong> &#8211; im Original, ganz ohne <strong>Ria</strong> &#8211; wurde aus vollen Kehlen mitge … Ja, ihr wisst schon, was ich meine. Und am Ende gab es ein weiteres wunderbares Geigensolo von <strong>Frau Schmitt</strong> .</p>
<div id="attachment_9877" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3901.jpg"><img class="size-medium wp-image-9877" title="img_3901" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3901-200x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3901" width="200" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">SugarRay</p></div>
<p>Dann erschien im Hintergrund das <strong>Engelskrieger</strong> -Logo und es war Zeit für eine weitere Überraschung: der <strong>Falsche Heiland</strong> wurde noch einmal beschworen. Ein Song aus der Zeit des Beginns des zweiten Golfkriegs. Der Zorn über die Verlogenheit der Politik  ist auch jetzt noch, sechs Jahre später, deutlich zu spüren und hat nichts an Intensität verloren.</p>
<p>Mit <strong>Die Jagd beginnt</strong> folgte ein Stück, das zwar auf dem neuen Album erschienen ist, aber sehr stark an frühere Erfolge anknüpft. Und mit dem sich wohl fast jeder (männliche) Konzertbesucher identifizieren konnte.</p>
<p>Weiter ging es mit <strong>Alle Psalite Cum Luya</strong> , einem alten Bekannten, wozu <strong>Eric</strong> rechts und links am Mikro zwei Fackeln befestigte, in die er gewissermaßen hinein sang. Und mit denen er am Ende Feuer spuckte,</p>
<p>(Hatte ich schon irgendwo erwähnt, dass es im Laufe dieses Abends heiß und heißer wurde? Und die Atemluft immer knapper?)</p>
<p>Auch bei <strong>Sag dem Teufel</strong> wurde kräftig gezündelt und der Schrei eingebracht, beim letzten Mal sogar so laut, dass <strong>Eric</strong> konstatierte: „Da kriegt selbst der Teufel Angst!“</p>
<p>Obwohl ich mir so langsam die <strong>Schneekönigin</strong> herbeizuwünschen begann, wurde beim Tanz auf dem Vulkan weiter mit Feuer gespielt.</p>
<div id="attachment_9878" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3977.jpg"><img class="size-medium wp-image-9878" title="img_3977" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3977-300x183.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3977" width="300" height="183" /> </a> <p class="wp-caption-text">Wie in alten Zeiten!</p></div>
<p>Um halb 11 hieß es dann: „Es waren für uns zwei wundervolle Stunden“, und <strong>Auf Kiel</strong> wurde als „letzter“ Song angestimmt. Wie schon zu Beginn des Konzertes gab es auch zum Abschied noch einmal Silberregen für das Publikum, das natürlich noch längst nicht Schluss machen wollte. Lange, lange wurde aus vollen Kehlen <strong>Julia und die Räuber</strong> gesungen, bis die Band sich endlich erbarmte und als Zugaben noch <strong>Ohne Liebe</strong> , <strong>Sieben</strong> und … ja klar, das klassische Schlusslied <strong>Julia und die Räuber</strong> zum Besten gab.</p>
<p>Und nein, das war noch nicht das Ende, denn die Fans waren hartnäckig. Alleine kehrte <strong>Eric</strong> zurück und gab ein Dudelsacksolo, während dem sich auch die anderen allmählich zu ihm gesellten. Es wurde <strong>Fatum</strong> nachgereicht, bevor mit <strong>Vater</strong> das jetzt aber wirklich allerletzte Stück gespielt wurde. Dabei leuchteten auf den Videowänden feurig rote Kathedralfenster auf. Vor dieser Kulisse gab <strong>Bodenski</strong> am Ende noch ein Lautensolo. Dann ging auch er und die Lichter verloschen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Das <strong>Kreuzfeuer</strong> -Konzert war genial, grandios, einfach fantastisch! Die Vorband passte, das Publikum war in bester Stimmung, die Mischung aus alten und neuen Stücken war gelungen, die Feuershow war klasse … Da gibt es wirklich nichts zu mäkeln. Einziges Manko war die nicht besonders gute Akustik, für die die Band aber nicht kann. Und sie hätten ruhig etwas lauter ausgesteuert sein können.</p>
<p>Ich muss sagen, dass ich ausgesprochen positiv überrascht war, denn DAS hatte ich nach dem <a href="http://www.schwarze-news.de/2009/04/08/subway-to-sally-kreuzfeuer-review-und-kritik/" target="_blank">neuen Album</a> wirklich nicht erwartet, und es lässt hoffen, dass <strong>Subway to Sally</strong> auf die Dauer doch wieder zu ihren alten Stärken zurückfinden.</p>
<p>Bravo!</p>
<p>Das Konzert besuchten für <strong>Schwarze News midnight-ivy</strong> (Text) und <strong>Base4ever</strong> (Fotos).</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://subwaytosally.com/" target="_blank">Subway to Sally </a> <br />
 <a href="http://www.mono-inc.com/" target="_blank">Mono Inc.</a> <br />
 <a href="http://www.e-werk-cologne.com/" target="_blank">E-Werk Cologne </a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bildergalerie:</strong> </span></p>
