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Ahoi!
Dumme Frage: die GEMA kann doch keine Abgaben von Bands verlangen die nicht in der GEMA sind, oder? Wenn die Bands also auf die (zweifelhaften, da Underground) Vorteile der GEMA-Mitgliedschaft verzichten koennen waere das Problem doch schon geloest…
Oder entgeht mir da jetzt was?
MfG

wintermute am 19. Juni 2009 um 15:32

Frechheit was die wollen!
Aber ich bin mir sicher, dass wir alle zusammen halten und die GEMA stoppen können. Also unterschreibt das und schickt es an so viele leute wie möglich weiter!! Für die Musik!!

Loki's Slave am 19. Juni 2009 um 15:36

Nein, wintermute, du hast Recht. Aber dann haben sie das Problem, dass die Urheberrechte normalerweise bei der GEMA festgeschrieben werden. Und wenn man nicht bei der GEMA ist, sind die Songs sozusagen Volkseigentum und können bei der GEMA als eigene Songs angemeldet werden.

Fenriz am 19. Juni 2009 um 16:35

Zur Info: Die GEMA arbeitet im Auftrag Ihrer Mitglieder (den Urhebern) und nicht gegen sie. Sie behält ja nicht das Geld sondern reicht es an die Komponisten weiter.

Wenn eine Band kein GEMA-geschützes Material spielt (egal ob die Band selber in der GEMA ist oder nicht), dann braucht der Veranstalter auch kein Geld an die GEMA dafür zu zahlen.

Ich kann mir vorstellen, dass dadurch einfach die Gegenbewegung CC noch populärer wird, von daher garnicht so schlimm ;-)

Richtig kleine Bands sind sowieso meistens nicht in der GEMA, weil sie sich das Geld sparen und es sowieso nichts einbringt.

Es ist nämlich ein Irrglaube, dass die Kompositionen nur urheberrechtlich geschützt sind, wenn sie in der GEMA eingetragen sind.

Außerdem zahlen die meisten Clubs sowieso eine Pauschale pro Jahr an die GEMA, weil sie dauernt Musik vom Band dudeln. Dann wird der Betrag auf alle Preise umgeschlagen und nicht nur auf eine einzelne Band und deren Eintrittspreise.

Aber ich bin mal gespannt wie sich das alles in Zukunft noch entwickeln wird.

Schönes Wochenende,
Gruß Carsten

Carsten am 19. Juni 2009 um 19:37

Nein, wintermute, du hast Recht. Aber dann haben sie das Problem, dass die Urheberrechte normalerweise bei der GEMA festgeschrieben werden. Und wenn man nicht bei der GEMA ist, sind die Songs sozusagen Volkseigentum und können bei der GEMA als eigene Songs angemeldet werden.
Fenriz am 19. Juni 2009 um 16:35

Ist es nicht so wie Carsten schreibt: Urheberrechte hat der Urheber? Wie die dann vertreten/durchgesetzt werden ist natürlich nochmal ne andere Sache ;)

wintermute am 19. Juni 2009 um 19:45

was diese online petitionen bringen haben die politiker doch ganz deutlich gezeigt…n feuchten rotz. 130000 unterschriften gegen internetsperren und es wurde einfach ignoriert.

also wenn der inhalt der petition die nich interessiert oder sogar ihren interessen widerspricht…kann man sich das eh schenken. nur wie da die offiziellen und inoffiziellen verästelungen sind kann ich nich beurteilen ~~

atze am 19. Juni 2009 um 23:06

Hallo Leute,
bin durch einen Aufruf eines Musikerkollegen zum ersten mal auf eurer Seite gelandet.
Vielleicht sollte man aus der Diskussion ein wenig den Wind rausnehmen.
In dem obigen Artikel steht – entschuldigung – so viel Blödsinn, der richtiggestellt werden sollte.
Also: Die GEMA ist keine “Behörde”, sondern ein Verein von Musikautoren (Komponisten und Textdichtern) und Verlegern. Die GEMA kann auch keine „Steuern“ erheben – was soll der Schmarrn?
Ein Veranstalter bezahlt aus seinen Konzert-Einnahmen einen bestimmten Betrag an die GEMA, die ihrerseits das Geld nach Abzug einer Bearbeitungspauschale an die Urheber weitergibt. Wenn eine Band eigene Songs spielt, erhält sie (bzw. der einzelne Autor) also zusätzliches Geld von der GEMA. Wenn sie Songs nachspielt, dann erhält eben derjenige die Kohle, der die Songs geschrieben hat. So einfach ist das.
Ganz klar ist, die GEMA hat überhaupt kein Interesse, irgendeinen Underground auszumerzen. Kommt mal von eurer Paranoia runter! Die GEMA hat ganz einfach daran Interesse, dass die Urheber für ihre Arbeit reell bezahlt werden.
Es gibt im Netz jede Menge Artikel und Pressemeldungen zu dem Thema. Bitte erst informieren und Hirn einschalten.

Christian

Christian am 23. Juni 2009 um 08:06

Gema oder die Polizei für Urheberrechte ist eine Parasietenorganisation, die sich immer mehr an den schon sowieso teuer zu organisierenden Events bereichert. Mit den bereits hohen Kosten war es schon schwer genug und nun haben diese nimmersatten Sackratten und Ihre armseeligen Spürhunde eine Lextion verdient. Ich hoffe, daß es viele heftige Proteste und Unterschriften gegen diese Preispolitik geben wird. Zusammen sind wir stark und können etwas erreichen.

Kobold am 07. Juli 2009 um 15:49

Danke, dass du mir Tipparbeit ersparst, Kobold.

Fenriz am 08. Juli 2009 um 09:40

Ich fasse es nicht, was hier für ein Unsinn verzapft wird. Soviel Dummheit hat dieses Land nicht verdient.

Charlie am 16. Juli 2009 um 08:27
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