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Jo, die Jugend muss definitiv vor “geile Sau” geschützt werden. Der Herr scheint wirklich Ahnung von der heutigen Jugend zu haben, ob er schonmal ein Lied von Herrn Sido und Co. gehört hat?

Marco am 28. Dezember 2008 um 14:10

Die sind doch schwarz… “Ihr widerlichen, erbärmlichen Leichenficker!”

(Wer findet das Zitat?)

Fenriz am 28. Dezember 2008 um 14:50

Ja, und? Tausend Seelen gefickt…pah…das Fernsehen fickt den Tag über Millionen Seelen…
Und wenn ich künstlerische Freiheit anhand dieser “harmlosen” Textpassagen beschneiden möchte, dann frage ich mich, ob es dann nicht sinnvoll wäre wieder zu Bücherverbrennungen überzugehen…immerhin bietet “Feuchtgebiete” ja tausend mal mehr Zündstoff (und da ist “geile Sau” noch harmlos),um zur Verrohung unserer Jugend beizutragen (Achtung Ironie…).

Iskharian am 28. Dezember 2008 um 16:39

So ganz verstehe ich die Aufregung nicht, die wollen das Konzert nicht mehr machen, das ist alles. Von einem Verbot kann nicht die Rede sein.
Der Bürgermeister hat ja nicht verboten, dass in der Stadt ein Konzert stattfindet. Er will nur nicht für etwas bezahlen, was er nicht haben will und geht einen Vertrag nicht ein. Das ist doch ein völlig normaler Vorgang. Was da alles reininterpretiert wird ist eher peinlich für die ganze Szene.

Daniel Kroht am 29. Dezember 2008 um 12:33

hey “Daniel” von wem bist du den angestellt???
Es liegt nicht im ermessen eines Bürgermeisters, die Qualität von Rock Texten zu beurteilen, sie aus dem Kontext zu reißen..Das ist echt 50er Jahre!!
ich denke, dieser Bürgermeister, hat einfach nicht damit gerechnet, dass Leute sich heutzutage noch zur wehr setzen. Diese plötzliche öffentlichkeit, hat ihn komplett überolt und jetzt versucht er das ganze natürlich aufzuhalten, in dem er versichert, dass er ABSOLUT nichts gegen Gothiks hat. Nööööö garnicht. Nur die bösen Rock`n Roll Texte waren es.
Vielleicht habe ich mich getäuscht , vielleicht ist das doch nicht 50er, sondern eher 30er Jahre. Gleich mal Gott spielen und im vorfeld alles verbieten (war kein Verbot, war kein Verbot).Das ist wirklich “Jugendarbeit”.

Emo am 30. Dezember 2008 um 10:42

meiner meinung nach hören leute die zu dumm sind die ironie hinter solchen texten zu erkennen solche musik nicht… aber daran denkt keiner…

Nachinae am 30. Dezember 2008 um 12:00

Hallo,

Als erstes, ich finde Soko Friedhof gut ;-)

Ich muss ja sagen das ich eher mit Daniel K. seiner Aussage konform gehe. Wenn der Bürgermeister der Mensch war der die Band gebucht hat (oder die Stadt) dann ist es auch deren Recht die Band wieder ab zu buchen weil sie von den Texten nicht begeistert sind!
Ich meine was solls?
Solche Differenzen gibts doch nicht nur dort sondern überall mal, und da regt sich auch keiner auf (auch bei uns im Laden werden mal Bands gebucht die dann wieder abbestellt werden da sich uns im nachhinein irgendwas beschissenes offenbart hat).

Wenn der Herr Bürgermeister mit den Texten nicht konform gehen kann dann kann er es alt nicht.
Aber wenn ich mir hier einige Leuts durchlese welche sich durch ihre Aussagen selbst zum “Opfer” degradieren dann tut das echt weh.
Und ich verbitte mir jetzt solche Aussagen wie:

“von wem bist du den angestellt???” (Zitat s.o.)
Solche Fragen bzw Vermutungen sind infantil.