<div id="attachment_9879" class="wp-caption alignleft" style="width: 182px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3664.jpg"><img class="size-medium wp-image-9879" title="img_3664" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3664-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3664" width="172" height="261" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9880" class="wp-caption alignright" style="width: 179px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3674.jpg"><img class="size-medium wp-image-9880" title="img_3674" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3674-200x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3674" width="169" height="256" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9881" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3692.jpg"><img class="size-medium wp-image-9881" title="img_3692" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3692-200x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3692" width="187" height="280" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9882" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3693.jpg"><img class="size-medium wp-image-9882" title="img_3693" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3693-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3693" width="179" height="272" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9883" class="wp-caption alignleft" style="width: 192px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3710.jpg"><img class="size-medium wp-image-9883" title="img_3710" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3710-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3710" width="182" height="275" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9884" class="wp-caption alignright" style="width: 271px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3722.jpg"><img class="size-medium wp-image-9884" title="img_3722" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3722-300x207.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3722" width="261" height="180" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9885" class="wp-caption alignleft" style="width: 245px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3725.jpg"><img class="size-medium wp-image-9885" title="img_3725" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3725-300x205.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3725" width="235" height="161" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9886" class="wp-caption alignright" style="width: 171px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3732.jpg"><img class="size-medium wp-image-9886" title="img_3732" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3732-200x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3732" width="161" height="242" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9887" class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3740.jpg"><img class="size-medium wp-image-9887" title="img_3740" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3740-200x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3740" width="169" height="254" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9888" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3806.jpg"><img class="size-medium wp-image-9888" title="img_3806" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3806-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3806" width="246" height="163" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9889" class="wp-caption alignleft" style="width: 176px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3761.jpg"><img class="size-medium wp-image-9889" title="img_3761" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3761-200x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3761" width="166" height="250" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9890" class="wp-caption alignright" style="width: 283px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3817.jpg"><img class="size-medium wp-image-9890" title="img_3817" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3817-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3817" width="273" height="181" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9891" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3828.jpg"><img class="size-medium wp-image-9891" title="img_3828" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3828-300x197.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3828" width="254" height="167" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9892" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3871.jpg"><img class="size-medium wp-image-9892" title="img_3871" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3871-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3871" width="160" height="242" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9894" class="wp-caption alignright" style="width: 279px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3851.jpg"><img class="size-medium wp-image-9894" title="img_3851" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3851-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3851" width="269" height="178" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9895" class="wp-caption alignleft" style="width: 228px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3856.jpg"><img class="size-medium wp-image-9895" title="img_3856" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3856-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3856" width="218" height="145" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9896" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3955.jpg"><img class="size-medium wp-image-9896" title="img_3955" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3955-300x200.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3955" width="217" height="146" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9897" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3932.jpg"><img class="size-medium wp-image-9897" title="img_3932" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3932-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3932" width="226" height="150" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
<div id="attachment_9898" class="wp-caption alignright" style="width: 229px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3924.jpg"><img class="size-medium wp-image-9898" title="img_3924" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3924-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3924" width="219" height="146" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9900" class="wp-caption alignright" style="width: 244px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3969.jpg"><img class="size-medium wp-image-9900" title="img_3969" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3969-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_3969" width="234" height="154" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9902" class="wp-caption alignright" style="width: 283px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4004.jpg"><img class="size-medium wp-image-9902" title="img_4004" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4004-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_4004" width="273" height="181" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9904" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4002.jpg"><img class="size-medium wp-image-9904" title="img_4002" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4002-199x300.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_4002" width="136" height="206" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9906" class="wp-caption alignright" style="width: 273px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4047.jpg"><img class="size-medium wp-image-9906" title="img_4047" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4047-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_4047" width="263" height="174" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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<div id="attachment_9909" class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4062.jpg"><img class="size-medium wp-image-9909" title="img_4062" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4062-300x199.jpg" alt="Subway to Sally" title="img_4062" width="255" height="169" /> </a> <p class="wp-caption-text">Subway to Sally</p></div>
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		<title>Mono Inc. am 19.04.09 im Kölner E-Werk – Konzertbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 17:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>midnight-ivy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines muss natürlich erstmal vorneweg geschickt werden: Eigentlich ist die Überschrift dieses Artikels völlig falsch. Mono Inc. waren nämlich an besagtem Abend „nur“ die Vorband auf Subway to Sallys Kreuzfeuer-Tour. Sie haben uns aber mit ihrem Auftritt so beeindruckt, dass wir kurzerhand beschlossen haben, ihnen einen eigenen Bericht zu widmen.
Da ich im Anschluss an das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9732" class="wp-caption alignleft" style="width: 167px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3576.jpg"><img class="size-medium wp-image-9732" title="img_3576" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3576-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="157" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Sänger Martin Engler</p></div>
<p>Eines muss natürlich erstmal vorneweg geschickt werden: Eigentlich ist die Überschrift dieses Artikels völlig falsch. <strong>Mono Inc. </strong>waren nämlich an besagtem Abend „nur“ die Vorband auf <strong>Subway to Sally</strong>s <strong>Kreuzfeuer</strong>-Tour. Sie haben uns aber mit ihrem Auftritt so beeindruckt, dass wir kurzerhand beschlossen haben, ihnen einen eigenen Bericht zu widmen.</p>