Ich wünsch euch was!

Paul am 30. Dezember 2008 um 19:51

@Paul:
Schöner Beitrag. Nur zu einer Sache möchte ich eben Stellung nehmen.
Der Bürgermeister hat dieses Konzert nicht gebucht oder damit zutun gehabt. Das war das Jugendzentrum (die Bands teils nach Anraten von Uns schon buchten, siehe Eisbrecher, Shock…).
Der Bürgermeister hat den Jugendzentrum Leiter, so wie ich das mitbekommen habe, gefordert von dem Vertrag zu treten.

Bieberpelz am 30. Dezember 2008 um 20:05

@Bieberpelz

Ich stehe natürlich noch hinter meiner Ausage, jedoch muss ich sagen das es sehr peinlich von dem Jugendzentrum ist wenn es sich vom Bürgermeister reinquatschen lässt…

Wenn das Conne Island auf jeglichen Rat oder jeder Bitte etwas umzubuchen reagieren würde gäbe es das Kulturzentrum gar nicht mehr ;-)

mfg
P.

Paul am 30. Dezember 2008 um 21:47

Deine Meinung wollte ich damit gar nicht negieren oder etwas derart. Ist natürlich eine brauchbare(brauchbarer als vieles andere hier) und ordentlich Begründete Meinung :)

Das, was ich aber nicht so sehe, ist das mit dem “reinreden”.
Das Jugendzentrum ist letzt endlich auf die Stadt und dessen Zusammenarbeit angewiesen. Ohne geht da nichts und wenn man sich es nicht versauen will muss man wohl so agieren.
Ansonsten ist das Zentrum eigentlich super. Wir können dort Unsere Gothic Partys feiern, haben Konzerte etc…

Bieberpelz am 30. Dezember 2008 um 23:28

Das Jugendzentrum gehört der Stadt, der Bürgermeister ist sozusagen der Chef des Jugendzentrums, von daher ist es vom Juz nicht peinlich sich von ihm reinreden zu lassen, sie haben einfach keine andere Wahl!

Diskutant am 31. Dezember 2008 um 17:03

mhhh ich muss mir da eben ein lächeln abringen…
mich interessiert da brennend mal die Antwort zu kommender Frage…..
.. wenn der Herr Bürgermeister da schreibt das da schon Gothicveranstaltungen gelaufen sind und erlaubt sind, mmmhhh ist der Herr Bürgermeister dann da auch anwesend und nimmt die Songs auseinander? und was sind bei diesem Bürgermeister eigentlich Gothicveranstaltungen?
wenn dieser Ort ja so was von fein und sauber regiert wird… das ist ja schon Filmreif— wie würde ich den Film nennen… kABINETT DER WEISSEN SAUBEREN wESTEN…kommt mir fast vor als ob dieser Bürgermeister die Insel der Ahnungslosen regiert! Sorry es ist einfach nur lachhaft und unglaubwürdig was er da von sich gibt!!!!

Rabenherz&Wolfsblut am 02. Januar 2009 um 20:06

Zu dem Thema kann ich nur den Kopf schütteln.

Denn 1. warum wird eine Band gebucht um ihr nachher wieder abzusagen, das finde ich einfach nur unfair der Band und ihren Fans gegenüber? Warum sich nicht schon vorher informieren, was ‚geboten’ wird, bevor man zusagt??? Bei uns läuft das jedenfalls so ab… Und sorry Absage oder Verbot ist in diesem Kontext doch derselbe. Denn die Band darf nun so oder so nicht auftreten und die Fans haben sich umsonst gefreut. Und was lernt man als Fan daraus: ‚besser ist, man soll sich nie zu früh auf etwas freuen’.