<p>Da ich im Anschluss an das Konzert auch noch ein <a href="http://www.schwarze-news.de/2009/04/28/mono-inc-interview/" target="_blank">Interview</a> mit den Leuten machen sollte, hatte ich mich natürlich ein bisschen informiert, was da wohl auf mich zukommen würde, und dabei folgende Eckdaten herausgefunden: <strong>Mono Inc. </strong>wurden 1998 als Trio, bestehend aus <strong>Miky Mono</strong> (Gesang), <strong>Martin Engler</strong> (Gesang und Bass) sowie <strong>Carl Fornia</strong> (Gitarre), gegründet und produzierten 2004 ihr erstes Album, <strong>Head Under Water</strong>. Klingt ja erstmal nicht so viel versprechend, dass die für das erste Album geschlagene sechs Jahre gebraucht haben …</p>
<p>Inzwischen ist aus dem Trio ein Quartett geworden. Von <strong>Miky</strong> hat man sich 2006 getrennt. Stattdessen sind <strong>Manuel Antoni</strong> (Bass) und <strong>Katha Mia </strong>(Drums) hinzu gestoßen und der bisherige Bassist <strong>Martin </strong>hat die Rolle des Sängers übernommen. Auf das zweite Album, <strong>Temple of the Torn</strong> (2007) folgte 2008 <strong>Pain, Love &amp; Poetry</strong>.  Die Musik entzieht sich dabei offensichtlich einer klaren Zuordnung, denn man findet so unterschiedliche Bezeichnungen wie Alternative, Synth oder Goth Rock und natürlich Metal. Alle Stücke sind bewusst auf Englisch gehalten. Auf der Homepage kann man die Songs des neuen Albums anspielen. Was da zu hören war, ließ mich eine „Schublade“ öffnen, nämlich die, wo draufsteht: „Anhörbar, muss ich aber nicht haben“. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich <strong>Mono Inc.</strong> ja auch noch nicht live erlebt … <span id="more-9615"></span></p>
<div id="attachment_9738" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3610.jpg"><img class="size-medium wp-image-9738" title="img_3610" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3610-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Katha Mia an den Drums</p></div>
<p>Das <strong>E-Werk</strong> war ausverkauft, was bedeutete, dass sich in der großen Halle zweitausend Leute tummelten, als endlich das Licht ausging. Blaue und lila Scheinwerferstrahlen brachten erst einmal nur wenig Licht in das Dunkel der Bühne, wo man die Musiker als schwarze Schemen erkennen konnte. Dann brachten die Bässe des bombastischen Intros Fußboden und Wände zum Vibrieren, ehe <strong>Mono Inc.</strong> mit dem eher ruhigen und melodischen <strong>This is the Day</strong> von ihrem jüngsten Album in den Abend starteten. Vielleicht lag es ja an dem Song, dass die Reaktion auf <strong>Martins</strong> anschließende Begrüßung: „Hallo Köln!“ eher etwas dürftig ausfiel, so dass er sie noch einmal wiederholte … Na bitte, geht doch!</p>
<p>Die Musiker selbst wirkten übrigens etwas kurios in ihrer Unterschiedlichkeit. Es gab kein „corporate outfit“ wie später bei <strong>Subway to Sally</strong>. <strong>Martin</strong> erinnerte im dunklen Anzug vage an den <strong>Grafen</strong> von <strong>Unheilig</strong>, nur dass bei dem zumindest das Hemd weiß ist. Na gut, ein paar weitere Unterschiede fielen schon noch auf, wie etwa die düster geschminkten Augen und die eigenwillige Frisur, die irgendwie an eine auf den Kopf geklebte Wurzelbürste erinnerte. <strong>Manuel</strong> wirkte leicht punkig. Und die Wollmütze hätte es bei der Hitze, die sich im Laufe des Abends im Saal entwickelte, wohl nicht gebraucht. <strong>Carl</strong> trug den Namen seiner großen Liebe deutlich sichtbar auf dem Shirt: „<strong>Mono Inc.</strong>“ und versteckte sich ansonsten hinter einer Sonnenbrille. <strong>Katha</strong> schließlich ließ wahrscheinlich alle Männerherzen höher schlagen, denn sie thronte hinter ihren Drums wie eine lebendig gewordene Manga-Schönheit. Doch so unterschiedlich das Outfit auch war, das musikalische Zusammenspiel war und blieb während der ganzen fünfundvierzig Minuten, die ihnen zur Verfügung standen, perfekt.</p>
<div id="attachment_9741" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3586b.jpg"><img class="size-medium wp-image-9741" title="img_3586b" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3586b-300x200.jpg" alt="Mono Inc." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz in Schwarz ...</p></div>
<p>Nebel wallte über die Bühne und nun wurde es fetzig mit dem Titelsong des zweiten Albums, <strong>Temple of the Torn</strong>. Schon begannen die ersten Zuschauer, sich im Rhythmus des eingängigen Stücks zu wiegen und man begann zu ahnen: <strong>Mono Inc.</strong> geht ins Blut!</p>
<p>Für <strong>Voices of Doom</strong>, das sich fast nahtlos anschloss, wurde die vernebelte Bühne malerisch-düster in lila, blaues und türkises Licht getaucht. Auch danach keine Atempause: Mit rot-orangem Lichtspiel und an ein Martinshorn erinnernden Sound wurde <strong>Burn me</strong> eingeleitet, ein Stück, das manch einer vielleicht als Titelmelodie der <strong>DSF</strong>-Serie <strong>Traumberuf Rennfahrer</strong> kennt.</p>
<p>Danach zum ersten Mal ein kurzes Verschnaufen. <strong>Martin</strong>, der eigentlich schon längst fix und fertig hätte sein müssen, so wie er da über die Bühne gehetzt war, lobte und dankte artig dem Headliner <strong>Subway to Sally</strong>, dass er sie auf diese Tour eingeladen hat … und wies auch kurz darauf hin, dass <strong>Mono Inc.</strong> ja ebenfalls eine neue Scheibe präsentieren, nämlich <strong>Pain, Love &amp; Poetry</strong>.</p>
<div id="attachment_9747" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3408.jpg"><img class="size-medium wp-image-9747" title="img_3408" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3408-195x300.jpg" alt="Mono Inc." width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gitarrist Carl Fornia</p></div>
<p>Und so war das nächste Stück, <strong>Bloodmoon</strong>, natürlich auch dieser entnommen, ehe mit <strong>In My Heart</strong> wieder auf das Vorgängeralbum zurückgegriffen wurde. Schade, dass hier ein paar Mal ein ohrenbetäubendes Rückkopplungspfeifen über die Anlage kam. Aber das <strong>E-Werk</strong> hat ja bekanntermaßen eine nicht gerade ideale Akustik.</p>
<p>Mit <strong>My Sick Mind TV</strong> ging es noch einmal ordentlich zur Sache und in den Randbereichen konnte man inzwischen viele begeistert tanzen sehen.</p>
<p><strong>Sleeping My Day Away</strong> nutzte <strong>Martin</strong>, um die Band im einzelnen vorzustellen. <strong>Katha</strong> gab außerdem ein eindrucksvolles Solo an den Drums.</p>
<p>Doch gerade als es am schönsten war, kam die Hiobsbotschaft: Letzter Song! Ein deutliches, enttäuschtes: „Ooooooooooooooooh!“ ging durch die Menge, bevor <strong>Martin</strong> wieder mit großen Gesten über die Bühne fetzte und mit einem schwarzen Tuch zu <strong>Get Some Sleep</strong> gewissermaßen zum Abschied winkte. Dieser fand mit einem Trommelwirbel statt und es folgte noch die freundliche Einladung, nach dem Konzert gemeinsam mit den Künstlern draußen ein Bierchen zu trinken.</p>
<div id="attachment_9749" class="wp-caption alignright" style="width: 225px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3419.jpg"><img class="size-medium wp-image-9749" title="img_3419" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3419-215x300.jpg" alt="Mono Inc." width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">So brav stand der nicht immer am Mikro!</p></div>
<p>Dass die Forderung nach einer Zugabe ausblieb, lag wahrscheinlich daran, dass die meisten noch ganz baff waren, wie toll diese Band die Rolle des Anheizers für den Abend ausgefüllt hatte, denn sowohl in der nun folgenden kurzen Pause als auch nach dem Konzert konnte man im Publikum viel Lob für <strong>Mono Inc.</strong> hören. Dem möchten wir uns anschließen und hoffen, die Band bald wieder in Köln antreffen zu können – vielleicht auch mal selbst als Headliner!</p>
<p><strong>Fazit: </strong></p>
<p><strong>Mono Inc. </strong>haben es erstklassig geschafft, das Publikum in Stimmung zu bringen, und werden sicher eine ganze Reihe neue Fans gewonnen haben. Diese Band sollte man auf alle Fälle im Auge behalten und die Chance, einen Live-Auftritt zu sehen, nutzen, denn auf der Bühne kommen die vier sympathischen Musiker noch sehr viel besser rüber, als die CDs ahnen lassen.</p>
<div id="attachment_9751" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3180.jpg"><img class="size-medium wp-image-9751" title="img_3180" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3180-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bassist Manuel Antoni</p></div>
<p>Und <strong>Subway to Sally</strong> gebührt ein Dank dafür, dass sie (nach <strong>Coppelius</strong> auf der <strong>Bastard</strong>-Tour) nun schon zum zweiten Mal eine wirklich gute und interessante Band für den Warm Up ausgewählt haben.</p>
<p>Das Konzert besuchten für <strong>Schwarze News midnight-ivy</strong> (Text) und <strong>Base4ever</strong> (Fotos).</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.mono-inc.com/" target="_blank">Mono Inc. </a><br />
 <a href="http://subwaytosally.com/" target="_blank">Subway to Sally </a><br />
 <a href="http://www.e-werk-cologne.com/" target="_blank">E-Werk Cologne </a></p>
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<div id="attachment_9710" class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_36511.jpg"><img class="size-medium wp-image-9710" title="img_36511" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_36511-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="169" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Und</p></div>
<div id="attachment_9713" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3621.jpg"><img class="size-medium wp-image-9713" title="img_3621" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3621-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="170" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">weil</p></div>
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<div id="attachment_9715" class="wp-caption alignleft" style="width: 196px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3607.jpg"><img class="size-medium wp-image-9715" title="img_3607" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3607-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="186" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">es</p></div>