2. Muss denn alles fördernd sein? Darf man als Jugendliche/er denn nicht einfach nur Spass an einem Konzertabend haben? Und nein, auch Grufties muss man die Texte nicht während einem Konzert noch ‚erklären’, denn als Fan beschäftigt man sich doch schon etwas vorher damit. Ich glaube auch nicht, dass Frau Spears, ihr doch etwas ausschweifendes Privatleben, auf der Bühne erklärt, so à la ‚liebe Kinder, das bloss nicht nachahmen…’. Ups, sorry, ihre Texte sind natürlich jugendfrei *hust*.

3. Ich bin zwar erst 16 und auch wenn deutsch nicht meine Muttersprache ist, kann ich doch die Texte verstehen und ich weiss was Ironie/Metapher sind. Mit dem blutrünstigen Mädchen kann ich von Anfang an gut leben und finde selbst als weibliches Wesen, dass ‚du geile Sau’ nichts frauenfeindliches hat, sondern sich lediglich auf eine Dirne bezieht (ja, was so was ist, weiss ich, so was habe ich im Fernsehen schon mal gesehen).

Ja, liebe Erwachsene fördert uns, erlaubt bloss nichts was Spass macht. Schon Kleinkinder sind heutzutage kleine Erwachsene, da man sie spielerisch ans Erwachsenenleben gewöhnt. Bloss nichts gut finden was ausserhalb eurer Norm liegt.

Mir macht jedenfalls niemand die Band oder die Vorfreude auf weitere Konzerte madig. Ich werde Soko weiterhin hören und auch weiterhin ihre Konzerte besuchen (und ich darf dies sogar, weil meine Eltern zum Glück nicht zu der Spezie ‚spiessige Erwachsene’ gehören)…

Tja in Nordhorn scheint solche Art von Musik auch nur gut zu sein wenn sie brennt… aber zum Glück ist nicht überall Nordhorn.

In diesem Sinne…. Soko on!!!

luna

luna am 04. Januar 2009 um 19:59

also
zuerst einmal
es is shcon komisch
das eine gothic bzw alternative
band verboten wurde zu spieln
bzw unter dem vorwand
ihre musik sei jugend schädlich
wen gruppen aus dem hiphop berreich
weit aus schlimmere ausdrücke
benutzn wie zb “wir schenden eure frauen und ficken eure kinder”
un da soll “geile sau”
schlimer sein?
tut mir leid aber ich versteh des nicht
(wie hiphop
das eig zu 70%
aus jugendschädlichen
texten besteht)
nicht einmal ansatz weise so schlim sein solte
wie etz ein paar wenigere wörte
bzw texte/lieder
von soko friedhof
und nua ganz nebn bei erwähnt
was is mit gleich berrechtigugn
wen soko friedhof unter so einen vorwandt
verbotn wird zu spieln
warum dan nich auch sido,busido un wie diese ganhn hopper bands auch heißn mögen
mhm?
nehmn sie mal stellung dazu
warum?

RabenWolf am 07. Januar 2009 um 19:43

ich würde mal behaupten, das ist eine finanzielle Geschichte, und solche “Musiker” -.- wie Sido oder ähnliches haben einfach zu reiche Plattenfirmen hinter sich stehn, und die konzis werden sicherlich von der Plattenfirma so organisiert, dass da nicht einfach mal was verboten werden kann.
Da siehts bei Bands wie Soko Friedhof eben leider anders aus.

namenlos... am 08. Januar 2009 um 21:56

ich weiss ja nicht bis wohin die entscheidungsmacht des jugendzentrums geht – aber hey, es ist nordhorn (was will man da erwarten). mein bauch sagt mir, das es wichtigere aufgaben eines bürgermeisters gibt (ist die frage was er in so nem erzkonservativen kaff überhaupt zu tun hat…g°, mal abgesehen vom besuch der wöchentlichen sonntagsmesse). spass beiseite.
im sinne der demokratie finde ich es sehr anmaßend das “ein!” ergrauter herr es (aufgrund von scheinbar schlimmer und jugendgefährdender lyric) fertig bringt, eine in scenekreisen renomierte gruppe wieder “auszuladen”. für wen hält er sich??? peinlich peinlich! man sollte ihm mal einige englische texte bekannter chartgrößen übersetzen.
tja…nordhorn eben….lach kaputt