<div id="attachment_9753" class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3210.jpg"><img class="size-medium wp-image-9753" title="img_3210" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3210-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="181" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">so</p></div>
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<div id="attachment_9754" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3405.jpg"><img class="size-medium wp-image-9754" title="img_3405" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3405-300x200.jpg" alt="Die WHO hat auf Alarmstufe 4 erhöht (Ein Virus von Tier auf Mensch, und von Mensch zu Mensch übertragbar). Alarmstufe 6 bedeutet eine Pandemie. Weitere Verdachtsfälle in Deutschland. Das nur als Info." width="199" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">schön</p></div>
<div id="attachment_9755" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3261.jpg"><img class="size-medium wp-image-9755" title="img_3261" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3261-300x200.jpg" alt="Mono Inc." width="201" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">war,</p></div>
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<div id="attachment_9756" class="wp-caption alignleft" style="width: 184px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3385.jpg"><img class="size-medium wp-image-9756" title="img_3385" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3385-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="174" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">hier</p></div>
<div id="attachment_9716" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3571.jpg"><img class="size-medium wp-image-9716" title="img_3571" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3571-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="179" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">zum</p></div>
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<div id="attachment_9717" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3586.jpg"><img class="size-medium wp-image-9717" title="img_3586" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3586-300x200.jpg" alt="Mono Inc." width="220" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Dank</p></div>
<div id="attachment_9718" class="wp-caption alignright" style="width: 225px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3561.jpg"><img class="size-medium wp-image-9718" title="img_3561" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3561-300x200.jpg" alt="Mono Inc." width="215" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">noch</p></div>
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<div id="attachment_9719" class="wp-caption alignleft" style="width: 181px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3553.jpg"><img class="size-medium wp-image-9719" title="img_3553" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3553-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="171" height="257" /></a><p class="wp-caption-text">einmal</p></div>
<div id="attachment_9721" class="wp-caption alignright" style="width: 183px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3412.jpg"><img class="size-medium wp-image-9721" title="img_3412" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3412-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="173" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">alle</p></div>
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<div id="attachment_9722" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3383.jpg"><img class="size-medium wp-image-9722" title="img_3383" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3383-300x225.jpg" alt="Mono Inc." width="234" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos</p></div>
<div id="attachment_9724" class="wp-caption alignright" style="width: 181px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3422.jpg"><img class="size-medium wp-image-9724" title="img_3422" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3422-213x300.jpg" alt="Mono Inc." width="171" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">vom</p></div>
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<div id="attachment_9726" class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3535.jpg"><img class="size-medium wp-image-9726" title="img_3535" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_3535-200x300.jpg" alt="Mono Inc." width="165" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Konzert!</p></div>
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<div id="attachment_9704" class="wp-caption alignright" style="width: 279px"><a href="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4226.jpg"><img class="size-medium wp-image-9704" title="img_4226" src="http://www.schwarze-news.de/wp-content/uploads/2009/04/img_4226-300x200.jpg" alt="Mono Inc." width="269" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Wir kommen wieder!</p></div>
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