pan am 05. April 2009 um 15:45

auch wenn es ein bisschen alt ist, so machen sich vlt. manche noch die mühe auch kommentare bis zum schluss zu lesen:

erstmal was generelles: der ergraute herr ist repräsentant der bevölkerung – demkoratisch gewählt, volksvertret, er spiegelt sozusagen den willen des volkes in seiner person wieder….. zumidnest ist es so gedacht – ob man das so möchte oder nicht sei dahingestellt (es gibt sichere bessere prinzipien um demokratisch zu leben)

genaueres/(selbst-)kritisches: für angehörige einer (sub)kultur/szene die sich sonst so tolerant gibt, scheint es mittlrweile usus zu sein über hiphop bei der erstbesten gelegeneheit herzuziehen (ich mag ihn nicht und gut, gehe damit aber nicht so penetrant hausieren). ich kenne nordhausen oder wie das dorf/städtchen heisst nicht, aber ich möchte anzweifeln das der bürgermeister sich mit sido oder so in dem örtlichen jugendzentrum rumschlagen muss… man mag mich eines besseren belehren

wer lesen kann ist klar im vorteil: hier wurde in 1-2 kommentaren angedeutet das da beriets veranstaltugnen stattgefunden haben, also scheint er/die stadt ja kein problem mit jugendbewegungen zu haben… bei denen die das haben klint sowas ganz anders, im sinne von “wollen wir nicht” – aber ds ist eher spekulativ und zumindest, aber nur wenig, durch eigene erfahrungen aus gesprächen begründet.

das publikum: … auf konzerten setzt sich aussserdme nciht nur aus fans zusammen, die sich im vorfeld damit auseinadner gesetzt haben, sondern eben auch aus leuten die da hin gehen und nicht mall verstehen wollen. so scheint es mir zumindest, sicherlich von band zu band und da von gig zu gig unterschiedlich. es belibt aber bestehen das es auch solche leute auf konzis gibt….
ein städtisches jugendzentrum muss ebena uch diese beachten (wem die metatheoretische/jurist. einbettung fehlt – demokratie/menschenwürde/minderheitenschutz – jugendschutz im engeren sinne, da jugendliche zT laut gesetz (rechtsstaatlichkeitsprinzip) vor entsscheidungen und einflüssen bewahrt werden MÜSSEn die ungüsntigen eifluss haben (können))

auch wenn bei “explicit lyrics” eine ü18 kontrolle das tun würde, wäre fraglich ob es dann ein JUGENDZENTRUM ist…

so nun genug gegen die “kritik”/pöbelnde-seite (nicht zu sehr an einem bösen wort hoch ziehen, ja ;) ): die begründung das ein konzert nicht diskussionsort ist, finde ich fadenscheinig, als veranstalter oder träger/finanzeé hinterm veranstlter hat man möglichkeiten dies der band zur not aufzuerlegen – manche machend as dann ja sogar gern, igenens schaffen reflektiern: und gerade in diskussionen wird jugendschutz geüvbt, da dort perspektiven aufeinanderttreffen und man sich damit auseinander settzen muss – also: eine positive entwicklung angestrebt wird und nicht alternative tendenzen nur gebilligt werden, sondern eben auch gewürdigt werden und sich mit diesen wirklich “auseinadergesetzt” wird – um eben auch diese repräsentierne zu können -sollte letztlich alsouch im itnersse des politikers liegen, nur dumm eben das das JUGENDZENTRUM per definition wahrscheinlich von nicht-wählern besucht wird….

mfg ihr da draussen
sd

ps: tipp/reechtschreibfehler könnt ihr gern korrigieren und euch freuen das ihr es besser könnt

sd am 07. Juli 2009 um 13:41
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